Filmtipp

Filmtipp: „Leaning in the Wind“

Schon einmal hat Thomas Riedelsheimer einen wunderbar poetischen Film gedreht, mit und über den Landart-Künstler Andy Goldsworthy: „Rivers and tides“ wurde ein Erfolg in den Arthouse-Kinos. Jetzt, 16 Jahre später, ist mit „Leaning in the wind“ eine weitere Zusammenarbeit der beiden Künstler in die Kinos gekommen. Wieder begleitet der Filmemacher den bildenden Künstler bei seiner Arbeit, folgt ihm über die Kontinente in viele Länder. Denn inzwischen ist Andy Goldsworthy berühmt geworden, international gefragt.
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Filmtipp: Duisburger Filmwoche auf 3Sat

Wer sich für Dokumentarfilme interessiert, dem wird Arlette schon mal begegnet sein. Ihre Geschichte begann 2010. Da drehte die Dokumentaristin Heidi Specogna in Zentralafrika einen Film über das mörderische Wüten von Milizen aus dem Kongo. Der Film hieß „Carte Blanche“ und in ihm begegnet uns Arlette. Sie ist damals fünf Jahre alt, hat am Bein eine Schusswunde, die nicht heilen will und schreckliche Schmerzen.
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Filmtipp: „Die Migrantigen“

"Die Migrantigen“ – schon der Titel ist ein Witz. Erstens sind die Protagonisten Benny und Marko keine Migranten, sondern geborene Wiener, wie Hundertausende auch, deren Eltern mal in die Stadt eingewandert sind. Und zweiten sind sie nicht grantig. Die Pointe erschließt sich nur, wer ein wenig Wiener Dialekt kennt. Grantig ist, wer stets schlecht gelaunt ist. Und das sind Benny und Marko nun gar nicht.
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Filmtipp: Türkei – ein Jahr nach dem Putsch

Am 11. Juli widmet sich ein Arte-Themenabend mit drei Filmen den Konsequenzen des Putschversuchs in der Türkei vor einem Jahr und der nachfolgenden Repressalien des Erdogan-Regimes für Zigtausende Intellektuelle, darunter auch viele Journalistinnen und Journalisten. Eröffnet wird die Reihe mit einem Film, an dem auch Can Dündar, Ex-Chefredakteur der linksliberalen Zeitung Cumhuriyet, beteiligt war.
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Filmtipp: National Bird

„National Bird“ erzählt von den Folgen des Drohnenkriegs. Da sind die Menschen, die die Drohnen bedienen, die Ziele identifizieren, die von weit weg auf einen Knopf drücken oder auch nur die Bilder interpretieren. Was macht diese Tötungsarbeit, die wie ein Videospiel aussieht, mit den Menschen? Und da sind die unmittelbaren Opfer des Drohnenkriegs in Afghanistan, denen der Tod plötzlich und wortwörtlich von oben auf den Kopf fällt.
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Filmtipp: „Haymatloz“

„Haymatloz“ ist ein Kunstwort. Es klingt deutsch und sieht türkisch aus. Es steht für die Geschichte von Menschen, die in den 1930er Jahren vor den Nazis in die Türkei geflüchtet sind, Wissenschaftler vor allem. „Heimatlos“ wurde bei der Ausbürgerung in ihre Pässe gestempelt. Von besonderen deutsch-türkischen Verbindungen erzählt der Film „Haymatloz – Exil in der Türkei“ von Eren Önsöz, der im Herbst 2016 durch die Kinos lief und nun auf DVD erschienen ist.
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Filmtipp: „Zwischen den Stühlen“ bald im Kino

Der von ver.di bei der letzten DOK Leipzig ausgezeichnete Dokumentarfilm „Zwischen den Stühlen" kommt am 18. Mai in die Kinos. Der junge deutsche Regisseur Jakob Schmidt beschreibt den steinigen Weg von drei jungen Referendaren ins Lehramt. Dafür erhielt er neben dem „ver.di-Preis für Solidarität, Menschlichkeit und Fairness“ vier weitere Auszeichnungen auf dem  Filmfestival.
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Filmtipp: Hitlers Hollywood

Hitlers Hollywood, ein Titel, der ausreichend Stoff zur Diskussion bietet. Der zweite Dokumentarfilm von Rüdiger Suchsland provoziert, die Handschrift des Filmkritikers ist unverkennbar. Mit einer gelungenen Auswahl von Filmausschnitten - viele davon Vorbehaltsfilme -, historischen Originalaufnahmen und seiner bald kommentierenden, bald analysierenden, bald fragenden Stimme aus dem Off, unternimmt Suchsland eine spannende Fahrt durch die Filmproduktion im Nazideutschland.
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Filmtipp: Cineastische Revolutionsgeschichte

Von der Oktoberrevolution bis zur Arabellion: immer wieder haben sich Filme mit geglückten und gescheiterten Aufständen befasst und sie haben sie nicht selten mit dem hohen Pathos vermeintlicher historischer Überlegenheit formuliert. Was lässt sich aus diesen Filmen lernen? „Filmgeschichten: Revolution“ ist der Titel eine Filmreihe, die vom Kölner Filmforum e.V. veranstaltet und sich über das Jahr 2017 erstrecken wird.
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Filmtipp: „Cahier africain“ von Heidi Specogna

Ein Schulheft, kariert, jede Seite sorgfältig mit einem Strich quer geteilt und in jedem der so entstehenden Quadrate die Geschichte eines Menschen. Name, Alter, ein Bild. Kleine Notiz über das Schicksal. Sieht aus wie ein harmloses Erinnerungsheftchen, aber es erinnert an ein Verbrechen. 2002 drangen kongolesische Söldner in die Zentralafrikanische Republik ein, mordeten, plünderten und vergewaltigten. Als sie wieder verschwunden waren, taten sich die Opfer zusammen und rekonstruierten, was geschehen war, in diesem Schulheft. Sie wollten damit die Verbrechen beweisen.
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Filmtipp: Journalisten im Blick. Teil 2

Journalisten kommen oft vor in Krimis, aber meist als Randfiguren, gern ein wenig schmierig, gern ein wenig korrupt. Jetzt nehmen zwei neue Politthriller Journalisten als Protagonisten und verknüpfen sie sehr unmittelbar mit Politik. Klingt wie eine thrillermäßige Antwort für die „Lügenpresse“-Marktschreier. Helden der Aufklärung? Welches Bild vom Journalismus wird da entwickelt? Und geht es der Branche in der Fiktion auch so schlecht wie in der Realität.
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Filmtipp: Journalisten im Blick. Teil 1

Journalisten kommen oft vor in Krimis, aber meist als Randfiguren, gern ein wenig schmierig, gern ein wenig korrupt. Jetzt nehmen zwei neue Politthriller, die im November 2016 im Ersten ausgestrahlt werden, Journalisten als Protagonisten und verknüpfen sie sehr unmittelbar mit Politik. Klingt wie eine thrillermäßige Antwort für die „Lügenpresse“-Marktschreier. Helden der Aufklärung? Welches Bild vom Journalismus wird da entwickelt? Und geht es der Branche in der Fiktion auch so schlecht wie in der Realität? Teil 1 unseres Filmtipps: "Tödliche Geheimnisse".
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Filmtipp: „Dirty Games“ – die dunkle Seite des Sports

Vor den Spielen und vor der Fußball-WM müsse man die Probleme ansprechen und Proteste organisieren, sagte der Vertreter einer NGO in Rio de Janeiro. Wenn der Ball erst einmal rollt, will niemand von den dunklen Seiten des Sports etwas hören. So lässt sich auch der Starttermin für den Dokumentarfilm „Dirty Games“ verstehen. Rechtzeitig zwei Wochen vor Beginn der Fußball-WM und wenige Wochen vor den Olympischen Spielen macht Regisseur Benjamin Best überdeutlich aufmerksam, dass die Welt des Sports und der Sportevents nicht heil ist. In acht Länder ist er gereist, hat hinter die Kulissen geschaut, dorthin, wo die Geschäfte gemacht werden, wo Korruption und Bestechung regieren.
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Filmtipp: „Akte D“ – zeitgeschichtlich kluges Fernsehen

Ein paar Fragen sind da noch unerledigt. Warum eigentlich sind bisher alle deutschen Regierungen daran gescheitert, die Gesundheitskosten zu senken und die Macht der Pharmalobby zurückzudrängen? Warum ist Deutschland wieder einer der größten Waffenexporteure und warum funktioniert Rüstungskontrolle nicht? Einige, wenn auch nicht alle Antworten liefert die Dokumentationsreihe „Akte D“ mit den beiden Filmen „Die Macht der Pharmaindustrie“ von Winfried Oelsner und „Das Comeback der Rüstungsindustrie“ von Dirk Laabs.
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Der Kuaför von der Keupstraße

Schon wieder die Kölner Polizei. Oder besser: damals schon. Als am 9.Juni 2004 in der Keupstraße in Köln-Mühlheim eine Nagelbombe explodierte, ermittelten die Behörden nur bei den türkischstämmigen Anwohnern und weigerten sich sieben Jahre lang, gegen Rechts zu recherchieren. Bis 2011 herauskam, dass der Anschlag auf das Konto des NSU ging. Das Verbrechen ist wegen der Aufmerksamkeit für den Zschäpe-Prozess inzwischen aus dem öffentlichen Bewusstsein weitgehend verschwunden.
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„Iraqi Odyssey“ – eine politische Familiengeschichte

Nachrichten aus dem Irak erhalten wir täglich, meist schlechte. Wer sich im Medientrubel erinnern mag, hat vielleicht noch das Jahr 2003 im Kopf, als die Bush-Administration mit einer Lüge den ersten Irakkrieg auslöste. Aber was wissen wir sonst vom Land zwischen Euphrat und Tigris? „Iraqi Odyssey“, ein Dokumentarfilm des irakstämmigen schweizer Filmemachers Samir, will da Abhilfe schaffen.
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