Termine

Journalismus

Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien 2020

Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig fühlt sich der Erinnerung an die Friedliche Revolution 1989 verpflichtet. Das Recht auf freie Meinungsäußerung und ungehinderte Informationsbeschaffung durch eine freie unabhängige Presse waren zentrale Forderungen der Bürgerrechtler und der Demonstranten auf den Leipziger Montagsdemonstrationen. Die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig ehrt mit ihrem Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien seit 2001 Einzelpersonen und Institutionen, die sich in herausragender Art und Weise und oft unter Gefahr für das eigene Leben für Medienfreiheit, eine objektive Berichterstattung und Meinungspluralismus einsetzen – darunter bisher unter anderem Anna Politkowskaja, Jafar Panahi, Can Dündar, Asli Erdogan oder auch Armin Wolf. Dotierung: Insgesamt 30.000 Euro.

Marlies-Hesse-Nachwuchspreis 2020

Sind Sie verantwortliche Autorin eines kritischen Films, Videos, Essays, Artikels, Online- oder Hörfunkbeitrags mit einem unkonventionellen Blick auf die Mann-Frau-Beziehungen  in einer Thematik von hoher gesellschaftlicher Relevanz? Wurde (wird) Ihr Beitrag zwischen März 2019 und März 2020 veröffentlicht – und haben Sie bis zum 1. März 2020 Ihren 35. Geburtstag noch nicht gefeiert? Wenn ja, dann bewerben Sie sich jetzt! Der Journalistinnenbund (jb) zeichnet mit dem „Marlies-Hesse-Nachwuchspreis“ bemerkenswerte Arbeiten junger Kolleginnen aus. Der jb fördert die gendersensible Perspektive, den differenzierten Blick auf Frauen und Männer, Ältere und Junge, auf Menschen verschiedener Hautfarbe, Herkunft und Religion. Unabhängig vom Verbreitungsweg (Print, TV, Online oder HF) sollen die journalistischen Beiträge nahe an die Lebenswirklichkeit der Menschen heranführen, mit dem Bewusstsein für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe jenseits gängiger Geschlechterzuschreibungen. Hohe journalistische Qualität, eine bildstarke Erzählung und sprachliche Brillanz sind Voraussetzungen für die Auszeichnung. Unkonventionelle Formen, visuelle, cross-mediale und/oder experimentelle Herangehensweisen werden geschätzt.  
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Marlies-Hesse-Preis

Gesucht: Brisante Recherche-Projekte zu Schweizer Unternehmen

Public Eye schreibt alle zwei Jahre den “Investigation Award” aus. Gesucht werden brisante Recherche-Projekte – ob Menschenrechtsverletzungen, Umweltsünden, dunkle Deals oder Korruption: Medienschaffende aus aller Welt können Projekte zu Machenschaften von Schweizer Unternehmen in benachteiligten Ländern einreichen. Vergeben werden zwei Recherchestipendien von je 10.000 Franken.

Dietmar Heeg Medienpreis „Familien mischen sich ein“

Das diesjährige Thema "Familien mischen sich ein" rückt Familien in ihrer aktiven und mitgestaltenden Rolle in den Fokus und knüpft an den thematischen Jahresschwerpunkt "Teilhabe" der Karl Kübel Stiftung an. Angesichts der vielfältigen Familienkonstellationen, Lebensstile und Lebenslagen von Familien stehen Familienmitglieder täglich vor wechselnden Herausforderungen. Familien bringen und mischen sich ein, engagieren sich für ihre eigenen Interessen und für die von anderen. Sie gestalten in vielfältiger Weise die Basis unserer Gesellschaft und die freiheitlich-demokratische Grundordnung aktiv mit. Was Familien füreinander und damit auch für die Gesellschaft leisten, ist eine Investition in die Zukunft. Gesucht werden Geschichten, Reportagen, Interviews, Features und Dokumentationen über Familien, die aktiv an ihrem Zusammenleben arbeiten, andere daran teilhaben lassen, Veränderungen durchleben oder als Familie in ihrem Umfeld etwas bewegen und gestalten. Dotierung: 10.000 Euro.
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Alternativer Medienpreis

Um den Alternativen Medienpreis können sich alle bewerben, die journalistisch tätig sind bei nicht kommerziellen Medien; Medien, die sich aus neuen sozialen Bewegungen entwickelt haben; klassischen Medien sowie Medien, die mit ihrer Arbeit emanzipatorische Ziele verfolgen. Die eingereichten Beiträge sollten zumindest eines der folgenden Kriterien erfüllen: ein Thema medienübergreifend darstellen, zum Beispiel Print / Online oder Radio / Online; Print-, Audio-, Video- oder Online-Journalismus in innovativer Form umsetzen; ein Thema bearbeiten, das von großen Medien vernachlässigt wird; sich intensiv und kritisch mit gesellschaftlichen Missständen auseinandersetzen; sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und ihren Auswirkungen auf die Gegenwart beschäftigen. Pro Person kann ediglich ein Beitrag eingereicht werden; teilnehmen können nur selbst eingereichte Publikationen.

Medienpreis „Vielfältige Demokratie“

Berichterstattung zum Thema Demokratie und zur politischen Teilhabe ist besonders herausfordernd. Die Konflikte sind oft komplex, häufig emotional, selten sachlich. Schnell sieht man sich dem Vorwurf der "Lügenpresse" ausgesetzt, wenn eine Konfliktpartei glaubt, zu kurz zu kommen. Zudem setzt Demokratie auf Gemeinwohlinteresse und einen fairen, wertschätzenden Diskurs. Das sind Themen, die in der modernen Medienwelt schwierig zu platzieren sind. Zur Anerkennung und Förderung engagierter Berichterstattung mit dem Schwerpunkt Demokratie, Bürgerbeteiligung und politische Teilhabe vergibt die "Allianz Vielfältige Demokratie" deshalb ab 2020 einen Medienpreis Vielfältige Demokratie. Der Preis ist dotiert und wird jährlich vergeben. Ausgezeichnet werden einzelne Reportagen, Beiträge, Bücher, Artikelserien, Film- oder Rundfunkbeiträge.

Courage-Preis des Journalistinnenbundes

Mit dem Courage-Preis ehrt der Journalistinnenbund die herausragende Leistung einer Journalistin oder Fotojournalistin, die bereits mehrfach durch die Qualität ihrer Arbeit aufgefallen ist. Sie hat einen besonderen Blick auf aktuelle Ereignisse und geht dabei bewusst gendergerecht vor. Die Auszeichnung wird für einen Beitrag dieser Bewerberin verliehen, der im Zeitraum 1. April 2019 bis 31. März 2020 veröffentlicht wurde. Die Veröffentlichung kann in allen journalistischen Medienformen erfolgt sein - ob Online, TV, Radio oder Print. Der Preis ist mit 1.200 Euro dotiert
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Couragepreis_2020

Gutenberg-Recherchepreis für Jungjournalisten

Ein neuer Recherchepreis für Jungjournalisten würdigt exzellente Beiträge. Die VRM (ehemals Verlagsgruppe Rhein Main) in Mainz und die Lingen-Stiftung mit Sitz in Köln loben einen neuen, nationalen Recherchepreis aus, um den regionalen Qualitätsjournalismus zu stärken. Adressaten des Wettbewerbs sind jüngere Journalisten bis zu 35 Jahren von Lokal- oder Regionalzeitungen sowie journalistisch unabhängigen Onlinemedien mit regionalem Bezug. Prämiert werden Beiträge, die sich durch exzellente Recherche-Arbeit im regionalen Journalismus auszeichnen und im Zeitraum vom 1. Mai 2019 bis 30. April 2020 publiziert wurden. Der Gutenberg-Recherchepreis ist mit 3.000 € (3. Preis), 5.000 € (2. Preis) und einem Hauptpreis in Höhe von 7.000 € dotiert. Die Verleihung der Preise findet im Herbst 2020 in Mainz statt.
Journalismus online

Grimme Online Award

Den Grimme Online Award gibt es 2020 nunmehr 20 Jahre. Anbieter qualitativ hochwertiger Online-Angebote - etwa einer Website, einer App, eines Social-Media-Angebotes, eines Newsletters oder eines anderen Online-Angebotes - können am Wettbewerb in vier Kategorien teilnehmen: Grimme Online Award Information, Grimme Online Award Wissen und Bildung, Grimme Online Award Kultur und Unterhaltung sowie Grimme Online Award Spezial.    
Film

Videowettbewerb des ZFA zum Ausbildungsstart für Azubis in Medienberufen

Erinnerst du dich noch an die ersten Tage in der Ausbildung? – Keinen Plan, null Durchblick, voller Blackout? Unterstütze die künftigen Azubis mit einem kurzen Video zu deiner Ausbildung. Der Zentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA) lädt alle Azubis in Medienberufen zur Teilnahme an diesem Wettbewerb ein. Die Teilnehmenden sollen in einem kurzen Video  zielgruppengerecht sensibilisieren. Preisgeld: Insgesamt 1.000 Euro.

Wettbewerb Filmfestival NaturVision Ludwigsburg

Das 19. NaturVision Filmfestival in Ludwigsburg findet vom 16. bis 19. Juli 2020 statt. Gezeigt werden die neuesten Natur-, Tier- und Umweltfilme. In internationalen Filmwettbewerb werden die herausragendsten Dokumentationen mit renommierten und teils hoch dotieren Preisen ausgezeichnet. Filmschaffende, Regisseur*innen und Produktionsfirmen finden eine professionelle Plattform, ihre Filme sowohl einem interessierten Publikum als auch zahlreichen Fachbesucher*innen zu präsentieren. Filme, die nach dem 1. Januar 2019 fertiggestellt wurden, können ab sofort für verschiedene Wettbewerbskategorien eingereicht werden. Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Winterspecial für Filmeinreichungen bis 31. Dezember: 50 Prozent der Einreichgebühr werden erlassen.

NaturVision Filmwettbewerb

Für die Teilnahme am internationalen Filmwettbewerb des NaturVision Filmfestivals können Filme für verschiedene Kategorien eingereicht werden: Deutscher Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreis, Deutscher Wildlife Filmpreis, Deutscher Filmpreis Biodiversität, NaturVision Kamerapreis, NaturVision Beste Story Die eingereichten Produktionen werden von einer Auswahljury bewertet und die besten nominiert. Einreichen können Sie den Film über unser Einreichformular. Der Filmwettbewerb steht etablierten oder auch neuen Film- und Fernsehproduktionsgesellschaften sowie unabhängigen Filmemachern aus der ganzen Welt offen. Teilnahmeberechtigt sind Dokumentarfilme, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen Natur/Tier/Mensch/Umwelt/Nachhaltigkeit befassen. Die Produktionen müssen nach dem 1. Januar 2019 fertiggestellt worden sein.

NaturVision Kurzfilmwettbewerb „Waldgeflüster“

Unser Bild vom Wald ist geprägt von der Literatur und Kunst der Romantik. Bis heute gilt der Wald als Symbol deutscher Identität: Auf der einen Seite verspricht er eine ruhige und wohltuende Atmosphäre. Andererseits ist der Wald bedroht von den Folgen des Klimawandels, der hohen Nachfrage nach Holz und den Schadstoffen aus Landwirtschaft und Verkehr. Es ist Zeit genauer hinzuhören, was die Protagonisten des Waldes zu sagen haben. Der diesjährige NaturVision Kurzfilmwettbewerb steht unter dem Motto „Waldgeflüster“ – alle Filme sind willkommen, die sich mit dem Thema Wald befassen. Das Spektrum reicht von den Herausforderungen des Waldes in der heutigen Zeit bis hin zu der Frage, wie moderne Technik dem Wald helfen kann. Auch Bäume oder Wälder als Ausgangspunkt für künstlerische Arbeiten oder als Symbol für Protestaktionen sind Themen, für die der Wettbewerb offen ist. Willkommen sind auch Animationen. Eingeladen sind Profis und Amateure über 18 Jahre mit Filmen bis zu 30 Minuten Länge. In der Kurzfilmkategorie gibt es keine Einschränkung in Bezug auf das Fertigstellungsdatum. Der NaturVision Kurzfilmpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Fotografie

Kunstpreis Fotografie Berlin-Brandenburg

Lotto Brandenburg schreibt den Kunstpreis Fotografie 2020 aus. Ausgelobt werden Preisgelder im Gesamtwert von 20.000 Euro. Die Ausschreibung richtet sich an Fotograf*innen sowie bildende Künstler*innen mit Wohnsitz im Kulturraum Berlin-Brandenburg. Die eingereichten Arbeiten der Bewerbenden sind in ihrer künstlerischen Umsetzung an kein vorgegebenes Thema gebunden. Vergeben wird ein Kunstpreis in Höhe von 10.000 Euro (nicht aufteilbar) sowie ein weiterer Kunstpreis in Höhe von 10.000 Euro oder zwei Förderpreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro. Die von der Fachjury ermittelten Gewinnerarbeiten werden gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert.  
Kontakt

https://www.kunstpreis-fotografie.de/

 

 

Rundfunk

ARD/ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat die gezielte Frauenförderung im technischen Bereich auf der  Agenda. Der ARD/ZDF Förderpreis Frauen + Medientechnologie richtet sich an talentierte Absolventinnen, die mit wissenschaftlicher Expertise und technologischen Visionen den Medienalltag von morgen prägen. Bewerben können sich Frauen mit Abschlussarbeiten, die einen klaren technischen Bezug zu Fernsehen, Hörfunk oder Online-Medien aufweist. Die Ergebnisse der Abschlussarbeit sollen in der audiovisuellen Medienproduktion und -distribution praktisch nutzbar sein; die Abschlussarbeit (Bachelor-, Master-, Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit) muss zwischen Januar 2018 und Februar 2020  an einer deutschen, österreichischen oder schweizerischen Hochschule eingereicht worden sein. Bewerbungen für den Wettbewerb 2020 sind ab dem 1. November 2019 möglich.
Stipendien

Medienvielfalt, anders! Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus

Das Studienstipendienprogramm „Medienvielfalt, anders! Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus“ der Heinrich-Böll-Stiftung startete 2008 mit dem Ziel, mehr Nachwuchsjournalist/innen mit Migrationsgeschichte und People of Color auf ihrem Weg in den Journalismus zu unterstützen. Rund 70 Studierende aus unterschiedlichen Fächern haben bereits erfolgreich an dem Programm teilgenommen oder befinden sich aktuell in der Förderung. Den Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem “Medienvielfalt, anders“-Programm wird eine studienbegleitende Berufsqualifizierung geboten: Journalistische Fertigkeiten, z. B. journalistisches Schreiben, Interviewtrainings, Hörfunk- und Videoproduktionen, crossmediale Workshops; hemenworkshops zu Menschenrechten, Demokratie, Ökologie, Gender, Diversity, Internationaler Politik, Globalisierung, etc.; Seminare und Workshops zu medienpolitischen und presseethischen Themen; Vermittlung von Praktika und Volontariaten bei unseren Medienpartnern und der Heinrich-Böll-Stiftung; ein monatliches Stipendium (analog zu BAföG, abhängig vom Einkommen der Eltern); Beratung und Vernetzung sowie Kontakte mit Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie Ehemaligen der Heinrich-Böll-Stiftung aus dem In- und Ausland. Gesucht werden talentierte Abiturientinnen und Abiturienten sowie Studierende mit Migrationsgeschichte/People of Colour. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen das Berufsziel Journalismus haben. Gewünscht werden dabei: Migrationsgeschichte/Migrationshintergrund, bi-nationaler oder bi-kultureller Hintergrund; Unterstützung der Ziele der Heinrich-Böll-Stiftung; erste journalistische Erfahrungen, z.B. in einer Schülerzeitung, im Bürgerradio, in einer Agentur oder ähnliches (belegt durch Arbeitsproben); sehr gute Schul- beziehungsweise Studienleistungen; Gesellschaftliches Engagement (z.B. Verein, Schülermitverwaltung, Fachschaftsrat, Ehrenamt etc.) und politisches Interesse; Kreativität, interkulturelle Kompetenz, kritisches Denken

JFJ Investigative Grant Programme 2020

Die Justice for Journalists Foundation (JFJ) nimmt Anträge für Recherchestipendien an. Gefördert werden journalistische Untersuchungen von Gewaltverbrechen gegen Medienschaffende.  
Varia

Female Leadership-Programm sparkx in Berlin

Das Female Leadership-Programm sparkx wird fester Bestandteil des EPI-Angebots: sparkx vermittelt Frauen Führungs-Skills: in Workshops, Einzelcoachings und Online-Kursen. "Wir wollen mehr Female Empowerment in die Medienwelt tragen. Daher freuen wir uns, das sparkx-Programm nach dem erfolgreichen 1. Durchlauf (2017-2019, ESF-gefördert) als festen Bestandteil in unser EPI-Angebot zu integrieren", so das sparkx-Team. Ab sofort können sich weibliche Führungskräfte aus bundesweit ansässigen Medienunternehmen sowie selbstständige Medienschaffende für das neue Programm mit aktualisierten Inhalten bewerben.​​​​​​​
Veranstaltungen

Berlin: Ausstellung der Cartoonlobby: „Fremdschämen fürs Klima …“ (bis 28.02.2020)

Das Jahr 2019 wurde beherrscht von den Themen Klimawandel und Umweltpolitik. Deshalb zeigt diese Ausstellung in der MedienGalerie eine Auswahl der aktuellen Wanderausstellung der Cartoonlobby mit den Schwerpunkten: Energiewende, Konsumverhalten, Ernährung, Erderwärmung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Klimaziele, CO2-Ausstoß u.v.m. unter dem Titel: „Fremdschämen fürs Klima ...“ Über 100 Karikaturen von 49 prominenten Protagonisten des frechen Zeichenstiftes können in der Kreuzberger Galerie von ver.di Berlin-Brandenburg gezeigt werden. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Media-Schau, die weitere und ebenso aktuelle Arbeiten voller hintergründigem Humor und beißender Satire in digitaler Form zeigt. Ebenso zum vierten Mal möchte die Cartoonlobby und ihre Stiftung darauf aufmerksam machen, dass sie auch weiterhin auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten und Partnern für ihr Cartoonmuseum und die Sammlung in der Hauptstadtregion sind. Ende des Jahres 2020 sucht der Kunstschatz der „Stiftung Museen für Humor und Satire“ ein neues Zuhause, denn der vorläufige Standort in Luckau muss dann aufgegeben werden. Ort; Dudenstraße 10, 10969 Berlin.  

Berlin: Medien und ihre Verantwortung in der Einwanderungsgesellschaft – wenn Herkunft doch eine Rolle spielt

Seit der Kölner Silvesternacht 2015/16 sind die Medien in Deutschland verstärkt dem Vorwurf ausgesetzt, dass sie Straftaten von Eingewanderten und Geflüchteten verschweigen oder verharmlosen würden. Viele Medien sind seitdem dazu übergegangen, die Herkunft von Tatverdächtigen öfter oder pauschal zu nennen. Der Deutsche Presserat, in dem auch die Gewerkschaften vertreten sind, hat auf die Diskussion reagiert und 2017 die Richtlinie 12.1 im Pressekodex geändert. Zuvor hieß es darin, dass die Herkunft nur dann genannt werden soll, „wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht“. In der neuen Version heißt es, die Herkunft solle „in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es besteht ein begründetes öffentliches Interesse“. In einer Studie für den Mediendienst Integration hat Professor Dr. Thomas Hestermann die mediale Berichterstattung über Gewalttaten seit 2015 untersucht. Ergebnis: Die Herkunft wird meist nur dann genannt, wenn die mutmaßlichen Täter Ausländer sind. Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik für 2018 kommen zwei deutsche Tatverdächtige auf einen Ausländer. Im Fernsehen ist das Verhältnis 1:8, in Zeitungsberichten 1:14. In Zeitungsberichten werden ausländische Tatverdächtige bis zu 32 Mal so häufig erwähnt, wie es ihrem statistischen Anteil entspricht. Wir wollen bei einer Veranstaltung des ver.di-Bundesmigrationsausschuss im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus darüber sprechen, welche Verantwortung die Medien in einer vielfältigen Gesellschaft haben und welche Auswirkungen das Angstbild des gewalttätigen Ausländers auf den Alltag von Kolleginnen und Kollegen mit Einwanderungsgeschichte hat. Es diskutieren: Thomas Hestermann, Professor an der Hochschule Macromedia, Campus Hamburg; Cornelia Berger, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Journalist*innen-Union in ver.di; Konstantina Vassiliou-Enz, Journalistin und Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Medienmacher*innen, einem Verein von Medienschaffenden mit und ohne Migrationsgeschichte. Moderation: Romin Khan, Referent für Migrationspolitik, ver.di. Ort: ver.di Bundesverwaltung, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin, 7. Stock, B-Flügel: Beginn: 17 Uhr    

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Berlin: LiMa „DiY mediapower“ (17.03. – 21.03.2020)

Die diesjährige Linke Medienakademie nimmt unter dem Motto “DiY mediapower” das Thema Medien selber machen und Medienaktivismus in den Fokus. Das Programm ist online, der Ticketverkauf ist gestartet.  

Informationsreise zum „Ehrenamtlichen Engagement“ nach Kairo (23.03. – 29.03.2020)

Ehrenamtliches Engagement der Bürger*innen gilt inzwischen fast überall auf der Erde als eine der wichtigsten Stützen gesellschaftlichen Lebens. In Deutschland wird dieses Engagement auf vielfältige Art gefördert. Gerade in der Jugendarbeit ist sie unverzichtbar. Wie steht es damit in einem Land wie Ägypten, in dem es so gut wie keine NGOs gibt, in der der Staat gerne die Fäden in der Hand hält? Wir informieren uns darüber ausführlich in Kairo. Wir treffen Vertreter der Arabischen Union für freiwillige Arbeit, die ihr Engagement in Einklang mit den „Social Development Goals“ der Vereinten Nationen bringt. Wir besuchen ein Jugendprojekt des ägyptischen Ministeriums für Jugend und Sport sowie mehrere Jugendzentren und Organisationen, die mit Hilfe von Corporate Social Responsibility ehrenamtliche Arbeit fördern. Eingeladen zu der Informationsreise, die vom BMFSFJ gefördert ist, sind Fachkräfte der Jugendhilfe sowie Journalist*innen, die die Erkenntnisse des Programms journalistisch verwerten können.

Rostock, Braunschweig, Wismar, Cottbus: Wanderausstellung „Schicksal Treuhand – Treuhand-Schicksale“ (bis 25.03.2020))

30 Jahre nach dem Mauerfall erinnert die Ausstellung "Schicksal Treuhand - Treuhand-Schicksale" der Rosa-Luxemburg-Stiftung an ein Kapitel des Einigungsprozesses, das viele Ostdeutsche nach wie vor stark beschäftigt. Viele Betriebe wurden privatisiert oder liquidiert, zahlreiche Menschen arbeitslos, ihre Qualifikationen und Lebensläufe entwertet. Die Wanderausstellung erzählt die Geschichte der Treuhand-Anstalt in den Berichten von Zeitzeuginnen und -zeugen aus ehemaligen DDR-Betrieben. Termine:Rostock (4.2. – 13.3.);Braunschweig (17.2. – 12.3.);Wismar (16.3. – 3.4.); Cottbus (20.3 – 25.3.).    

Perugia: International Journalism Festival (01.04. – 05.04.2020)

Zum 13. Mal kommt das Journalism Festival in Perugi zusammen. Das Programm ist online, die Teilnahme ist kostenfrei. Die Veranstaltungen am ersten und letzten Konferenztag werden auf Italienisch gegeben, vom 2. bis zum 4. April ist die Konferenzsprache Englisch. Details:

Berlin: Ausstellung „Das illegale Bild“ – Fotografie zwischen Bildverbot und Selbstzensur (06.02. – 05.04.2020)

Das Fotografieren wie auch das Fotografiert-Werden gehört heute mehr denn je zu unserem Alltag. Und doch – wer auf der Straße ungefragt Passant*innen fotografiert, läuft Gefahr verklagt zu werden. Fotografien, die ohne Einwilligung der Abgebildeten gemacht wurden, stehen im Spannungsverhältnis von Persönlichkeitsrecht und Kunstfreiheit. Es stellt sich die Frage, was schwerer wiegt, das Recht am eigenen Bild oder das Recht am Bildermachen? Im Jahr 2018 sah sich der Berliner Fotograf Espen Eichhöfer mit einer Unterlassungsklage konfrontiert, nachdem er eine Fotografie, die auf den Straßen Berlins entstanden war, im öffentlichen Raum ausstellte. Dieser Fall, der deutlich macht, wie wichtig eine zeitgenössische Auseinandersetzung mit der Thematik ist, endete schließlich vor dem Bundesverfassungsgericht. Die Ausstellung "DAS ILLEGALE BILD" spannt einen Bogen von heimlich gemachten Schnappschüssen über Bilder, die der Zensur zum Opfer fielen, bis zu sozialkritischen Reportagen und konzeptionellen Untersuchungen des Mediums Fotografie. Sechs künstlerische Positionen beleuchten die Frage nach legalen und illegalen Bildern – zwischen sozialem Tabu, gesellschaftlicher Relevanz und künstlerischer Freiheit. Ort: f³ – freiraum für fotografie, Waldemarstraße 17 | 10179 Berlin; Öffnungszeiten: Mi – So 13 – 19 Uhr.
Informationen

DAS-ILLEGALE-BILD.PDF

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Darmstadt: 11. Darmstädter Tage der Fotografie: Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie (24.05. – 03.06.2020)

Das Festival geht bereits in die 11. Runde. Im Rahmen der Eröffnung am 24. Mai werden auch die Preise an die Künstler*innen verliehen, die für den 8. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie nominiert sind. Ort der Preisverleihung: Designhaus Darmstadt auf der Mathildenhöhe, Zeit: 18:00 Uhr.
Kontakt

www.dtdf.de

Bielefeld: BigBrotherAwards 2020

Wie jedes Jahr lädt der Bielefelder Datenschutzverein DigitalCourage zur Verleihung der BigBrotherAwards, der Negativpreise für die schlimmsten Datenkraken im Lande. Ort: Stadttheater Bielefeld.  

Berlin: Fachkonferenz Journalismus macht Schule (08.05. – 09.05.2020)

Die Fachkonferenz “Journalismus macht Schule” ist eine gemeinsame Initiative von zahlreichen Qualitätsmedien und Bildungsorganisationen. Die Konferenz wird von netzwerk recherche organisiert, in Zusammenarbeit mit Journalisten u.a. der Süddeutschen Zeitung, der Zeit, der ARD und der Reporterfabrik, mit Lehrenden und Medienpädagogen, mit Wissenschaftlern, Vertretern von Verlegerverbänden, von Landeszentralen für politische Bildung u.v.m. Im Beschluss der Kultusministerkonferenz “Bildung in der digitalen Welt” obliegt die Medienkompetenzvermittlung den Lehrern. Um die Lehrenden bei dieser Aufgabe zu unterstützen, engagieren sich seit mehreren Jahren zahlreiche Redaktionen und Journalisten mit praxisnahen Projekten an Schulen. In Berlin kommen nun erstmals all die unterschiedlichen Initiativen bei einer bundesweiten Konferenz zusammen. Erfolgreiche Beispiele für  Unterrichtsformen zur Medienkompetenzvermittlung sollen auf der Konferenz in Workshops vorgestellt werden, zum Beispiel die Werkstattgespräche, die Redakteure der Süddeutschen Zeitung mit Schülern ab der 8. Klasse führen; das Projekt “ZEIT für die Schule”; die Lernplattform Educ’ARTE; das Angebot “So geht Medien” von ARD und ZDF oder die Tutorials und Unterrichtseinheiten der Reporterfabrik.  

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Hamburg: Save the date: nr-Jahreskonferenz 2020

Die nächste nr-Jahreskonferenz findet am Fr./Sa., 19./20. Juni 2020 in Hamburg statt. Bis 29. Februar können Tickets zum Frühbucherrabatt gebucht werden.
Informationen

http://nrch.de/nr20

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Potsdam: Filmuni Summer School (11.05. – 18.09.2020)

Auch in diesem Sommer lädt die Filmuni Summer School film- und medieninteressierte Menschen aus aller Welt an die Filmuniversität Babelsberg ein. Das diesjährige Programm der Filmuni Summer School umfasst insgesamt zehn Weiterbildungsformate, darunter zwei neue Angebote, die sich den Zukunftsthemen Digitalisierung des Filmkulturerbes und dem „Future Cinema“ widmen: Mit der neuen Summer School „Digital Archives“ (14.-18.09.2020) bieten wir ein kostenpflichtiges Weiterbildungsformat für Mitarbeiter*innen audiovisueller Archive an, die vor der Herausforderung stehen, das Filmerbe zu digitalisieren und für zukünftige Generationen zu erhalten. Auch die diesjährige Masterclass Artistic Research „TESTeLAB: Expanded Cinema Worlds“ (7.-18.9.2020) beschäftigt sich mit der digitalen Zukunft traditioneller Medien. Themen wie Future Cinema, Animating Knowledge, Experimental Documentary und Expanded Animation werden aufgegriffen. Die Masterclass richtet sich an künstlerisch forschende Masterstudierende und Doktorand*innen aller Fachrichtungen. Die Filmuni Summer School bildet ebenfalls den internationalen Filmnachwuchs weiter mit Angeboten wie Summer Film Camp und Animation Camp, die sich an junge Erwachsene richten. Mit der Sommerklasse für Schüler*innen bieten wir für die 15-18-jährigen ein attraktives Sommerprogramm, welches bereits nach wenigen Tagen ausgebucht war.

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.

Berlin: dju-Medientreff

Der dju-Medientreff des dju-Landesverbands Berlin-Brandenburg findet in der Regel am 2. Dienstag eines jeden Monats statt. Über das jeweilige Thema des Abends wird auf der Website des Landesverbands informiert. Ort (außer Februar und Juni 2020): "Aufsturz", Oranienburger Straße 67, 10117 Berlin-Mitte (S-Bahnhof Oranienburger Straße). Uhrzeit: 19 Uhr.