Online: Mediensalon: „Corona und kein Ende – Wie schlagen sich Medien in der Krise?“

Seit rund einem Jahr dominiert die Corona-Krise die Schlagzeilen. »Mir wird schlecht dabei« – so deutlich wie Christian Drosten werden Kritiker selten. Der Chefvirologe der Berliner Charité ärgerte sich zu Beginn der Corona-Pandemie über die Personalisierung der Berichterstattung statt einer Beschäftigung mit Inhalten. Im November klang er versöhnlicher: Vor allem bei öffentlich-rechtlichen Sendern wie ZDF und Deutschlandfunk sieht er nun »eine Annäherung des Journalismus an Wissenschaftsinhalte«.

Andere machen gerade bei den Öffentlich-Rechtlichen Defizite aus. »Die Regierungssprecher« titelte der ›Spiegel‹. Im Fokus vor allem: die Berichterstattung über die Lockdown- und Impfpolitik. ›Die Welt‹ hatte gar den Eindruck, nicht »die Politik, sondern die Kritik sei der eigentliche Skandal«. Im Rahmen des Medeinsalons diskutieren zu der Frage, wie ausgewogen und umfassend die Berichterstattung ist: Dr. Franziska Augstein, SPIEGEL-Kolumistin „Post von Augstein“ und SZ-Autorin; Alexandra Borchardt,  Professorin für Medienwandel an der UdK Berlin; Steffen Grimberg, freier Medienjournalist und Vorsitzender DJV Berlin-JVBB; Marvin Schade, Founding Editor „Medieninsider“. Moderation: Susanne Lang, Programmdirektorin gem. mekofactory und freie Journalistin. Beginn: 19:00 Uhr.

Informationen und Anmeldung

https://www.eventbrite.de/e/mediensalon-corona-und-kein-ende