Stimmrechte bei der Bild-Kunst übertragen

Stift und ein Kreuzchen auf dem Wahlzettel

Bild: Pixabay

Die VG Bild-Kunst verschickt zurzeit die Einladungen für die Berufsgruppenversammlungen am 3. September in Bonn an ihre Mitglieder. In den Briefen befinden sich die Unterlagen für die Versammlung der Berufsgruppe II – Fotografie, Design, Illustration. Während sonst immer alle Mitglieder sehr willkommen sind, bietet Urban Pappi, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, dieses Jahr darum, dass die Mitglieder ihre Stimme möglichst übertragen, damit der Teilnehmerkreis wegen Corona klein gehalten werden kann.

In den Unterlagen ist auch das Formular für die Stimmrechtsübertragung für die Versammlungen im Bonner Hilton Hotel am 3. September um 11 Uhr enthalten. Ebenfalls angekreuzt werden kann bereits die Stimmrechtsübertragung für die Mitgliederversammlung am 5. Dezember 2020 werden.

Die dju in ver.di fordert dazu auf, die demokratischen Stimmrechte wahrzunehmen und die Stimme an die ver.di-Fachgruppe Journalismus (dju) bis spätestens 31. August per Brief, Fax oder PDF-Anhang zu übertragen: VG Bild-Kunst, Weberstr. 61, 53113 Bonn; Fax: 0228/91534-39; E-Mail: info@bildkunst.de

Die Bild-Kunst vertritt Urheberinnen und Urheber aus dem visuellen Bereich. Weil es hier ganz unterschiedliche Branchen gibt, ist die Bild-Kunst in Berufsgruppen organisiert. Diese stellen quasi kleine Verwertungsgesellschaften unter dem gemeinsamen Dach der Bild-Kunst dar. Jede Berufsgruppe verfügt über ihren eigenen Wahrnehmungsvertrag und eigene Verteilungsregeln. Es gibt jedoch auch viele Gemeinsamkeiten und Berührungspunkte, so dass der Zusammenschluss in der Bild-Kunst sinnvoll ist.

 

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

RBB: Zweifel bei „Zusammenarbeit“

„Neue Zusammenarbeit“ – so heißt beim RBB das aktuell größte Umbauprojekt. Es soll die Rahmenbedingungen für die journalistische Arbeit verbessern. Dazu gehört eine Umstrukturierung und Verkleinerung der zweiten Führungsebene, der unterhalb des Direktoriums. Vorgesehen sind nur noch acht statt bisher zwölf Positionen. Sie wurden öffentlich ausgeschrieben und sollen bis Anfang April besetzt werden. Doch vom RBB-Personalrat kommt Kritik.
mehr »

Pro Quote: Gefährdet durch Förderstopp

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat nach neun Jahren Förderung einen umfangreichen Antrag von ProQuote Medien zur Beobachtung und Analyse des Geschlechter-Backlashes innerhalb der deutschen Medienlandschaft abgelehnt. Das gefährdet laut Aussage des Vereins dessen Arbeit massiv.
mehr »

Diese Fernsehsender werden eingestellt

Zum Jahresende werden die Sender Tagesschau24, One und ARD-alpha eingestellt, das verkündeten heute ARD und ZDF. Anlass ist der seit Dezember geltende Reformstaatsvertrag, der den Sendern unter anderem auftrug, zwei der linearen Informationssender und einen ihrer Sender für junge Zielgruppen zu streichen.
mehr »

UCI gibt im Tarifkonflikt nach

Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die United Cinemas International (UCI) im Tarifkonflikt in der dritten Verhandlungsrunde auf ein umfassendes Tarifergebnis verständigt. „Damit sind weitere Streiks in den UCI-Kinos vorerst abgewendet“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn.
mehr »