Termine

Veranstaltungen

Hamburg: SPIEGEL-Gespräch live im Thalia Theater: Gesellschaft 5.0 – Wie digital wollen wir leben? Chancen und Gefahren der Digitalisierung für unsere Demokratie

Digitalisierung ist das Zukunftsthema schlechthin. Experten aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaftswissenschaften suchen nach dem besten Weg, sie nutzbar zu machen, zugleich aber die Risiken klein zu halten. Digitalisierung durchdringt unseren Alltag: Bankgeschäfte und Einkäufe am Computer und in absehbarer Zeit Roboter als Pflegekräfte. Was bedeutet die Digitalisierung für das menschliche Miteinander? Nie hatten Soziale Medien so viel Einfluss auf die Meinungsbildung wie heute. Gibt es jenseits der Blasen und Shitstorms eine Chance auf einen produktiven, demokratischen Diskurs? Über die Digitalisierung unserer Gesellschaft diskutieren die Ministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Dr. Katarina Barley, und der Direktor der Zukunftsstiftung „Futurzwei“ Prof. Dr. Harald Welzer mit dem SPIEGEL-Online-Kolumnisten Stefan Kuzmany. Die Veranstaltung wird per Live-Stream auf spiegel.de und thalia-theater.de übertragen.

Berlin: Mediensalon „Alte und neue Influencer: 
Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern?“

In der Veranstaltungsreihe "Mediensalon" geht es am 27. Februar um "Alte und neue Influencer: 
Wieviel Macht haben Medien bei politischen Entscheidern? - Wechselwirkungen zwischen Medien und Politik in digitalen Zeiten." Moderiert von Johannes Altmeyer (WELT) diskutieren Mathias Müller von Blumencron (Chefredakteur Tagesspiegel), Dr. Annekatrin Gebauer (Hering Schuppener Corporate Affairs & Public Strategies, bis 10/2018 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Regierungssprecherin und Chefin vom Dienst) und Niklas Wirminghaus (Journalist für Politik, Wirtschaft und Digitales seit 6/2017 bei Capital, zuvor Mitglied der Redaktionsleitung und CvD bei Gründerszene). Ort: Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation, Behrensstraße 18, 10117 Berlin; Zeit: 19 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr).      
Informationen und Anmeldung

https://www.eventbrite.de/e/mediensalon

Berlin: Sichtweisen: Die US-amerikanischen Gewerkschaften und die Regierung Trump

Die Gewerkschaften in den USA stehen nicht gut da, nur noch 10,5 Prozent der Beschäftigten sind Mitglied einer Gewerkschaft. Ihr Verhältnis zur Trump-Regierung ist widersprüchlich. Die Baugewerkschaften versprechen sich viel davon, sich mit der Trump-Regierung gut zu stellen, die Automobilarbeitergewerkschaft geht einen Mittelweg und kritisiert Trump wegen seiner Politik gegenüber Migranten, erhofft sich aber auch neue Arbeitsplätze durch die ‚America first‘-Politik. Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes hingegen setzen auf Konfrontation und konnten teilweise, wie jüngst die Lehrergewerkschaften mit einem Streik in Los Angeles, sogar tarifpolitische Erfolge erzielen. Während die aktuellen wirtschaftlichen Kennzahlen wie Arbeitslosigkeit und Inflation gut aussehen, bescheinigt die OECD den USA eine hohe soziale und ökonomische Ungleichheit. Trump nutzt den tief verankerten Rassismus, um Stimmen für die Republikaner zu sammeln. Die Midterm-Wahlen haben den Demokraten eine erwartete Mehrheit im Repräsentantenhaus beschert, gleichzeitig konnten die Republikaner ihre Mehrheit im Senat ausbauen. Wie nachhaltig ist es der Trump-Regierung gelungen, die innenpolitische Agenda zu verändern? Auf welche Kräfte kann sich Trump stützen? Wie bereiten sich die Demokraten auf den anstehenden Präsidentschaftswahlkampf vor? Und wie positionieren sich die Gewerkschaften dabei? Über die aktuelle Lage in den USA und die Rolle der Gewerkschaften informiert Hermann Nehls (DGB Bundesvorstand, Bereich Migrations- und Antirassismuspolitik), der von 2014 bis 2017 als Sozialreferent an der Deutschen Botschaft in Washington gearbeitet hat. Ort:  ver.di-Haus, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin; Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr.  
Anmeldung

Um Anmeldung wird gebeten: sichtweisen@verdi.de

Stuttgart: Stuttgarter Tage der Medienpädagogik – Alles Fake?! Medien – Desinformation – Bildung

Täglich strömen zahllose Informationen und Nachrichten über die unterschiedlichsten Kanäle auf uns ein. Wer generiert all diese Nachrichten? Welche Informationen sind seriös? Wie oft erfassen wir nur Schlagzeilen oder Bilder? Wie wirken die Algorithmen von sozialen Netzwerken und Google auf Meinungs­bildung und Desinformationß Die 42 . Stuttgarter Tage der Medienpädagogik widmen sich den Auswirkungen der Digitalisierung und Mediatisierung auf die Gesellschaft, den Bildungsbereich und die Politik und fragen u.a. danach, wie Medieninformationen hergestellt und verbreitet werden, wer welchen Nutzen daraus zieht und wie mit Medien manipuliert werden kann. Gleichzeitig sollen Wege aufgezeigt werden, wie durch die Initiierung von Medienbildungsprozessen und medienpädagogischer (Projekt­)Arbeit dem kritisch­reflek­tierten, ethisch­moralischen und sozial­0verantwortlichen Umgang mit Medien auch in der öffentlichen Kommunikation wie der stärkeres Gewicht verschafft werden kann. Tagungskosten: Tagungsbeitrag/Verpflegung: 40 Euro, Studierende ermäßigt 21 Euro.
Informationen

Programm als PDF

Starnberg: Recherche-Werkstatt am Starnberger See (25.03. – 27.03.2019)

ProRecherche vermittelt erneut in Zusammenarbeit mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing Grundlagen der investigativen Recherche. Thomas Schuler und Wolfgang Messner lehren strukturiertes Vorgehen und wie man dranbleibt. Denn entscheidend, um tief zu recherchieren, sind nicht (nur) die Erfahrung, sondern auch Wille und Einsatz. Referentinnen sind u.a. Vanessa Wormer (Süddeutsche Zeitung), Pia Dangelmayer (BR Recherche), Philipp Grüll (BR Report; angefragt) und der Online-Experte Peter Welchering. Die Seminargebühr incl. Übernachtung und Verpflegung beträgt 120,- Euro (Studenten und Volontäre zahlen weniger.)  

Hamburg: Lesen ohne Atomstrom – „1968 – Worauf wir stolz sein können“

Der Festivalabschluss des diesjährigen ‚Lesen ohne Atomstrom‘ wurde verschoben: Die ursprünglich für den 14. Februar geplante Veranstaltung "1968 – Worauf wir stolz sein können" mit Gretchen Dutschke, Emily Laquer und Claus Peymann findet jetzt am 28. März in der Freien Akademie der Künste statt. Grund der Verschiebung ist eine Terminänderung der aktuellen Peymann-Inszenierung am Wiener Burgtheater. „Ohne radikale Selbstkritik gibt es keine radikale Kritik der Verhältnisse“, mahnte Rudi Dutschke stets zur Reflektion des eigenen Engagements. Ein halbes Jahrhundert nach ́68 ist es Zeit zu hinterfragen, was von der antiautoritären Bewegung geblieben ist. „Vieles worauf wir stolz sein dürfen“, sagt etwa Gretchen Dutschke, Rudis Witwe. Gemeinsam mit Impresario Claus Peymann blickt Gretchen Dutschke zurück – und mit der 31-jährigen Aktivistin Emily Laquer nach vorn: Was ist das Erbe der 68er für heutigen Protest und Widerstand?
Informationen

Informationsflyer