Mentoring für Frauen in Führungspositionen

Der Deutsche Kulturrat schreibt zum 5. Mal sein Mentoring-Programm für Frauen in Führungspositionen  aus. Ziele des Mentoring-Programms „Frauen in Kultur & Medien“ sind strategische Karriereberatung, praxisbezogene Unterstützung, die Verortung der Mentees in der Kultur-Community sowie der Aufbau eines Alumni-Netzwerkes. Die Mentees sollen vom Erfahrungsschatz und Netzwerk profilierter Berufskollegen profitieren.

Langfristig will das Programm dazu beitragen, dass mehr Frauen an den Schaltstellen von Kultur- und Medienwirtschaft bzw. -politik vertreten sind.

Insgesamt stehen in dieser Runde 26 Mentorinnen und Mentoren aus den Bereichen Verlag, Kino, Oper, Design, Kommunikation, Theater, Musik, Bildende Kunst, Museum, Journalismus, Stiftung, Bibliothekswesen, Kultur- und Personalmanagement, Verwaltung sowie kulturelle Bildung zur Verfügung. Das Programm läuft über sechs Monate. Bewerbungsschluss für die Mentees ist der 31. Mai 2021; im September starten die Tandems dann das Mentoring.

Die Ausschreibung finden Sie hier: https://www.kulturrat.de/wp-content/uploads/2021/04/Ausschreibung-Mentees-5.Runde_.pdf.

Kontakt: Dr. Cornelie Kunkat, Frauen in Kultur & Medien, Deutscher Kulturrat, Berlin. Fon: 030 / 226 05 28 – 12 oder 0170 / 315 64 16, E-Mail: c.kunkat@kulturrat.de; Website: www.kulturrat.de.

 

nach oben

weiterlesen

Tariflicher Zuschlag gehört obendrauf

Onlinezuschläge können laut tarifvertraglichen Regelungen beim Bayerischen Rundfunk nicht in Tagessätze für die Honorierung von TV-und Hörfunkbeiträge eingepreist werden, sondern sind zusätzlich zu zahlen. Das besagt ein Urteil des Arbeitsgerichts München, mit dem ein arbeitnehmerähnlicher Freier vom Sender jetzt mit ver.di-Rechtsschutz eine Nachzahlung für zwei Jahre erstritt.
mehr »

ARD-Freienkongress: Respekt und Rechte für Freie im Rundfunk

„Schluss mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist die zentrale Forderung der Freien in der ARD, bei der Deutschen Welle, im Deutschlandradio und im ZDF. Auf ihrem ersten Freienkongress beim RBB in Berlin Ende April kamen alle Fragen der Schlechterstellung gegenüber den Festen auf den Tisch: Immer mehr Tätigkeiten für das gleiche Geld, neue Berufsbilder im Kontext zur Weiterbildung, Tarifverträge, die Versorgung im Alter – im Fokus auch die Mitbestimmung von Freien in den Personalräten. Ein gelungener Auftakt, um die öffentlich-rechtlichen Freien „sichtbar zu machen“, so Christoph Reinhardt, einer der Mitinitiatoren des Treffens.
mehr »

Hamburger Morgenpost: Kampf gegen Abbau

DuMont informierte im August 2017, dass in der Hamburger Morgenpost ein Stellenabbau, vor allem in der Redaktion, geplant sei. Elf Jobs sollten gestrichen werden. Nur einen Monat vorher war entschieden worden, die Politik-Seiten für die DuMont-Kaufzeitungen von Hamburg nach Berlin zu verlagern. Sieben Arbeitnehmer waren betroffen. Der Betriebsrat sprach vom insgesamt größten Stellenabbau in der Redaktionsgeschichte – nahezu 25 Prozent in der Redaktion. Es wurde gekämpft und verhandelt.
mehr »

London: Assange steht für die Pressefreiheit

Wikileaks-Gründer Julian Assange steht seit 7. September wieder vor dem Zentralen Strafgerichtshof in London, wo sein Auslieferungsverfahren fortgeführt wird. Dass Großbritannien Assange umgehend freilassen müsse, wird weltweit gefordert. Reporter ohne Grenzen (RSF) übergaben eine Petition mit mehr als 80.000 Unterschriften. ver.di sieht einen "Stresstest für den Rechtsstaat" und warnt vor einer massiven Beschädigung der Pressefreiheit.
mehr »