Termine

Journalismus

Medienpreis der Deutschen Diabetes Gesellschaft

„Diabetes in Corona-Zeiten: Risiken und Versorgungslage für chronisch Kranke in der Pandemie“ – so lautet das Thema der achten Medienpreis-Ausschreibung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Wann gelten Menschen mit Diabetes als Risikopatienten? Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf Betroffene? Wie ist es während der Corona-Pandemie um ihre Versorgung bestellt? Was läuft gut – wo gibt es Mängel und Verbesserungsbedarf? Welche psychischen Auswirkungen hat die Pandemie auf Menschen mit Diabetes? Welche Behandlungswege sind erfolgsversprechend? Und welche Strategien und Maßnahmen zur Selbsthilfe haben Betroffene in dieser Zeit entwickelt, um der Erkrankung zu begegnen? Diese und ähnliche Fragen können im Fokus der Medieneinreichungen stehen. Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum können sich mit herausragenden Berichten in den vier Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und Online bewerben.

Online: Seminar „Über Medien informieren“ (06.10. – 08.10.2021)

Ein Kompetenz- und Qualifizierungsseminar der Grimme Akademie zum aktuellen Medienjournalismus: Im Kampf um journalistische Glaubwürdigkeit wird guter Medienjournalismus immer wichtiger und steht gleichzeitig vor großen Herausforderungen, aber was macht ihn aus? Was ist Medienjournalismus? Welche medienjournalistischen Themen finden ihren Weg in die Öffentlichkeit und wer sind die Akteure, die über die eigene Branche kritisch berichten? Das sind Fragen, die im Seminar diskutiert und ein Stück beantwortet werden. An beiden Seminartagen werden Referent*innen aus Hörfunk, TV, Print und Internet ihre Arbeit vorstellen und mit den Teilnehmenden relevante Fragestellungen diskutieren. Das Seminar ist besonders geeignet für Nachwuchsjournalist*innen mit Interesse an der Medienberichterstattung. Erste berufliche Erfahrungen sollten vorhanden sein. Eine Altersbegrenzung besteht nicht. Die Grimme-Akademie schreibt das Seminar für maximal 20 Plätze aus. „

Ludwig- Demling-Medienpreis

Die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga) e.V. verleiht den Ludwig- Demling-Medienpreis. Der Preis wird in den Kategorien Print und Elektronische Medien (Hörfunk, Fernsehen, Video, Internetbeiträge) für Arbeiten aus dem Bereich der Gastroenterologie  ausgeschrieben, die verständlich über die Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes (einschließlich Leber, Pankreas, Stoffwechsel und Ernährung) und deren Prävention aufklären oder zum grundsätzlichen Verständnis der Verdauungsprozesse bzw. des Stoffwechsels und der Ernährung beitragen. Der Preis ist mit insgesamt Euro 5.000 dotiert. Eingereicht werden können Beiträge die in der Zeit vom 1. Mai 2020 bis 30. April 2021 in deutscher Sprache veröffentlicht worden sind.

EU-Hospitanzprogramm 2021 der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn und in Brüssel (26.11. – 3.12.21)

Die wirklich wichtigen Entscheidungen werden in Brüssel getroffen. Doch den Überblick zu behalten, wie der EU-Apparat eigentlich funktioniert und das dann auch noch verständlich an Leser*innen, Zuschauer- und Zuhörer*innen zu bringen, ist gar nicht so einfach. Das EU-Hospitanzprogramm vermittelt in Bonn und in Brüssel umfassendes Wissen über die EU, über die EU-Berichterstattung. Während des EU-Hospitanzprogramms der FES-JournalistenAkademie erhalten sie umfassende Einblicke in den EU-Betrieb und lernen, journalistisch über EU-Themen zu berichten. Von Freitag bis Sonntag, 26. - 28.11.2021, wird in Bonn Hintergrundwissen über die Europäische Union vermittelt, von Montag bis Freitag, 29.11. - 3.12.2021, erleben die Teilnehmer*innen den EU-Betrieb in Brüssel hautnah, besuchen EU-Institutionen, kommen mit Abgeordneten und Lobbyist*innen ins Gespräch und tauschen sich mit Brüssel-Korrespondent*innen aus. Natürlich besteht auch Zeit, eigene Geschichten zu recherchieren und die Stadt zu erkunden.
Kontakt

Für die Teilnahme an diesem Programm ist eine Bewerbung notwendig mit Lebenslauf und einem Motivationsschreiben inkl. Hinweisen zur bisherigen journalistischen Praxiserfahrung: journalistenakademie@fes.de.

Siegfried-Kracauer-Preis für Filmkritik

Bereits zum achten Mal wird der Siegfried Kracauer Preis ausgeschrieben. In Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik (VdFK) vergeben die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, die Film- und Medienstiftung NRW und die Mitteldeutsche Medienförderung MDM gemeinsam den insgesamt mit 15.000 Euro dotierten Preis für deutschsprachige Filmkritik. Die nach dem herausragenden Autor und Filmtheoretiker Siegfried Kracauer benannte Auszeichnung wird im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung von DOK Leipzig am 30. Oktober 2021 verliehen.  Filmkritiker*innen  aus dem deutschsprachigen Raum können sich um den Preis für die Beste Filmkritik bewerben. Der Preis  ist mit 3.000 Euro dotiert; für ihn können Kritiken aus dem in den Regularien benannten Ausschreibezeitraum eingereicht werden.    
Informationen

www.siegfried-kracauer-preis.de

Kontakt: VdFK e.V., Dunja Bialas, Tel: 0179-28 40 279, kracauer@vdfk.de

Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik

Spätestens seit Ausbruch der letzten Finanz- und Wirtschaftskrise und jüngsten Corona-Pandemie ist es offensichtlich, dass die bisherigen wirtschaftspolitischen Modelle und viele gängige Rezepte an ihre Grenzen stoßen. Nur durch eine größere Theorienvielfalt, durch Methodenpluralismus und durch Interdisziplinarität kann der wissenschaftliche Wettstreit um die besten und richtigen ökonomischen Ideen, Modelle und Politikempfehlungen gelingen. Die Hans-und-Traute-Matthöfer-Stiftung in der Friedrich-Ebert-Stiftung schreibt den Hans-Matthöfer-Preis für Wirtschaftspublizistik aus. Mit dem Preis wollen die Initiator*innen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler*innen ehren, die jenseits der volkswirtschaftlichen Standardtheorie oder des makroökonomischen Mainstreams neue Antworten auf die großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Herausforderungen suchen. Dotierung: 10.000 Euro. Die Jury behält sich das Recht vor, jenseits der vorgegebenen Kriterien einen Sonderpreis für außerordentliche wirtschaftspublizistische Leistungen zu vergeben. Dieser Sonderpreis ist mit 5.000 Euro dotiert.  

Medienpreis HIV/Aids der Deutschen AIDS-Stiftung

Den Medienpreis der Deutschen AIDS-Stiftung gibt es schon seit 1987. Seither werden Medienschaffende ausgezeichnet, die gründlich zu HIV/Aids recherchieren, sich sorgfältig mit dem Thema auseinandersetzen und deren herausragende Medienarbeit an den Menschen orientiert ist.  Eingereicht werden können Beiträge aus allen Mediensparten, die in den Jahren 2021 und 2022 erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht wurden. Eine unabhängige Jury aus HIV- und Medienexperten bestimmt die Preisträgerinnen und Preisträger. Der Medienpreis HIV/Aids, der in einem Zwei-Jahres-Rhythmus ausgeschrieben wird, ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.  
Informationen

www.medienpreis-hiv.de

Journalismus online

Preis für Politische Influencer in den Sozialen Medien

Die Hanns-Seidel-Stiftung als auszeichnende Organisation möchte mit dem Preis für Politische Influencer in den Sozialen Medien einen Impuls für qualitativ guten Social-Media-Content im Bereich Politik setzen. Tagesaktuelles Geschehen oder Hintergründe der bundesdeutschen Politik sollen informativ, sachlich und allgemein verständlich aufbereitet sein, um die Öffentlichkeit insgesamt oder eine Zielgruppe zu informieren, so die Erwartung der Stiftung. Die eingereichten Beiträge müssen seit dem 1. Januar 2021 veröffentlicht worden sein;  Selbst- und Fremdnominierungen sind gleichermaßen möglich. Dotierung: Insgesamt 6.000 Euro.
Film

ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb

Produzent*innen sind aufgerufen, ihre Konzepte und Ideen einzureichen. Auch in diesem Jahr wird ein kreatives und innovatives dokumentarisches Highlight für einen Sendeplatz im Ersten gesucht. Aus allen Einsendungen nominiert die Jury - bestehend aus programmverantwortlichen Vertretern der beteiligten Rundfunkanstalten unter Leitung des ARD-Chefredakteurs Oliver Köhr - fünf Projekte für das Finale. Die Produzenten dieser fünf Projekte werden bis 3. September eingeladen, um am 27. Oktober 2021 ihre Konzepte samt aussagekräftigem Trailer zu präsentieren. Im Anschluss entscheidet die Jury, wer den ARD-Dokumentarfilm-Wettbewerb gewinnt. Gesucht wird ein Filmprojekt, das ein politisch und gesellschaftlich relevantes Thema aufgreift, einen klaren Bezug zu Deutschland hat und auch internationale Relevanz besitzt. Es sollte herausragen durch tiefgründige Recherche, exklusive Zugänge und eine außergewöhnliche und kreative Handschrift. Der Film sollte eine Länge von 90 Minuten haben. Es winken ein Preisgeld von 250.000 Euro und ein Sendeplatz in "Das Erste"        
Informationen und Anmeldung

http://www.daserste.de/dokumentarfilm-wettbewerb

Einreichungen unter Nutzung des Betreffs "ARD-Dokumentarfilm-Wettbwerb_2021" bitte bis Donnerstag, 29. Juli 2021, senden an: mailto:ard-dokumentarfilm-wettbewerb@mdr.de

Einreichungen für die Duisburger Filmwoche (10.11. . 14.11.2021)

Das Festival für Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt herausragende dokumentarische Positionen und versammelt Filmemacher*innen und Dokumentarfilmliebhaber*innen zum gemeinsamen Austausch. Die Duisburger Filmwoche findet im November statt. Der Duisburger Dellplatz soll in diesen Tagen Ort eines gemeinsamen Wiedersehens im Kino sowie der lebhaften und zugewandten Debatten sein. Das Festival lädt seine Gäste ein, ästhetische und politische Praktiken des Dokumentarfilms zu erfahren und zusammen zu diskutieren – am liebsten in Duisburg, aber auch digital. Eingereicht werden können Arbeiten von Filmemacher*innen und Produzenten*innen, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz leben oder Angehörige dieser Staaten sind. Während der Filmwoche sind die Filmemacher*innen in Duisburg anwesend und vertreten ihren Film im Rahmen eines Filmgesprächs. Die Mindestlänge der Filme beträgt 20 Minuten. Experimentierende Arbeiten, Mischformen sowie Grenzgänger der Gattung sind ausdrücklich erwünscht. Die Filmwoche vergibt Preise in Höhe von insgesamt 22.000 Euro.

Arbeitsstipendien für den künstlerischen Spiel- und Dokumentarfilm

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt seine Förderung des künstlerischen Spiel- und Dokumentarfilms mit vier Stipendien fort. Durch sie gewinnen Filmschaffende planerische Sicherheit und Freiheit bei der Entwicklung ihrer Ideen. Die Stipendien sind auf eine Dauer von sechs Monaten ausgelegt (1. Januar bis 30. Juni 2022). Diesen Zeitraum können die Filmschaffenden explizit für die Recherche und die Arbeit an ihrem Stoff nutzen. Im Fokus der Förderungen stehen Konzepte, die einen künstlerischen Ansatz verfolgen und mit unkonventionellen Methoden und Macharten arbeiten. Für die Entwicklung innovativer Konzepte werden Filmschaffende mit je 9.900 Euro unterstützt. Die Vergabe der Stipendien wird vom Filmbüro NW in Kooperation mit dem doxs!-Festival der Duisburger Filmwoche organisiert.
Informationen

Details zur Ausschreibung: https://filmbuero-nw.de/stipendium

Stipendien zur Förderung des künstlerischen Spiel- und Dokumentarfilms für Kinder oder Jugendliche

Das Land Nordrhein-Westfalen setzt seine Förderung des künstlerischen Spiel- und Dokumentarfilms mit vier Stipendien fort. Durch sie gewinnen Filmschaffende planerische Sicherheit und Freiheit bei der Entwicklung ihrer Ideen. Die Stipendien sind auf eine Dauer von sechs Monaten ausgelegt (1. Januar bis 30. Juni 2022). Diesen Zeitraum können die Filmschaffenden explizit für die Recherche und die Arbeit an ihrem Stoff nutzen. Im Fokus der Förderungen stehen Konzepte, die einen künstlerischen Ansatz verfolgen und mit unkonventionellen Methoden und Macharten arbeiten. Eines der Stipendien richtet sich dabei an Künstlerinnen und Künstler, die in ihren dokumentarischen Arbeiten besonders Kinder oder Jugendliche ansprechen möchten. Für die Entwicklung innovativer Konzepte werden Filmschaffende mit je 9.900 Euro unterstützt. Die Vergabe der Stipendien wird vom Filmbüro NW in Kooperation mit dem doxs!-Festival der Duisburger Filmwoche organisiert.
Informationen

Details zur Ausschreibung : https://filmbuero-nw.de/stipendium.

Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis

Selten stehen Drehbuchautor*innen im Fokus. Doch aus ihren Ideen entstehen große Filme. Der renommierte Thomas Strittmatter Preis der MFG Filmförderung Baden-Württemberg gibt den Verfasser*innen eine Bühne im Rahmen der Berlinale. Um den Thomas Strittmatter Preis können sich einzelne Autor*innen oder Teams bewerben. Außer deutschen können auch englischsprachige Drehbücher aller Genres für einen abendfüllenden Spielfilm eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Verleihung noch nicht verfilmt sein dürfen und keine Namen oder Copyright-Vermerke vom Verfasser aufzeigen. Voraussetzung für eine Bewerbung ist der Bezug zu Baden-Württemberg - die Bewerber*innen müssen ihren ersten Wohnsitz in Baden-Württemberg haben, einen wesentlichen Teil ihrer Biografie in Baden-Württemberg verbracht haben oder die Handlung des Buches muss in Baden-Württemberg lokalisiert sein.

Filmförderung 2021 der Saarland Medien

Die Saarland Medien GmbH schreibt wieder ihre jährliche Filmförderung aus, um insbesondere junge Filmemacher*innen aus der Region zu unterstützen. Im Jahr 2021 stehen hierfür 80.000 Euro als Projektförderung im Filmbereich für Stoff- und Projektentwicklung, Produktion, Präsentation und Vermittlung bereit. Über die Förderung der eingereichten Projekte entscheidet die Geschäftsführerin der Saarland Medien GmbH in Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat. Ein unabhängiger Förderausschuss berät die Geschäftsführerin bei der Entscheidungsfindung. Bei Projektanträgen über 5.000 Euro empfiehlt die Saarland Medien GmbH eine mündliche Projektvorstellung.
Fotografie

Ausschreibung Fotostipendium „Hannover Shots”

Die Ausschreibung des Stipendiums „Hannover Shots“ für künstlerisch-dokumentarische Fotografie startet erneut die . Die HannoverStiftung vergibt es an Fotograf*innen, die der Landeshauptstadt Hannover mit einem interessierten und offenen Blick begegnen und hier ein zielgerichtetes fotografisches Projekt erarbeiten. Das Stipendium ist mit 10.000 € dotiert und wurde zuletzt 2019 vergeben. Bewerben können sich professionelle Fotograf*innen und Absolvent*innen von Kunst- und Fachhochschulen, Universitäten und Akademien einer fotografischen Sparte, mit Wohnsitz in Deutschland. Die Stipendiatin / der Stipendiat wird eingeladen, sich im Stipendienjahr 2022 mehrere Wochen lang in Hannover aufzuhalten und sich hier mit einem selbst gewählten Thema künstlerisch-dokumentarisch auseinanderzusetzen.  
Rundfunk
Zur Zeit keine Termine.
Stipendien

Siegfried Kracauer-Stipendium „Zukunft des Kinos“

Bereits zum achten Mal wird der Siegfried Kracauer Preis ausgeschrieben. In Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik (VdFK) vergeben die MFG Filmförderung Baden-Württemberg, die Film- und Medienstiftung NRW und die Mitteldeutsche Medienförderung MDM den Preis für deutschsprachige Filmkritik. Ab sofort können sich Filmkritiker*innen aus dem deutschsprachigen Raum um den Preis für die Beste Filmkritik sowie für ein Stipendium bewerben. Das mit 12.000 Euro ausgestattete einjährige Stipendium verbindet sich mit einer mehrteiligen, recherchebasierten Essayreihe zum Thema „Zukunft des Kinos“. Darüber hinaus werden im Rahmen des Stipendiums regelmäßig Blogbeiträge zu freien Themen verfasst. Medienpartner für die Publikation der im Rahmen des Stipendiums entstandenen Texte ist der renommierte „Filmdienst“ (www.filmdienst.de).          
Informationen und Anmeldung

www.siegfried-kracauer-preis.de

Kontakt: VdFK e.V., Dunja Bialas, Tel: 0179-28 40 279
kracauer@vdfk.de

 

 

Varia

Dieter Baacke Preis – bundesweite Auszeichnung für medienpädagogische Projekte

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bundesweit Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Ziel ist es, herausragende medienpädagogische Projekte und Methoden aktiver Medienarbeit zu würdigen und bekannt zu machen. Bewerben können sich realisierte Projekte, die Kindern, Jugendlichen und Familien einen kreativen, kritischen Umgang mit Medien vermitteln und damit die Medienkompetenz fördern.Der Dieter Baacke Preis 2021 wird in folgenden Kategorien vergeben: Projekte von und mit Kindern; Projekte von und mit Jugendlichen; Interkulturelle und internationale Projekte; Inklusive und intersektionale Projekte; Projekte mit besonderem Netzwerkcharakter; Sonderpreis zum Jahresthema „Love & Hate – Interaktionsrisiken kreativ aufgreifen“. Dotierung: Jeweils 2.000 Euro. Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz. Der Wettbewerb richtet sich an Projekte außerschulischer Träger (z.B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern.

ver.di Literaturpreis Berlin-Brandenburg 2021 für Prosa

Der mit 3.000 € dotierte ver.di Literaturpreis wird in diesem Jahr im Genre Prosa ausgeschrieben. Einsendeschluss: 30. November 2021 (Poststempel). Die Bewerber*innen müssen ihren Hauptwohnsitz in Berlin oder Brandenburg haben. Die Jury trifft ihre Entscheidung auf der Grundlage eingesandter, deutschsprachiger Veröffentlichungen in Buchform, die innerhalb der letzten drei Jahre erstmals erschienen sind und die nicht vom Autor bzw. der Autorin (mit-) finanziert wurden. Die Bewerbung für den Literaturpreis kann durch Verlage, Literaturvereine, Autorenvereinigungen u.ä. erfolgen, ebenso durch die Autor*innen selbst. Es sind drei Exemplare einzureichen, die nicht zurückgegeben werden.Einsendungen bitte an ver.di, Fachbereich 8/VS, Köpenicker Str. 30, 10179 Berlin.
Veranstaltungen

Berlin: Reporter:innen-Forum trifft Juan Moreno

Im Halleschen Haus trifft das Reporter:innen-Forum Juan Moreno, den Spiegel-Reporter, der den Fall Relotius aufgedeckt hat und darüber das Buch „1000 Zeilen Lüge“ geschrieben hat. Wir wollen über sein Buch, das "Reportagen"-Interview mit Relotius und übers Schreiben selbst reden. Zum Beispiel über die Frage, warum Magazin-Reportagen oft so bedrückend hochgejazzt klingen und warum sein Buch eben nicht so klingt, sondern stilistisch leichtfüßig und frei daherkommt. Darüber, ob er, der Sohn von Gastarbeitern, sich immer noch wie ein Taxifahrer fühlt, wenn er das "Spiegel"-Haus betritt, wie er es in seinem Buch beschreibt. Und natürlich auch über die Verfilmung seinen Buches. Ort: Hallesches Haus, Tempelhofer Ufer 1, 10.961 Berlin. Beginn: 19:30 Uhr.    

Online: Digitale Mitgliederversammlung der dju Hessen mit der dju-Vorsitzenden Tina Groll

Das berühmte „Licht am Ende des Tunnels“ scheint in Sicht zu sein. Viele Kolleg*innen sind bereits gegen Corona geimpft oder haben zumindest einen Termin in Aussicht. Manch eine / einer freut sich darauf, endlich wieder die Kolleg*innen im Büro zu treffen, andere können auch dem Homeoffice etwas abgewinnen. Viele freie Kolleg*innen jedoch mussten ohne Kurzarbeitergeld über die Runden kommen. Bei manchen sind kaum Hilfen angekommen. Wir wollen mit Euch ins Gespräch kommen und laden Euch deshalb herzlich zu einer digitalen Mitgliederversammlung ein. Als Gesprächspartnerin zum Thema „Arbeiten unter Corona-Bedingungen und was kommt danach?“ konnten wir unsere dju-Bundesvorsitzende Tina Groll gewinnen. Tina ist Redakteurin bei ZEIT ONLINE und spricht über ihre Erfahrungen mit Schichtarbeit, Homeoffice und Kinderbetreuung und ihre Ideen für die Post-Corona Zeit. Außerdem wird Alexander Mühlenburg (freier Journalist und Dozent) dabei sein, um über den aktuellen Stand der Corona-Hilfsprogramme für Freie und Solo-Selbstständige zu berichten. Zuletzt wollen wir einen Blick werfen auf die Veränderungen in ver.di. Auch hier stehen Umstrukturierungen an, um noch schlagkräftiger zu werden. Was das für die dju bedeutet und wie wir in Zukunft in ver.di verortet sein werden, das diskutieren wir gerne mit Euch. Beginn: 18:00 Uhr.    
Anmeldung

Wir freuen uns über Eure Teilnahme und bitten um Anmeldungen an anja.willmann@verdi.de

Berlin: MedienSommerAkademie (20.08. – 21.08.2021)

Die zweitägige Medien-SommerAkademie wird zu einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema durchgeführt, das journalistisch bearbeitet wird. Es gibt den punktgenauen fachlichen Input zum Thema in Pro- und Contra-Statements von Expert_innen mit anschließender kritischer Diskussion des Themas. Außerdem: Praxis-Workshops mit journalistischen Profis, in denen Kurzfilme, Interviews, Texte, Radiobeiträge oder vieles mehr zum Thema entstehen; gemeinsame Abschlusspräsentation aller Workshop-Ergebnisse; Möglichkeiten zur individuellen Vernetzung beim abendlichen Programm. Teilnahmepauschale: 80,00 € (inkl. Übernachtung & Vollpension).
Informationen und Anmeldung

https://www.fes.de/journalistenakademie

Hamburg / Online: Medieninnovationskonferenz „scoopcamp“

Welche Technologien prägen die Arbeit von Journalist*innen? Welche Innovationen brauchen die Medien? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt das scoopcamp in Hamburg. In diesem Jahr wird die Medieninnovationskonferenz von nextMedia.Hamburg und der dpa erstmals zwei Tage lang Journalist*innen, Content-Pionier*innen und Innovator*innen aus aller Welt zusammenbringen – digital per Livestream und persönlich vor Ort im Hamburger designxport. Neue Inhalte, neue Partner: Auch inhaltlich wird das scoopcamp 2021 erweitert – mit einem Fachtag zum Thema Journalismus für und von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Denn vor allem junge Leute haben laut Untersuchungen zuletzt Vertrauen in Nachrichtenmedien verloren. Wie können Medienschaffende also junge Zielgruppen für Nachrichten begeistern? Welche Formate und Kanäle braucht es dafür? Der neue scoopcamp-Fachtag richtet sich an Nachwuchsjournalist*innen, junge Multiplikator*innen bzw. Influencer*innen und pädagogische Fachkräfte. Möglich wird das erweiterte Programm durch eine neue Partnerschaft mit der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. und dem dpa-Projekt #UseTheNews.

Hybride Fachtagung (Online und Essen) des Journalistinnenbundes: Aufklären statt Anheizen – für einen konfliktsensitiven Journalismus

Konflikte sind menschlich und Bestandteil einer jeden Gesellschaft. In Diktaturen werden besonders politische Konflikte verschwiegen, verdeckt und unterdrückt. In Demokratien sollten sie offen und frei ausgetragen werden, um Lösungen für Konflikte zu finden. Was kann jede/r Medienschaffende dazu beitragen, verantwortungsvoll und bewusst mit Konflikten umzugehen? Wie können wir darauf hinwirken, dass eine Berichterstattung zum Standard wird, die der Gesellschaft den Umgang mit Konflikten und Spannungen ermöglicht? Die Konferenz möchte diesen Fragen nachgehen, das Bewusstsein für Konflikte schärfen, den Austausch zwischen Medienschaffenden und Wissenschaftler*innen anregen und ihn anhand von Beispielen veranschaulichen. Zeit: 10:00 bis 17:00 Uhr.

Online: Global Investigative Journalism Conference 2021 (03.11. – 05.11.2021)

Die Global Investigative Journalism Conference 2021, ursprünglich in Sydney (Australien) geplant, wird stattdessen vom 3. bis 5. November 2021 online stattfinden. Die Präsenzveranstaltung in Australien wird um ein Jahr verschoben: Vom 14. bis 18. Oktober 2022 soll die internationale Konferenz in Sydney abgehalten werden, geben die Organisatoren – das Global Investigative Journalism Network und das Judith Neilson Institute for Journalism and Ideas – bekannt.  
Informationen

https://gijn.org/2021/

Perugia: International Journalism Festival (06.04. – 10.04.2022)

Das Journalism Festival in Perugia sollte ursprünglich vom 1. bis 5. April 2020 stattfinden. Aus gegebenem Anlass ist es auf 2022 verschoben. Details in Kürze hier.