Termine

Journalismus

Wächterpreis der Tagespresse

Der Wächterpreis der Tagespresse zeichnet "Couragierte Reporter" aus, die in Wahrnehmung von staatsbürgerlichen Rechten, den Kampf um eine saubere Verwaltung aufnehmen, Übergriffe der Bürokratie oder anderer Machtgruppen recherchieren und darüber berichten und dabei ohne Rücksicht auf Namen und bestehende Verhältnisse Missstände schonungslos aufdecken. Der Wächterpreis wird alljährlich an engagierte und couragierte Journalisten vergeben und stellt eine Auszeichnung für herausragende publizistische Leistungen dar, in denen die Autoren als "Wächter"  der verfassungspolitischen Funktion der Tagespresse in besonderem Maße entsprechen.  Die Preise für den "Wächterpreis" sind folgendermaßen dotiert: 1. Preis: 10.000 Euro, 2. Preis: 6.000 Euro, 3. Preis: 4.000 Euro.

Journalistenwettbewerb Humanitäre Hilfe

Humanitäre Not und der Bedarf an Hilfe nehmen weltweit zu. Die mediale Berichterstattung über humanitäre Krisen und Hilfsmaßnahmen ist von großer Bedeutung, um Aufmerksamkeit für Menschen in Not zu schaffen. "Aktion Deutschland Hilft", ein Zusammenschluss deutscher Hilfsorganisationen, lobt im Oktober 2017 mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes zum zweiten Mal den "Journalistenpreis Humanitäre Hilfe" aus. Junge Journalistinnen und Journalisten bekommen die Möglichkeit, unter Berücksichtigung cross- und multimedialer Instrumente sowie digitaler Kommunikationskanäle neue Wege der Berichterstattung über deutsche humanitäre Hilfe zu entwickeln. Der Wettbewerb gliedert sich in zwei Phasen: In der ersten Ausschreibungsphase zwischen Oktober und Dezember 2017 können sich deutschlandweit Journalistinnen und Journalisten zwischen 21 und 35 Jahren für die Teilnahme an der finalen Wettbewerbsphase und Recherchereisen in Projekte deutscher Hilfsorganisationen weltweit bewerben. Bis zu sechs Bewerberinnen/Bewerber werden ausgewählt, im Rahmen dieser Reisen multimediale Beiträge zu erstellen, die ein modernes und realistisches Bild der humanitären Hilfe vermitteln. Die besten Wettbewerbsbeiträge werden bei der Preisverleihung im Herbst 2018 durch eine Expertenjury bekanntgegeben. Weiterführende Informationen zur Auslobung 2017/2018 stehen ab Oktober 2017 zur Verfügung.
Informationen

http://ots.de/vFtGi

Journalistenpreis Abdruck

Die Initiative proDente e.V. schreibt zum 13. Mal den Journalistenpreis „Abdruck“ aus. In vier Kategorien bewertet die Fachjury Beiträge über Zahnmedizin und Zahntechnik. proDente würdigt herausragende Arbeiten in zahnmedizinischen und zahntechnischen Themen, die für ein breites Publikum verständlich und fachlich korrekt aufbereitet sind. Der Preis ist unterteilt in die vier Kategorien Print, Hörfunk, TV und Online, die mit jeweils 2.500 Euro dotiert sind. Alle Beiträge müssen in 2017 erstmalig publiziert worden sein. Teilnehmen können Journalisten aller Sparten und Redaktionsteams.

Publizistik-Preis der Stiftung Gesundheit

Die Stiftung Gesundheit schreibt einen Publizistik-Preis aus und sucht herausragende Veröffentlichungen zu Gesundheitsthemen. Gemäß dem Claim "Wissen ist die beste Medizin" zeichnet sie seit gut 20 Jahren hervorragende Publikationen zu Gesundheitsthemen aus. Nun beginnt die Bewerbungsrunde für den Publizistik-Preis 2018. Journalisten können sich direkt über das Online-Formular unter Stiftung-Gesundheit.de bewerben. Der Publizistik-Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Bewerber können Veröffentlichungen aus 2017 aller Genres einreichen: Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Radio- und TV-Beiträge, Bücher, Online-Features sowie Multimedia-Beiträge.

Andere Zeiten-Journalistenpreis 2018 – Thema: Älter werden

„Alt werden will jeder — älter werden niemand“, sagt ein Sprichwort. Demgegenüber zeigen Studien, dass sich gerade ältere Menschen in einer besonders zufriedenen Lebensphase befinden. Wer alt ist, blickt auf einen Schatz an Erfahrungen zurück. Klar: Körperlich wirkt sich das Alter meist belastend aus, aber seelisch kann es trotzdem eine Zeit voller Lebensfreude und Ausgeglichenheit sein. Die Bibel beschreibt die ideale Verfassung zum Sterben: „alt und lebenssatt“ – wie Hiob. Wie alt ein Mensch werden kann, hängt heute auch mit den Möglichkeiten moderner Medizin zusammen. Doch wie wird ein Mensch „lebenssatt“? Gibt es einen Zeitpunkt im Leben, an dem alle Fragen und jegliche religiöse Suche befriedigt sind? Oder entwickelt sich die spirituelle Sinnsuche ganz neu? Wie stehen Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu Gott? Gesucht werden Geschichten von alten Menschen und ihrem Glauben. Dotierung: Insgesamt 6.000 Euro.

Journalistenpreis Humanitäre Hilfe

Humanitäre Hilfe geht uns alle an: Menschen in Not verdienen unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung. Dafür brauchen wir neue Wege der Berichterstattung – vor Ort recherchiert, innovativ gestaltet und spannend erzählt. Mit dem Journalistenpreis Humanitäre Hilfe zeichnen Aktion Deutschland Hilft und das Auswärtige Amt Journalisten aus, die Geschichten direkt aus den Zentren humanitärer Not erzählen – multi- und crossmedial, authentisch und objektiv. Die Berichterstattung von Medien über Humanitäre Krisen weltweit ist ein wichtiger Faktor der Humanitären Hilfe geworden. Fehlt die Berichterstattung über die Lage der Menschen in weltweiten Notlagen, fehlen die Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit und in dem Zusammenhang auch Spendengelder, die dringend benötigt werden, um Hilfe leisten zu können. Sechs durch ein Gremium ausgewählte Journaliste/innen erhalten Reisestipendien in humanitäre Hilfsprojekte. Unter den eingereichten Beiträgen wählt die Expertenjury des Journalistenpreises im Anschluss den besten multi- und crossmedialen Beitrag. Der Erstplatzierte erhält eine Canon EOS 6D Mark II Kamera und das dazugehörige Objektiv EF 24-105mm IS STM.  
Journalismus online
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Film

Filmstoffentwicklungsförderung in der Großregion Luxemburg, Région Grand Est, Saarland und Ostbelgien

Um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Filmsektor zu festigen und weiter auszubauen, haben die FFA, das CNC, der Film Fund Luxemburg, die Saarland Medien GmbH, die Region Grand Est und Ostbelgien beschlossen, die Stoffentwicklung für Filmprojekte mit einem zu erwartenden hohen qualitativen Standard und dem Potential einer hohen Zuschauerresonanz in Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich zu fördern. Nach der erstmaligen Umsetzung der Stoffentwicklungsförderung im Jahr 2016, bei dem die Projekte Denis Reichle, emprises de guerre (La Huit Production), Thionville (Méroé Films) und Le Collectionneur (Sancho & Co) gefördert werden konnten, stellen die beteiligten Partner für das Jahr 2017 erneut einen gemeinsamen, grenzübergreifenden Stoffentwicklungsfonds über 60.000 Euro zur Verfügung. Als förderwürdig gelten New-Media-Projekte, Lang- und mittellange Filmprojekte (Dokumentar-, Animations-, Spielfilmprojekte oder TV-Spielfilmformate) in deutscher, französischer oder luxemburgischer Sprache, die eine hohe Qualität versprechen lassen und auf eine kommerzielle Verwertung ausgerichtet sind. Das Projekt muss auf eine Mindestlänge von 45 Minuten ausgelegt sein. Die Mittel der FFA können ausschließlich für Kinofilme mit einer Mindestlänge von 79 Minuten bzw. 59 Minuten bei Kinderfilmen bereitgestellt werden.
Informationen

Flyer zum Download

Deutscher Jugendfilmpreis 2018

Junge Filmtalente können sich erneut mit ihren Produktionen für den Deutschen Jugendfilmpreis bewerben. Egal ob Kinder, Jugendliche oder Studierende, ob Schulklasse oder Freizeitprojekt: Mitmachen können alle Filmbegeisterten, die nicht älter als 25 Jahre sind. Insgesamt werden Preise im Wert von 12.000 Euro vergeben.  Bereits 1988 wurde der Deutsche Jugendfilmpreis ins Leben gerufen. Technisch hat sich seitdem viel verändert. Die Zielsetzungen des Wettbewerbs sind in all den Jahren aber die gleichen geblieben. Erwartet werden keine perfekt produzierten Filme, nach wie vor sind originelle Ideen, innovative Umsetzungsformen und die authentischen Geschichten der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher gefragt. Ob es sich dabei um einen Spielfilm, ein Webvideo, eine Computeranimation oder eine Dokumentation handelt, ist vollkommen egal. Thema und Genre können frei gewählt werden.  Neben dem thematisch offenen Wettbewerb bietet ein ausgewähltes Jahresthema weitere Gewinnchancen. Unter dem Titel „Wir müssen reden“ ruft der Deutsche Jugendfilmpreis diesmal zu Einreichungen rund um das gesprochene Wort auf. Von Video-Slams über parodierte Talk-Runden oder abstrakte Animationen bis hin zu fiktionalen Geschichten, die das Gespräch ins bewegte Bild übertragen, ist dabei alles erlaubt. Neu im Wettbewerb ist der „Team-Award“ für Filme, die in Film-AGs, Kultureinrichtungen oder Jugendzentren entstanden sind.        

Deutscher Generationenfilmpreis 2018 – „Rebellion und Widerstand – Visionen für eine bessere Welt“

Proteste, Querdenker und Visionäre: Der Deutsche Generationenfilmpreis sucht Filme über den Einsatz für mehr Demokratie. Wie war das eigentlich damals, mit den „68ern“ und Flower-Power? Mit der Regimekritik und Opposition in der DDR? Und wofür setzen sich die heutigen Initiativen ein? Der Deutsche Generationenfilmpreis richtet mit seinem neuen Jahresthema „Rebellion und Widerstand – Visionen für eine bessere Welt“ den Fokus auf gesellschaftliche und politische Veränderungen und Umwälzungen. Aber auch Filme zu anderen, selbst gewählten Themen sind wieder zugelassen. Der Bundeswettbewerb wendet sich an Filmschaffende der Generation „50plus“, an Kreative bis 25 Jahre und an Mehr-Generationen-Teams. Auf die besten Filme warten Preise im Gesamtwert von 8.000 Euro. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet.
Fotografie

Rückblende – Deutscher Preis für politische Fotografie und Karikatur

Die Rückblende ist der jährlich vergebene deutsche Preis für politische Fotografie mit dem Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen. Sie ist der höchstdotierte gemeinsame Preis für die besten Fotos und Karikaturen zum politischen und gesellschaftlichen Leben in Deutschland und steht unter dem Motto "Fotografinnen/Fotografen und Karikaturistinnen/Karikaturisten deuten das politische Jahr". Veranstalter sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und für den Bereich Karikaturen der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV). Fotopreis: Teilnehmen können nur Berufsfotografinnen und -Fotografen (die in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlichen). Sie können für die Kategorien "Das beste Foto 2017" und "Scharfes Sehen 2017" insgesamt zwei bis vier Fotografien einreichen. Für die Kategorie "Die beste Serie 2017" können vier bis sechs Fotos eingereicht werden, allerdings können nur maximal 50 Serien am Wettbewerb teilnehmen. Für die Fotografien gilt, dass sie nicht erschienen sein müssen. Karikaturenpreis: Für den Karikaturenpreis können Karikaturistinnen und Karikaturisten zwei bis sechs Karikaturen einreichen. Die eingereichten Karikaturen müssen in einer Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung erschienen sein. Alle eingereichten Arbeiten müssen aus der Zeit vom 1. Dezember 2016 bis 29. November 2017 stammen:

International Photographer of the Year 2017

International Photographer of the Year (IPOTY) erzeugt neue Möglichkeiten, die besten fotografischen Arbeiten auszustellen und führende Talente in die Welt der kontemporären Fotografie einzuführen. Wir feiern Kreativität, Ehrgeiz und unterstützen Künstler ihre Arbeit durch Wettbewerbe zu entwickeln und zu präsentieren. Fotowettbewerb mit Teilnahmegebühr 15 bis 30 USD.

The World Press Photo Digital Storytelling Contest

Digital technologies and the spread of the internet have transformed how we produce and consume stories.The World Press Photo Digital Storytelling Contest rewards those producing the best forms of visual journalism enabled by these changes.The contest is open to digital storytellers, visual journalists, producers, and entry coordinators, with submissions that include the work of a professional visual journalist. Winners in each category are invited to the World Press Photo Festival in Amsterdam. A representative from each of the winning productions will have their travel and lodging paid for by the World Press Photo Foundation. The winners in each category will receive a diploma and a Golden Eye Award, presented during the annual Awards Ceremony.

Sony World Photography Awards

Der weltweite Fotowettbewerb für professionelle Fotografen ist mit 25.000 USD dotiert.    

Menschenrechte. Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!

Das Nürnberger Menschenrechtszentrum e.V. (NMRZ) setzt sich lokal, national und international für die Menschenrechte ein. 2014 wurde der Fotowettbewerb "Menschenrechte. Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!" ins Leben gerufen. Anlass war das 25-jährige Bestehen des NMRZ. Aufgabe: Wählen Sie einen Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aus und interpretieren Sie diesen in zwei bis vier Fotografien, die einen inneren Zusammenhang aufweisen. Das Auswärtige Amt unterstützt finanziell den Wettbewerb 2018 und organisiert die Ausstellung im Lichthof des Auswärtigen Amtes. dootierung: Insgesamt 7.500 €.  
Informationen

http://www.fotowettbewerb.menschenrechte.org/preise.html

Download Allgemeine Erklärung der Menschenrechte: ⇒ AEMR

ZEISS Photography Award 2018

Teilnehmer können eine Fotoserie mit fünf bis zehn Bildern inklusive Bildbeschreibung zum Thema: »Seeing Beyond – Untold Stories« online einreichen. Im Fokus der Fotostrecken sollen Geschichten stehen, die noch nicht (zu Ende) erzählt wurden.  

Deutscher Jugendfotopreis

Wie gelingen richtig gute Fotos? Ganz einfach: eine klasse Idee haben und sie originell umsetzen – ob mit der Spiegelreflex oder dem Smartphone. Die besten Bilder kann man jetzt zum Deutschen Jugendfotopreis einreichen und einen der vielen Preise im Gesamtwert von 11.000 Euro gewinnen. Der Deutsche Jugendfotopreis hat drei Bereiche: den offenen Wettbewerb für alle Themen, das Jahresthema „Ich und die Welt“ sowie ein Forum für Experimente und Imaging. Der Wettbewerb wird vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum im Auftrag des Bundesjugendministeriums veranstaltet. Mitmachen können alle bis 25 Jahre. Der Abschluss-Event findet auf der Photokina, der Weltmesse für Fotografie, statt.
Rundfunk

LFK-Medienpreis

Zum 27. Mal wird der renommierte LFK-Medienpreis für herausragende journalistische und kreative Leistungen ausgeschrieben. In Baden-Württemberg zugelassene, private Radio- und TV-Veranstalter, Hochschulen und Produktionsfirmen haben die Möglichkeit, sich in insgesamt 10 Kategorien zu bewerben, darunter in den neuen Sparten „Kreation / Produktion / Promotion“, „Digitaler Content“ und „Moderation“. Prämiert werden die Siegerbeiträge von einer hochkarätigen nationalen Jury mit Preisgeldern von insgesamt 30.000 Euro. Im Fokus steht dabei die journalistische Qualität, die besondere Kreativität und Originalität sowie eine zielgruppengerechte Ansprache der eigenreichten Arbeiten.
Informationen

www.lfk-medienpreis.de

ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« 2018

Zum ARD/ZDF Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« können sich Absolventinnen von Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Abschlussarbeit soll aktuelle technische Fragestellungen aus dem Themenbereich der audiovisuellen Medien behandeln und muss nach dem 01.01.2016 angenommen worden sein. Die Preisträgerinnen werden mit Geldpreisen im Gesamtwert von 10.000 € ausgezeichnet.
Stipendien

Stipendium für Gründer_innen in Film, Fernsehen, Neuen Medien und Games in NRW

Die Förderung des Mediengründerzentrums NRW in Köln-Mülheim richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die sich in Nordrhein-Westfalen im Bereich Audio-Visuelle Medien, Games und Neue Medien ansiedeln und etablieren wollen. Gesellschafter des Mediengründerzentrum NRW sind die Stadt Köln und die Film- und Medienstiftung NRW. Das Mediengründerzentrum NRW wird darüber hinaus gefördert durch die Landesregierung NRW, die VGF Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken sowie Atelier Screen TV, Howden Caninenberg, Ludwig Kameraverleih und Wilde, Beuger, Solmecke. Die Mittel für das Stipendiaten-Programm werden vom Land NRW zur Verfügung gestellt. Das Programm umfasst: 10.000 Euro Betriebskostenzuschuss, Seminare, Mentoring und Coaching sowie Netzwerk und Kooperationen. Seit 2006 begleitete das Mediengründerzentrum NRW 144 Unternehmen auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.        
Informationen und Anmeldung

Mediengründerzentrum NRW, Schanzenstr. 28, 51063 Köln, Doris Hatzinger, Tel. 0221.611 07 48, E-Mail: hatzinger@mediengruenderzentrum.de, info@mediengruenderzentrum.de, Internet: www.mediengruenderzentrum.de

Infoflyer zum Download

Medienvielfalt, anders“ – Junge Migrantinnen und Migranten in den Journalismus

Das Stipendienprogramm „Medienvielfalt, anders“ der Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt junge Studierende mit einer Migrationsgeschichte oder aus einem bi-nationalen oder bi-kulturellen Elternhaus auf ihrem Weg in den Journalismus. Noch immer ist die Vielfalt unserer Einwanderungsgesellschaft nicht in die aktuelle Berichterstattung und in die Redaktionen vorgedrungen. Das Stipendienprogramm will deshalb Studentinnen und Studenten bei ihrem journalistischen Berufseinstieg unterstützen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können von unserem großen Netzwerk profitieren. Gemeinsam mit den beteiligten Medienpartnern – taz, rbb, Deutsche Welle, Süddeutsche.de, Zum goldenen Hirschen, Tagesspiegel, Abteilung Kommunikation der Heinrich-Böll-Stiftung – bieten wir Seminare zu journalistischen Themen, Studienreisen ins Ausland und vielseitige Praktika. Für unser Veranstaltungsprogramm arbeiten wir mit den Neuen deutschen Medienmachern und dem netzwerk recherche e.V. zusammen. Durch diesen intensiven Austausch mit der Praxis und unser Begleitprogramm unterstützen wir die Stipendiatinnen und Stipendiaten dabei, zur Vielfalt in den Medien und einer lebendigen Demokratie beizutragen. Studienprogramm „Medienvielfalt, anders", Kerstin Simonis, Fon: 030 / 285 34 - 404, E-Mail: simonis@boell.de  
Varia

Transparenz-Patenschaften für Journalist_Innen, denen die Ansprüche des Informationsfreiheitsgesetz verweigert wurden

Unabhängige journalistische Arbeit ist heutzutage wichtiger denn je. Diese Arbeit möchte die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) unterstützen. Gemeinsam mit der Rudolf Augstein Stiftung lobt die GFF deshalb zwei Transparenzpatenschaften für JournalistInnen aus. Damit wollen wir spezifisch journalistische Arbeit mit den Mitteln der Informationsfreiheitsgesetze (IFG) fördern. Immer häufiger nutzen JournalistInnen nicht nur presserechtliche Auskunftsansprüche, sondern berufen sich gezielt auf Informationsfreiheitsgesetze, um an die für ihre Arbeit notwendigen Daten und Dokumente von staatlichen Stellen zu gelangen. Widerstände, Ablehnungen, unvollständige oder ganz ausbleibende Antworten sind allerdings oftmals die Reaktion der angefragten Behörden. Mit den Transparenzpatenschaften für JournalistInnen werden im Jahr 2017 gezielt mindestens zwei strategisch relevante Verfahren zur gerichtlichen Durchsetzung solcher Auskunftsansprüche initiiert und begleitet. Bewerben können sich JournalistInnen aller Mediengattungen. Voraussetzung ist lediglich ein abgelehnter Widerspruch zu einer Informationsfreiheitsanfrage oder deren Nichtbeantwortung. Eine Transparenzpatenschaft deckt die Kosten für das erstinstanzliche Gerichtsverfahren inklusive der Anwaltskosten.

Datenjournalismus für Lokaljournalisten – Gemeinsamer Online-Workshop von CORRECTIV und der LfM-Stiftung „Vor Ort NRW“

Datenjournalismus spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Lokal- und Regionaljournalismus. Mit Hilfe von Daten und Statistiken können Lokaljournalisten Aussagen von Politikern überprüfen, sie können Fakten nachvollziehen oder Falschaussagen widerlegen. Das wird nicht zuletzt im Wahlkampf von Bedeutung sein. CORRECTIV und die LfM-Stiftung „Vor Ort NRW“ haben einen Workshop aufgesetzt, mit dem Lokaljournalisten unterstützt werden sollen, einfache Methoden des Datenjournalismus in ihre tägliche Arbeit zu integrieren. Mit Hilfe von Video-Tutorials zu Grundlagen datengetriebener Arbeit können Einsteiger mit lokal- oder regionaljournalistischer Erfahrung lernen, wie man mit Hilfe kostenloser Online-Tools und ein paar Kniffen Daten bearbeiten und visualisieren kann. Der Kurs vermittelt erste Basis-Kenntnisse, mit denen Reporter vor Ort und Blogger ohne technisches Hintergrundwissen erste Recherchen und Stories auf Basis von Daten umsetzen können.  
Veranstaltungen

Berlin: HerbstLiMA und Tagung „Jenseits der Lügenpresse – Parolen, Soziale Bewegungen und die Zukunft der Medienkritik“ (24.11 – 25.11.2017)

Das Institut für Protest- und Bewegungsforschung lädt Forschende, Medienaktivist_innen und Journalist_innen zu seiner Jahrestagung 2017 ein, um gemeinsam Status Quo und Zukunft der Medienkritik zu diskutieren. Soziale Bewegungen haben ein ambivalentes Verhältnis zu kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Medien. Auf der einen Seite sind sie darauf angewiesen, durch Medienberichterstattung Resonanz zu erzeugen. Auf der anderen Seite haben soziale Bewegungen immer deutliche Kritik an der Funktionsweise und Schwerpunktsetzung von professionellen Medien geübt und eigene Alternativmedien betrieben. Für Alternativmedien ist die Luft für dünner geworden: Medienentrepreneure mit reaktionärer Agenda reagieren heute ihrerseits auf das Unbehagen an einer durch etablierte Massenmedien hergestellten Öffentlichkeit – und das mit einigem Erfolg. Was bedeutet das Geschrei von der Lügenpresse für eine progressive Medienkritik? Was lässt sich aus der Geschichte von Alternativmedien lernen? Wo war deren Kritik selbst problematisch? Und welche Perspektiven ergeben sich für an Demokratie und Menschenrechte organisierte Recherche- und Medienprojekte? Am zweiten Tag der Jahrestagung treffen sich die Arbeitskreise des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung mit selbstgesetzter Agenda. Parallel zu dem Programm des Instituts bietet die Linke Medienakademie LiMA als Kooperationspartner ein Seminarprogramm für Journalist_innen und Medienaktivist_innen an, das die Diskussionen praktisch wendet: Wie berichtet man über Proteste? Wie kann eine diskriminierungssensible Berichterstattung aussehen? Wie kann ein journalistischer Umgang mit sprachlicher Manipulation und Provokationen aussehen? Das Programm der LiMA ist kostenpflichtig.

Turin: ETUI course on “Innovative forms of collective bargaining in a digital environment” (27.11. – 01.12.2017)

The Education Department of the European Trade Union Institute will organise, in cooperation with the ITC-ILO, a course called “Innovative forms of collective bargaining in a digital environment” which will be held from 28 November to 1 December 2017, in Turin, Italy. Objectives: to describe the impact of digitalisation on employment and workers’ rights, to identify how trade unions can influence the discussion around the future of work, to develop practical strategies thru collective agreements, to design a set of activities to be undertaken by trade unions to represent and protect the rights of workers in the digital economy. Working languages are English, Bulgarian and Italian. The course will be held at:  ITC-ILO, Viale Maestri del Lavoro, 10, 10127 - Torino – Italy. Accommodation: Full board and lodging on ITCILO campus (same address). Participants should be officers / experts in charge of collective bargaining, employment and/or labour law at regional / sectoral / national and European level facing digitalisation challenges, as well as researchers and/or trade union trainers. Participants are expected to arrive on Monday 27th November 2017 in the afternoon and to leave on Friday 1 December 2017 after lunch. Fees: 240 EUR for german particiants.  
Informationen und Anmeldung

Ricardo Gutiérrez, General Secretary European Federation of Journalists, Residence Palace, 155, rue de la Loi, 1040 Brussels, Fon: +32 2 235 23 29, @Molenews1, E-Mail: ricardo.gutierrez@ifj.org; Internet: http://www.europeanjournalists.org/, http://ifj.org/

Informationen zum Download

München: Animation Meeting 2017

An der HFF - Hochschule für Fernsehen und Film - in München findet auch dieses Jahr ein Meeting für alle Animationsinteressenten statt. Die Veranstaltung steht allen offen und ist nicht auf die Zugehörigkeit der Medienbrache begrenzt. Für Studierende, Schüler und Azubis ist der Eintritt kostenfrei, verdi-Mitglieder erhalten 20% Rabatt auf die jeweils geltenden Ticketpreise.

Berlin: Filmvorführung „Das Grüne Gold“ und Podiumsdiskussion über Journalismus in Äthiopien

Reporter ohne Grenzen und das Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung laden ein zur Filmvorführung „Das Grüne Gold“ und Podiumsdiskussion über Journalismus in Äthiopien 10178 Berlin (Eintritt frei). Der Film begleitet den äthiopischen Umweltjournalisten Argaw bei seinen Recherchen zu Landraub in Äthiopien und legt offen, dass versprochener Wohlstand und Entwicklung oft weit entfernt sind von der harten Realität. Er zeigt auch, wie mit Kritikern umgegangen wird, die sich den Plänen von Regierung und ausländischen Investoren in den Weg stellen. Das Geschäft mit fruchtbarem Ackerland – dem „grünen Gold“ – wird immer lukrativer. Wie können Medienschaffende in Äthiopien zu kritischen Themen wie Landraub recherchieren? Wie sind die Arbeitsbedingungen für (Umwelt-)Journalisten heute? Gibt es Tabuthemen? Müssen kritische Stimmen mit Repression rechnen? Diese und weitere Fragen werden im Anschluss an die Filmvorführung diskutiert. Zeit: Donnerstag, 30. November 2017, 20:00 Uhr; Ort: Berlin, Hackesche Höfe Kino, Rosenthaler Straße 40/41.

Darmstadt: Fachkonferenz „Wissenswerte“ (04.12 – 06.12.2017)

Die Wissenswerte, das wichtigste Fachforum für Wissenschaftsjournalisten, -kommunikatoren und medieninteressierte Forscher im deutschsprachigen Raum, diskutiert aktuelle Entwicklungen im Journalismus: "Wissenschaftsjournalismus im Zeitalter der Lügenpresse“, "Fact-Checking gegen Fake News", "O Geisteswissenschaften, Where Art Thou?", "Make Big Oil Great Again: Klimaforschung und -politik unter Trump". Außerdem werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Themen wie "Künstliche Intelligenz", "Gender Studies", "Industrie 4.0 = Illusion 4.0?", "Batterieforschung: Suche nach dem Superakku", "Heilpraktiker – abschaffen oder einbinden?" erörtert. Werkstattgespräche und Workshops zum (wissenschafts-)journalistischen Handwerkszeug runden das Programm ab.

Salzgitter: Medienfachtagung #digitalimpulses – Next Generation of Journalism“

Ausgewählte Experten aus der Kommunikationswissenschaft und -wirtschaft widmen sich einen Tag lang aktuellen Fragen rund um den Journalismus 2.0: Wie verändert der Megatrend Digitalisierung den klassischen Journalismus in seinen Finanzierungs- und Arbeitsmodellen? Welche Chancen der Transformation kann er dabei aus sich selbst heraus leisten und welche Impulse bekommt er? In Einzel- und Dialogvorträgen, Workshops und Paneldiskussionen fokussieren sie dabei in diskursorientiertem Rahmen Themengebiete wie die Musikwirtschaft als Vorbild-Content-Industrie des Journalismus, Crowdfunding als journalistisches Finanzierungsmodell oder die redaktionelle Einbindung neuer Social Media Kanäle. Anmeldeschluss ist der 10.12.2017.  
Informationen und Anmeldung

Oliver Haidukiewicz M.A., Tel.: 053 41 / 875 - 527 80, E-Mail: o.haidukiewicz@ostfalia.de,
http://www.ostfalia.de/fachtagung/mm/
http://www.ostfalia-mediennetz.de/medienfachtagung-2017/

Berlin: Journalistentag 2018 zum Thema „Under Pressure – Die Freiheit nehm‘ ich Dir!“

Save the Date: "Under Pressure - Die Freiheit nehm' ich Dir!": Wir diskutieren das Thema Pressefreiheit in vielen Facetten. Die Pressefreiheit in Deutschland, in der Europäischen Union und der Welt, aber auch in ihren wirtschaftlichen Bedingungen sind das Thema des Journalistentags am Samstag, 20. Januar 2018, im ver.di-Haus in Berlin. Ab 9 Uhr öffnet die Anmeldung und begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Kaffeerunde. Um 10 Uhr wird Frank Werneke, Fachbereichsleiter Medien, Kunst und Industrie sowie stellvertretender Vorsitzender von ver.di, den Journalistentag eröffnen, Tina Groll wird das Journalistentreffen wieder moderieren. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Vorabendparty am Freitag, 19. Januar 2018, um 19.30 Uhr geplant. Sie soll wieder im Deutschen Architektur Zentrum an der Köpenicker Straße stattfinden.