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Diverse Medien haben in den letzten 10 Jahren immer wieder den Islam thematisiert, auch differenziert und informativ, aber leider haben sie eine wiederkehrende bedrohliche Bildsprache verwendet. Der Stern brachte in einer Ausgabe von 2007 einen Artikel über „Die Geschichte des Islams“, untertitelte diese mit „Warum wollen sie uns töten?“ Der Spiegel nahm sich des Themas der muslimischen Frauen bereits in 2004 an mit der Titelgeschichte. „Allahs rechtlose Töchter“. Obwohl auch damals schon weniger als ein Drittel der „Töchter“ in Deutschland ein Kopftuch trugen, wurde eine Kopftuch-tragende Frau in geduckter Haltung als Titelbild gewählt. Und das hat sich bis heute kaum geändert.

Es liegt in den Händen der Medien, welche Bilder und welche Sprache sie verwenden, um die Welt darzustellen oder sie zu inszenieren. Die Wortwahl kann dazu führen, dass Meinungen, Emotionen, aber auch Haltungen und Handlungsanweisungen vermittelt werden.

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