Seit 1975 fördert die Karl-Gerold-Stiftung einen engagierten, der Demokratie und sozialen Gerechtigkeit verpflichteten Journalismus. Karl Gerold, langjähriger Chefredakteur und Herausgeber der „Frankfurter Rundschau“, hat die Stiftungsverfassung noch zu seinen Lebzeiten festgelegt. In der Präambel hat er festgeschrieben, dass die Stiftung von ihm „bestimmt“ ist, die „Haltung der „Frankfurter Rundschau“, wie sie von ihm als Herausgeber, Verleger und Chefredakteur geprägt ist, zu erhalten. Nach seinem Willen soll sie eine „unabhängige, politisch engagierte, linksliberale Tageszeitung, verpflichtet dem Geist des Grundgesetzes und den Menschenrechten und ständig eintretend für das unbedingte Prinzip der Demokratie und für soziale Gerechtigkeit“ sein und bleiben. Stiftungszweck ist die Förderung von Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, insbesondere auf dem Gebiet des Zeitungswesens und des graphischen Gewerbes; er wird derzeit erfüllt durch Studienstipendien für Studierende an Journalistenschulen, Hoch- und Fachschulen sowie
Reisestipendien für Nachwuchskräfte im Zeitungswesen.
