Podcast des Jahres

2020 wird wohl nicht nur als das Jahr der COVID-19-Pandemie in die Geschichtsbücher eingehen, sondern auch als das Jahr der Podcasts. Das „Coronavirus-Update“ des Norddeutschen Rundfunks (NDR) mit den Virologen Christian Drosten und Sandra Ciesek erzielte bereits mehr als 60 Millionen Abrufe und wurde kürzlich mit den Grimme-Online-Awards ausgezeichnet. Laut einer Bitkom-Studie haben sich in Deutschland mehr Menschen in Podcasts über die Pandemie informiert als über die sozialen Medien, die vor allem durch Falschmeldungen und abstruse Verschwörungstheorien von sich hören machten. Tatjana Lackner Gründerin der „Schule des Sprechens“, beobachtet in den letzten Monaten eine enorme Professionalisierung der Podcasts und ist überzeugt, dass sie als Massenmedium in der breiten Bevölkerung angekommen sind. Im Januar 2021 wird sie den deutschsprachigen Podcasts des Jahres zum dritten Mal auszeichnen. Die Jury wird diesmal deutlich mehr zu tun haben. Bereits Anfang Oktober verzeichnet Lackner mehr als doppelt so viele Einreichungen wie im Vorjahr. „In diesem Ausnahmejahr konnte der Podcast alle seine Stärken ausspielen. Die On-Demand-Nutzung entspricht dem Tagesablauf in der neuen Normalität. Sprache schafft Nähe und Vertrauen. Als seriöse Informationsquelle geben ihm die Menschen den Vorzug zum ungefilterten Fake-News-Biotop der sozialen Medien“, analysiert Lackner.

Informationen und Anmeldung

Podcasts können per E-Mail an die schule@sprechen.com eingereicht werden.

Teilnahmebedingungen: https://www.sprechen.com/podcast-wettbewerb-2020