Termine

Veranstaltungen

München: Eyes & Ears of Europe

Am 18. November 2019, zeigt Eyes & Ears of Europe zum 21. Mal die besten Produktionen des Jahres und prämiert die Kreativ-Teams mit den Internationalen Eyes & Ears Awards. Die Awards-Show bietet die einmalige Möglichkeit, einen Eindruck über aktuelle Trends, Innovationen und neue Perspektiven zu gewinnen. Die feierliche Vergabe findet im Rahmen der EYES & EARS 2019 statt.
Informationen

http://www.eeofe.org

Leipzig: Der Abriss des Roten Klosters – Wie die Journalistenausbildung in Leipzig verwestlicht wurde

Die meisten DDR-Journalisten waren im "Roten Kloster", sprich: Sie hatten an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität studiert. Die marxistisch-leninistische Journalistenausbildung wurde im Zuge des gesellschaftlichen Transformationsprozesses nach dem Mauerfall abgewickelt und durch einen Studiengang nach bundesdeutschem Vorbild im neu gegründeten Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft ersetzt. Wie genau ist dieser Prozess vor 30 Jahren abgelaufen? Welche Optionen lagen damals auf dem Tisch, welche Akteure aus der Politik, der Bürgerrechtsbewegung, der Universität und der westdeutschen Kommunikationswissenschaft haben sich für welche Optionen stark gemacht? Wie haben DDR-Professoren, westdeutsche "Aufbauhelfer" und damalige Studierende diese Zeit erlebt und was lässt sich daraus lernen? Gab es in der DDR-Journalistenausbildung abseits der Ideologie etwas, das es verdient hätte, weitergeführt zu werden? Darüber sprechen in einer Podiumsdiskussion Zeitzeugen von damals: Michael Haller, 1993 bis 2010 Professor für Journalistik an der Universität Leipzig; Hans Poerschke, 1983 bis 1990 Professor für Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, in den Wendemonaten Direktor der Sektion Journalistik; Horst Pöttker, emeritierter Professor für Journalistik an der TU Dortmund, 1992 bis 1995 Gastprofessor in Leipzig; Heike Schüler, Redakteurin des RBB in Berlin, Journalistik-Studium an der Universität Leipzig von 1989-1995. Moderation: Melanie Malczok (Netzwerk Kritische Kommunikationswissenschaft). Siegfried Lokatis (Professor für Buchwissenschaft am Institut für KMW der Universität Leipzig) spricht ein Grußwort. Die Diskussion ist die öffentliche Abendveranstaltung der Jahrestagung"Medien der Transformation – Transformation der Medien" des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft; der Eintritt ist frei. Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Grimmaische Straße 6. Beginn: 19.00 Uhr.  

Dresden: 20 Jahre Streik in der Sächsischen Zeitung

Vom 22. November bis 19. Dezember 1999 streikten bis zu 300 Beschäftigte aus Redaktion und Verlag der Sächsischen Zeitung gegen die geplanten Ausgliederungen und die Neuorganisation der Lokalredaktionen des Unternehmens. Wir wollen daran erinnern und eine Debatte auch um die Bedeutung für heute anbieten. Unsere Gäste sind Markus Schlimbach, DGB-Vorsitzender Sachsen; Daniel Herold, ver.di-Bezirksgeschäftsführer Dresden (West-Ost-Süd) und Michael Kopp, ver.di-Fachbereichsleiter Medien für Sachsen und Thüringen. Ort: Dresdner Gewerkschaftshaus, Schützenplatz 14. Beginn: 18.00 Uhr.

Ansbach: Tagung „Journalismus – Zukunft durch Qualität“

Qualität ist inzwischen zum Schlüsselbegriff in der Journalismus-Forschung avanciert. Zugleich steht der Journalismus unter einem enormen Rechtfertigungsdruck und ist mit zahlreichen Gefährdungen konfrontiert. Auf der Tagung soll daher geklärt werden, was journalistische Qualität überhaupt auszeichnet und Fragen mit hoher aktueller Relevanz behandeln: Wie lassen sich Qualität, Zeit- und Kostendruck im digitalen Zeitalter miteinander vereinbaren? Wie lässt sich Qualität durchsetzen und finanzieren angesichts zahlreicher Gratis-Informationsportale im Netz oder semi-professioneller Angebote in den sozialen Medien? Diese erscheinen zwar häufig im professionellen Gewand, orientieren sich aber nicht an qualitativen Maßstäben und dem Allgemeinwohl der Gesellschaft, sondern verbreiten zumeist interessengeleitete Information- und Desinformation. Wie können Journalisten*innen noch investigativ arbeiten und journalistische Qualität liefern, wenn sie „zunehmend in einem Klima der Angst“ publizieren müssen, wie die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ erst im April 2019 feststellte. Wenn sie sich konfrontiert sehen mit politischen Repressalien und Einflussnahmen, mit Anfeindungen und Glaubwürdigkeitskrisen im Zuge von „Fake News“-Debatten und nicht zuletzt laut „Reporter ohne Grenzen“ mit einer „systematischen Hetze“ und besorgniserregenden Zahl tätlicher Angriffe? Zeit: 9.15 Uhr bis 19.15 Uhr. Ort: Hochschule Ansbach, Räume: 54.0.1/0.2 und 54.2.1.  

Berlin: LiMA Herbstakademie: Social Media Kanäle

Am 23. November geht es von 10 bis 17 Uhr im ver.di-Haus um Social Media-Kanäle. Stehen die Content-Ideen fest, geht es darum, die Inhalte für verschiedene Social Media Kanäle aufzubereiten. Denn die Kanäle funktionieren durchaus unterschiedlich. Ist es daher sinnvoll, überall den gleichen Inhalt zu posten? Für ver.di-Mitglieder gilt der emäßigte Preis.

Bremen: Wissenswerte (25.11. -27.11.2019)

Die WISSENSWERTE ist das wichtigste Forum für Wissenschaftsjournalismus im deutschsprachigen Raum. Sie ist seit 16 Jahren der jährliche Treffpunkt für Redakteure aus Leitmedien sowie Freie Journalisten und seit ihrer Premiere im Jahr 2004 regelmäßig ausverkauft. Rund 450 Teilnehmende kommen jedes Jahr zu diesem Forum. Dabei streiten wir für Qualität und gegen Fake News, gefühlte Wahrheiten und Hypes. Dafür strukturieren wir das Programm neu: Wir stellen WISSEN | DATEN | MEDIEN in den Mittelpunkt. Weil der Umgang mit Daten und die Technologien dahinter immer wichtiger werden. Weil neue digitale Formate die Medien immer mehr verändern.