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Berlin: Mediensalon zur EU-Urheberrechtsreform: Reform ohne Freunde? Wie können Unternehmen gute Geschäfte machen und Urheber gute Honorare erhalten?

Die EU Urheberrechtsreform wird derzeit in den relevanten Ausschüssen des Europäischen Parlaments diskutiert. Der derzeitige Entwurf der Kommission steht bei Wirtschaftsverbänden, Journalisten, Investoren, Urheberrechtsspezialisten, Internet-Unternehmen, der zivilen Netzgemeinde und vielen weiteren Akteuren in der Kritik. Grund hierfür sind insbesondere drei Artikel des derzeitigen Entwurfs: Artikel 11 (EU-Leistungsschutzrecht), Artikel 3 (TextandData-Mining) und Artikel 13 (Upload-Filter). Die großen Verlage und Medien-Unternehmen hingegen pochen auf die Reform. Sie sehen unter anderem den Qualitätsjournalismus wie wir ihn kennen in Gefahr, wenn sie nicht kommt. Wie kann ein Interessenausgleich allerAkteure aussehen? Die EU-Urheberrechtsreform hat also fast ausschließlich Gegner. Warum wird sie wohl dennoch kommen? Was sind die Interessen die hinter ihr stehen und wie werden diese in Brüssel und Strasbourg durchgesetzt? Wer sind die Verlierer und was kann vielleicht doch noch dagegen getan werden? Auf diese und andere Fragen versuchen wir im »Mediensalon« Antworten zu geben.  Beginn: 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr); Ort: taz Café, Rudi-Dutschke-Straße 23, 10969 Berlin.
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Berlin: Begegnungen/Relaciones – VS-Lesung aus der gleichnamigen Anthologie

In Relaciones/Begegnungen geht es um Menschengeschichten, erzählt von jeweils fünf zeitgenössischen kubanischen und fünf deutschen Autoren. Dazu haben sich jeweils fünf Übersetzer gesellt. Begegnet sind sich dabei Menschen, die in drei Systemen aufgewachsen sind, Autoren und Übersetzer aus Kuba, aus der ehemaligen DDR, ebenso wie Westdeutsche. Udo Lindenberg,ebenfalls ein Kubafan, hat eine Zeichnung dazu beigesteuert. Die Autoren, darunter Emilio Comes Paret, früher Koordinator der Buchmesse Havanna oder Monika Erhardt-Lakomy (Traumzauberbaum) und Horst Bosetzky (ky) erzählen berührende Geschichten aus ihrer Welt, schildern Lebenssituationen, üben Kritik. Zehn Übersetzer, je fünf deutsche und kubanische, haben sie in die jeweils andere Sprache übertragen. Die Hälfte der Print-Auflage wurde nach Kuba verschifft als Spende an die Kollegen. Manfred Schmitz, Diplom-Dolmetscher und -Übersetzer, Ansprechpartner der deutschen Dolmetscher, und einer der ehrenamtlichen Helfer, die dieses Projekt überhaupt möglich machten, hat einen Transportweg gefunden. Unterstützung gab es auch von den Kollegen vom VS in ver.di, den Übersetzern in ver.di, sowie der Gewerkschaft ver.di selbst. Es lesen: Dorle Gelbhaar, Monika Erhardt-Lakomy, Manfred Schmitz und Petra Gabriel.Dazu gibt es Cuba Libre und SalsaBeginn: 18 Uhr; Ort: ver.di-MedienGalerie, Dudenstraße 10, 10965 Berlin.  
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Schwerin: Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung: Rechtspopulismus in Europa – Ursachen, Ausprägungsformen, Effekte (27.04. – 28.04.2018)

Der Anstieg des politischen Rechtsradikalismus stellt in der heutigen Zeit eine der größten Herausforderungen für die liberale Demokratie dar. In diesem kostenfreien Seminar der Friedrich-Ebert-Stiftung werden die charakteristischen Merkmale des Rechtspopulismus beleuchtet und über die aktuellen Entwicklungen in den einzelnen EU-Ländern diskutiert, um abschließend auf die Frage nach den möglichen Auswirkungen rechtspopulistischer Politik auf die Zukunft des europäischen Integrationsprozesses einzugehen.

Berlin: Podiumsdiskussion zum Tag der Pressefreiheit im Rahmen der Ausstellung „Unter Druck – Journalisten im Visier. Das Beispiel Türkei“

Es gibt viele Länder weltweit, in denen die Pressefreiheit unter Druck ist. Aber in keinem anderen Land sind so viele Journalisten wegen ihrer beruflichen Arbeit inhaftiert oder unter fadenscheinigen Begründungen unter Anklage gestellt wie in der Türkei. Deniz Yücel ist freigelassen worden. Doch am selben Tag wurden drei Journalisten zu verschärfter lebenslanger Haft verurteilt. Weiterhin sind mehr als 150 Journalisten eingesperrt. Eine Ausstellung in der ver.di-MedienGalerie arbeitet die Problematik auf. Ort: MedienGalerie Berlin des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg, Dudenstraße 10, 10965 Berlin (U-Bahn-Station Platz der Luftbrücke). Öffnungszeiten: Mo, Fr 14 - 16 Uhr, Di 17 - 19 Uhr, Do 14 - 18 Uhr. Podiumsdiskussion mit der Journalistin Ebru Tasdemir und weiteren Gästen. Moderation: Renate Gensch, dju-Bundesvorstand.
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Berlin: Media Convention (02.05 – 04.05.2018)

Wie lässt sich der Medienwandel gestalten? Welche Herausforderungen gilt es zu bestehen und welche Chancen eröffnen sich? Führende Köpfe der Branche werden über das Fernsehen der Zukunft diskutieren; aktuelle Fragen zu Medien- und Netzpolitik, Markttrends und Entwicklungen der digitalen Mediengesellschaft werden in Keynotes, Fireside-Chats und auf Panels erörtert und in Workshops und Best-Practice-Präsentationen auf ihre Anwendbarkeit geprüft. Darüber hinaus präsentieren Digitalunternehmen, Gamestudios, Start-ups und Medieninnovationsprojekte der Hauptstadtregion ihre Ideen, Entwicklungen und Geschäftsmodelle. All dies passiert auf dem Kongress Media Convention vom 2 bis 4. Mai in Berlin. Zeitgleich findet die re:publica statt.

Berlin: Schreiben über Rechts – Fortbildungsveranstaltung des Projekts gegen Rechtsextremismus der Friedrich-Ebert-Stiftung (15.05 – 18.05.2018)

Das Projekt „Gegen Rechts“ der Friedrich-Ebert-Stiftung bietet auch 2018 eine Journalist_innen-Fortbildung zum Thema „Schreiben über Rechts“ an, die sich mit diesen und weiteren Fragen praxisnah beschäftigt. Im Seminar berichten erfahrene Journalistinnen und Journalisten, wie sie das Thema angehen, wo die Fallstricke liegen und wie sie sich gegenüber Rechtsextremen behaupten. Kurzimpulse vermitteln Grundlagenwissen über die rechte Szene und rechte Einstellungen. Recherche- und Interviewübungen bieten konkrete Anwendungsmöglichkeiten. Beispiele gelungener und weniger geglückter Texte werden analysiert und grundsätzliche Fragen wirkungsvoller Berichterstattung diskutiert. Das Angebot richtet sich an: (Lokal-)Redakteure_innen, die mit der Thematik in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert sind; freie Journalisten_innen, die zu dem Thema arbeiten oder arbeiten wollen; Volontäre_innen und Absolventen_innen von Journalistenschulen. Teilnehmen können sowohl Berufseinsteiger_innen als auch erfahrene Journalisten_innen, für die Rechtsextremismus (noch) kein Spezialgebiet ist. Es ist für alle Mediengattungen geeignet (Print, TV/Radio, Online). Bitte melden Sie sich bei Interesse bis 23. April 2018 bei Gaby Rotthaus unter  an. Bitte teilen Sie uns in Ihrer Anmeldung mit, in welcher Redaktion Sie ggf. festangestellt sind oder ob Sie freiberuflich journalistisch tätig sind und für welche Medien Sie arbeiten. Hotel- (falls erforderlich) und Verpflegungskosten werden für die Seminardauer von der Friedrich-Ebert-Stiftung getragen. Für ihre Anreise sind die Teilnehmer_innen selbst verantwortlich. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.
Anmeldung

Anmeldung bitte bis 23. April bei: Gaby.Rotthaus@fes.de

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