Konzentration im Vertrieb gefährdet Arbeitsplätze

Bei Gruner + Jahr soll es zwischen der Vertriebstochter DPV in Hamburg und dem IT-Dienstleister Datenservice Beck (DSB) in Neckarsulm ein Joint-Venture geben. Der Betriebsrat von G+J Hamburg sieht dadurch 24 Arbeitsplätze bedroht. Einer Mitarbeiterinformation des Betriebsrates zufolge würden die G+J-Kollegen „für einen Übergangszeitraum von circa zwei Jahren“ für die Überführung von G+J-Daten ins neue System benötigt. Danach wolle man nach Auskunft der Geschäftsleitung den Personalabbau „sozialverträglich“ auffangen. G+J wolle durch das Joint Venture beim Abo-Kundenmanagement Kosten sparen und diese Arbeit ab 2012 in Neckarsulm von DSB erledigen lassen. Nach Bekanntwerden der Pläne des DPV besteht bei vielen Kollegen im G+J Rechenzentrum große Verunsicherung. Deshalb fordere der Betriebsrat die Geschäftsleitung auf „zügig klare Aussagen zur Weiterbeschäftigung zu machen“.

 

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Das sechste Kapitel des No-SLAPP-Handbuchs beschäftigt sich mit antifeministischen Angiffen. Es baut auf einem Workshop auf, der im September 2025 in Hamburg stattfand und Teil der Veranstaltung „Safer community conference: Übergriffe bei Tanzveranstaltungen rechtssicher besprechbar & Tanzcommunities sicherer machen" war. Das Kapitelenthält zahlreiche Tipps und Hinweise aus der feministischen Zivilgesellschaft, insbesondere von der Meldestelle Antifeminismus der Amadeu Antonio Stiftung.
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Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen appelliert an den Journalismus, sich mehr auf gute Gespräche zu fokussieren. Er sieht die Zukunft des Journalismus eher im Moderieren als im Zuspitzen. Das sei in seinen Augen auch die einzige Chance, dass unabhängiger und seriöser Journalismus überhaupt weiter bestehen könne. Die Beziehung zwischen Publikum und Journalismus müsse neu definiert werden.
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Das Programmschema des Radiosenders Deutschlandfunk (DLF) soll zum 30. November 2026 grundlegend reformiert werden. Die Fachmagazine zu Religion, Europa, Umwelt, Literatur, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Medien sollen wegfallen. Eine Petition wendet sich gegen die geplante Programmreform des Deutschlandfunk. Auch freie Mitarbeiter*innen üben Kritik.
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