Unser Service: Termine, Ausschreibungen, Stipendien und Preise aus dem Bereich Medien und Journalismus finden sie in unserer Service-Rubrik. Die Leute-Kolumne präsentiert monatlich die wichtigsten Köpfe der Medienbranche.
Deutsch-Nordeuropäisches Austauschprogramm der IJP
Das Deutsch-Nordeuropäische Programm versteht sich als Forum für den Dialog der fünf nordischen und drei baltischen Staaten mit Deutschland. Es wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, zunächst mit den fünf nordischen Staaten Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Seit 2015 wurde der Austausch um die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen erweitert. Insgesamt umfasst das Programm bis zu 22 Arbeitsstipendien. Während die Teilnehmer*innen aus den nordischen und baltischen Staaten eine deutsche Redaktion besuchen, reisen elf deutsche Stipendiat*innen in je eines der acht nordischen und baltischen Länder. Eine Einführungskonferenz in einer der Hauptstädte bringt die Teilnehmer*innen des Programms zusammen. In Gesprächen mit führenden Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können sich die Journalist*innen über aktuelle Themen sowie über die deutsch-nordeuropäisch-baltische Zusammenarbeit informieren. Zum Ende des Programms kommen die Fellows in Berlin zu einer intensiven Abschlussveranstaltung zusammen, um sich auszutauschen.
Was bedeutet die Infektionskrankheit HIV/AIDS heute für betroffene Menschen? Und ist HIV/AIDS überhaupt noch ein Thema? Die Deutsche AIDS-Stiftung sagt: Ja. HIV ist und muss noch ein Thema sein. Es bleibt aktuell und erfährt gleichzeitig eine große Wandlung. Themen der Zukunft sind zum Beispiel HIV im Alter/Pflege, sich wandelnde Begleiterkrankungen, zu späte Testung und deren Folgen. Auch die internationalen Herausforderungen bleiben. Sie sollten weiter thematisiert werden. Sachliche und kompetente Medienarbeit, die an den Menschen orientiert ist, zeichnet die Stiftung schon seit 38 Jahren aus: Der Medienpreis HIV/AIDS gehört zur Stiftung seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1987. Der Medienpreis HIV/AIDS ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.
Das Seminar soll größere Sicherheit bei der Erschließung des Medienmarktes und der
Vermarktung journalistischer Leistungen vermitteln sowie in der Praxis anwendbare
Beispiele für die Selbstvermarktung zur Diskussion stellen. Das Seminar wendet sich vor allem an Journalist*innen, die den Einstieg in den Markt als
Freie frisch vollzogen haben oder noch vollziehen wollen, aber auch an Kolleg*innen, die sich
ein neues, bisher nicht genutztes Medium erschließen wollen.
Berlin: Gemeinsam stark: Gute Arbeit für Solo-Selbstständige gestalten (Jahrestagung des Haus der Selbstständigen)
Im Mittelpunkt stehen die Lebens- und Arbeitsrealitäten von Solo-Selbstständigen. Es geht um aktuelle Herausforderungen, erfolgreiche Praxisbeispiele und konkrete Ansätze, die den Arbeitsalltag und die wirtschaftliche Situation von Solo-Selbstständigen verbessern können. Mit praxisnahen Workshops und anregenden Diskussionen zu Themen wie faire Honorare, Plattformarbeit, Interessenvertretung und Geschlechtergerechtigkeit in der Selbstständigkeit gehen die Teilnehmenden der Frage nach, wie Solo-Selbstständige ihre Arbeitsbedingungen aktiv mitgestalten und stärken können. Die Jahrestagung schafft Raum für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Die Veranstaltung wird von Tina Groll moderiert, dju-Vorsitzende bis 2024. In vier Workshops werden Themen vertieft: Workshop 1 – Von der Richtlinie zur Praxis: Faire Bedingungen für digital vermittelte Arbeit; Workshop 2 – Honoraruntergrenzen weiterdenken: Erfahrungen teilen, Perspektiven entwickeln; Workshop 3 – Zwischen Koalitionsfreiheit und Kartellrecht: kollektive Maßnahmen Solo-Selbstständiger; Workshop 4 – Von gemeinsamen Problemen zu gemeinsamen Forderungen: Care-Bündnisse für geschlechtergerechte Solo-Selbstständigkeit
Leipzig: AFTERWORKshop „Struktur ohne Struktur“ vom Haus der Selbstständigen
Der für den 29. Juni geplante Workshop "Struktur ohne Struktur" in der AFTERWORKshop-Reihe "Peer-to-peer" vom Haus der Selbstständigen wurde wegen der großen Hitze in den September verlegt. Die Ergebnisse von Studien zeigen: Auf der einen Seite erleben viele Solo-Selbstständige ihre Arbeit als selbstbestimmt und haben große Gestaltungs- und Entscheidungsspielräume. Die Arbeit ist mit einem hohen Sinnerleben verbunden: Die meisten identifizieren sich stark mit ihrer Tätigkeit und sehen den Nutzen ihrer Arbeit sowohl für ihre Auftraggeber*innen den als auch für die Gesellschaft. Im Mittelpunkt dieses Workshops steht das Zeit- und Selbstmanagement als Selbstständige*r. Der Workshop hilft Selbständigen, den persönlichen Weg zum Zeit- und Selbstmanagement zu finden. Hierbei ist besonders wichtig, dass keine “herkömmlichen” Strukturen übergeholfen werden sollen, sondern individuell herausgefunden wird, wie man selbst am besten, effizientesten und vor allem gesündesten arbeitet. In der Veranstaltung spricht Julia Nagel, selbstständige Musikerin, die das Sinfonia Leipzig gegründet hat und dort Orchestermanagerin ist.
Die CORRECTIV.Lokal Konferenz ist Treffpunkt für Lokal- und Regionaljournalismus in Deutschland. Seit 2023 bringt die Konferenz einmal im Jahr mehr als 350 Medienschaffende zusammen und schafft einen Raum für Austausch, Weiterbildung und Innovation im Lokaljournalismus. Ort der Konferenz ist 2026 die Hyparschale in Magdeburg. "Wir gehen bewusst dorthin, wo journalistische Arbeit besonders gefordert ist – auch mit Blick auf die politischen Entwicklungen in Sachsen-Anhalt. In der Hyparschale schaffen wir Raum für offene Gespräche, neue Perspektiven und starke Vernetzung", heißt es auf der Website zur
Veranstaltung. Ein Kooperationspartner der CORRECTIV.Lokal Konferenz 2026 ist die Magdeburger Volksstimme. Als fest in der Region verankertes Medium bringt sie ihre Perspektiven und Erfahrungen aus dem journalistischen Alltag in Sachsen-Anhalt in die Konferenz ein.
Auch im Jahr 2024 gibt es wieder einen neuen Presseausweis mit neuer Farbstellung und weiteren Sicherheitsmerkmalen. Der Presseausweis bleibt ein wichtiges Recherchewerkzeug für alle hauptberuflich tätigen Journalistinnen und Journalisten.