Termine

Veranstaltungen

Weltweite Lesung im Rahmen des internationalen literaturfestivals berlin

In Solidarität mit den Protesten im Iran ruft das internationale literaturfestival berlin gemeinsam mit internationalen Autor*innen zu einer "Weltweiten Lesung" iranischer Literatur auf. Der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini in iranischem Polizeigewahrsam am 16. September 2022 hat eine breite Protestbewegung innerhalb der iranischen Bevölkerung ausgelöst. Das iranische Regime hat darauf mit Drohungen und offener Gewalt reagiert. Mit der "Weltweiten Lesung" protestieren die Teilnehmenden gegen diese brutale Gewalt. Die Aktion setzt ein Zeichen für den Kampf der iranischen Frauen für Gleichberechtigung und das Streben der iranischen Bevölkerung nach Demokratie. Zu den Erstunterzeichner*innen des Aufrufs zählen Booker-Preisträgerin Margaret Atwood, Pulitzer-Preisträger Junot Díaz sowie die Friedenspreisträger Navid Kermani und Liao Yiwu. Aufgerufen zur Teilnahme am 10. Dezember 2022 – dem Tag der Menschenrechte – sind Einzelpersonen, Schulen, Universitäten, Kultureinrichtungen und Medien. Für die Lesung werden klassische und moderne Texte der iranischen Literatur empfohlen, zum Beispiel Gedichte von Forugh Farrochsād und Kurzgeschichten von Shahrnush Parsipur.

Essen: Ausstellung „Die Geschichte der Fotografie als Informationstechnologie: IMAGE CAPITAL“ (09.09. – 12.12.2022)

Das Museum Folkwang zeigt die Fotografie-Ausstellung IMAGE CAPITAL. Die Ausstellung ist das Ergebnis gemeinsamer Recherchen der Fotohistorikern Estelle Blaschke und des Fotografen Armin Linke und erzählt in sechs Kapiteln die Geschichte der Fotografie als Informationstechnologie. Ergänzend zu fotografischen Arbeiten werden in IMAGE CAPITAL auch Interviews, Videos, Archivbilder, Publikationen und Objekte gezeigt.

München: Tag des Auslandsjournalismus

Die Auslandsberichterstattung steht unter Druck: Redaktionen investieren immer weniger Geld in fundierte Auslandsrecherchen. Die Covid-19-Pandemie hat diese Entwicklung noch verschärft: Korrespondentinnennetze wurden geschrumpft, Reisebudgets gestrichen. Anstelle von Recherche vor Ort greifen Medienhäuser auf Agenturmeldungen zurück oder reduzieren die Auslandsberichterstattung auf ein Minimum. Gleichzeitig wird die Lücke zunehmend von Geldgebern aus dem Stiftungswesen gefüllt. Im Redaktionsgebäude der Süddeutschen Zeitung in München kommen zum Tag des Auslandsjournalismus Korrespondent*innen, Mitarbeitende von Außenpolitikressorts und der journalistische Nachwuchs zusammen, um darüber zu diskutieren.
Informationen und Anmeldung

www.tag-des-auslandsjournalismus.de

Berlin: Tagesseminar Selbstvermarktung freier journalistischer Arbeit

Das Seminar soll größere Sicherheit bei der Erschließung des Medienmarktes und der Vermarktung journalistischer Leistungen vermitteln sowie in der Praxis anwendbare Beispiele für die Selbstvermarktung zur Diskussion stellen. Das Seminar wendet sich vor allem an Journalisten, die den Einstieg in den Markt als Freie frisch vollzogen haben oder noch vollziehen wollen, aber auch an Kollegen, die sich ein neues, bisher nicht genutztes Medium erschließen wollen. Tipps und Empfehlungen gibt es vor allem zu: Kontaktaufbau, Marktbeobachtungen und -erschließung, Honoraren, Marktpreisen, Informationsbeschaffung, Mehrfachverwertung, Marktvorteilen durch Gemeinschaftsgründungen.
Informationen und Anmeldung

Tel.: 030/8866 - 4106
E-Mail: andreas.koehn@verdi.de
Post: ver.di Berlin-Brandenburg, FB A
Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin

https://medien-kunst-industrie-bb.verdi.de/service/seminare-termine/

 

Berlin: dju-Journalismus-Tag: Bye, bye, bad news. Mit „Constructive Journalism“ durch die Krise?

Gesamtgesellschaftliche Herausforderungen wie die Corona-Pandemie oder die Klimakrise stellen Medien vor die Aufgabe, diese Umbrüche adäquat aufzuarbeiten. Konstruktiver Journalismus verspricht darauf passende Antworten, indem er nicht nur die Probleme in den Blick nimmt, sondern auch nach Lösungen dafür sucht, um ein möglichst umfassendes Bild zu zeichnen. Wir wollen diskutieren, welche Chancen und Risiken dieses neue Tool im journalistischen Handwerkskoffer bietet, wo sich der konstruktive Ansatz in der Praxis bereits bewährt hat und wie sich das auf die Monetarisierung auswirkt. Außerdem wollen wir wissen, ob Constructive Journalism angesichts einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft die Debattenkultur positiv beeinflussen kann. Der Journalismustag im Berliner ver.di-Haus bietet jedes Jahr rund 200 Journalist*innen die Möglichkeit, Neues und Nachdenkenswertes über wichtige Trends und Themen im Journalismus zu erfahren und dies mit Referentinnen und Referenten sowie Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren.

Berlin: Tagesseminar Existenzgründung für Journalisten, Medienberufler und Künstler


Im Seminar werden Kenntnisse zu den Rahmenbedingungen der freiberuflichen Existenz in Medien- und künstlerischen Berufen vermittelt. Die Teilnehmer*innen sollen mit dem Seminar in die Lage versetzt werden, Chancen sowie Risiken einer Selbstständigkeit beurteilen zu können, die Besonderheiten für ihre Berufsgruppen kennen und nutzen zu lernen. Für bereits erfolgte Gründungen kann das Seminar zur Überprüfung der getroffenen Entscheidung dienen. Schwerpunkte: Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit, Förderungsmöglichkeiten (z.B. Gründungszuschuss), Anmeldeformalia, soziale Absicherung für Freie (Künstlersozialkasse) betriebswirtschaftliche und steuerliche Aspekte, Gemeinschaftsgründungen.
Informationen und Anmeldung

dju Berlin-Brandenburg,ver.di Berlin-Brandenburg, FB 8, Köpenicker Straße 30, 10179 Berlin. Fon: 030 / 88 66 41 06
E-Mail: andreas.koehn@verdi.de

https://medien-kunst-industrie-bb.verdi.de/service/seminare-termine