Surveillance Studies-Preis 2022

Auch nach der Pandemie bleibt das Thema Überwachung wichtig und in der gesellschaftspolitischen Debatte virulent. Waren während Corona noch die Tracking-Apps viel diskutiert, wird mittlerweile klar, dass z.B. die Bereiche Gesundheit, Mobilität und vor allem der Arbeitsplatz die neuen Bereiche sind, in denen es sich lohnt näher auf Überwachungspraxen zu schauen. Darum braucht es mehr als zuvor eine kritische und differenzierte Berichterstattung um diese oftmals komplexen Themen aufzubereiten und allgemeinverständlich darzustellen. Solche Berichterstattung ist in der gegenwärtigen Medien- und Informationslandschaft wichtiger als jemals zuvor – für die Gesellschaft in einer starken Demokratie. Deshalb fördert der Surveillance Studies-Preis für Journalist*innen herausragende Medienbeiträge aus diesem Themenfeld. Preiswürdige Beiträge sollen in ihrer Darstellung neue Einsichten und Erkenntnisse präsentieren und/oder auf den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung Bezug nehmen. Die Darstellungen sollen über gängige Klischees hinausgehen, das Interesse für das komplexe Thema Überwachung und Kontrolle wecken sowie die darstellerischen Stärken des gewählten Mediums (Print/Online/Video/Audio) nutzen.

Informationen

https://www.surveillance-studies.org/surveillance-studies-preis-2022/