Termine

Ausschreibungen und Preise

Environmental Investigative Journalism

This grant programme supports cross-border teams of professional journalists and/or news outlets to conduct investigations into environmental affairs related to geographical Europe.

Professional Development for Environmental Journalism

This grant programme is open for organisations with project proposals for collective development and support services to build the capacities of environmental investigative journalists. This grant programme supports activities and services for environmental investigative journalism as a whole. It seeks to promote collective development to build the capacities of environmental investigative journalists, by providing funding to project ideas from organisations and institutions for training and professional development programmes, i.e. skills-focused professional training or fellowship programmes targeting investigative journalists to upskill their capacities to report on environment related issues. This is part of a larger programme: The Earth Investigations Programme supported by Arcadia.

Dietrich-Oppenberg-Medienpreis

Seit über 20 Jahren würdigen die Stiftung Lesen und die Stiftung Presse-Haus NRZ mit dem Dietrich-Oppenberg-Medienpreis Beiträge, die die sich ändernden Rahmenbedingungen in der modernen Informations- und Wissensgesellschaft reflektieren und dem Lesen im öffentlichen Bewusstsein Raum geben. Der Preis ist benannt nach dem 2000 verstorbenen Gründer und langjährigen Herausgeber der NRZ Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung in Essen Dietrich Oppenberg, der als einer der wichtigsten Förderer einer modernen Zeitungs- und Lesekultur und des publizistischen Nachwuchses in Deutschland gilt. Der Dietrich-Oppenberg-Medienpreis zeichnet Beiträge aus, die sich mit dem Thema Lesen beschäftigen. Reportagen, Artikel, Hintergrundberichte zu bildungswissenschaftlichen Studien, politische Diskussionen, Ratgeberbeiträge für Eltern, Kita- oder Lehrkräfte – Beiträge, die im Zeitraum 1. Januar 2025 bis 31. März 2026 entstanden sind, können eingereicht werden.

Journalistenpreis der Verbraucherzentrale NRW

Qualitätsjournalismus kann Verbraucherrechte stärken, denn gut recherchierte Informationen bringen Verbraucher*innen gegenüber Anbietern in eine bessere Position. Wer seine Rechte kennt, kann sich besser vor Betrugsmaschen, Falschinformationen oder unnötigen Produkten schützen. Um diese Arbeit von Journalist*innen zu würdigen, zeichnet die Verbraucherzentrale NRW herausragende Medienbeiträge zu Verbraucherthemen mit einem Journalistenpreis aus. Der Preis wird in den Kategorien "Print/Online", "Video (Fernsehen/Mediatheken)", "Audio (inkl. Podcast)", "Lokaljournalismus" sowie "Nachwuchspreis" vergeben. Ausgezeichnet werden Beiträge mit NRW-Bezug, die Verbraucherprobleme in besonderer Herangehensweise, investigativer Eigenleistung oder außergewöhnlicher Darstellung aufgreifen und bestenfalls auch Hilfestellung für Betroffene bieten.

Preise und Stipendien der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung für Wirtschaftsjournalismus

Mit den Friedrich und Isabel Vogel-Preisen werden Beiträge in Druck- bzw. Online-Medien (auch Podcasts), Hörfunk oder Fernsehen sowohl von einzelnen Autorinnen und Autoren als auch (Redaktions-)Teams ausgezeichnet. Die Preise sollen für journalistische Arbeiten vergeben werden, die der Weiterentwicklung der Sozialen Marktwirtschaft dienen und dem Leser, Zuschauer oder Hörer das Thema "Wirtschaft" verständlich nahe bringen. Behandelte Themen sollen originell und von Relevanz sein, die Arbeiten durch ihre Sprache, den Spannungsaufbau sowie die erkennbare Rechercheleistung herausragen. Die Friedrich und Isabel Vogel-Stipendien sollen es dem journalistischen Nachwuchs ermöglichen, "nicht alltäglichen" Ideen nachzugehen, diese zu recherchieren und daraus Artikel zu entwickeln. Die Stipendien verstehen sich zur Bestreitung des Lebensunterhalts während der eigenen Recherchen (auch) im Ausland, diese müssen bis zum 31. Dezember des Folgejahres der Preisverleihung durchgeführt sein.

Deutsch-Osteuropäisches Programm – Marion-Gräfin-Dönhoff-Journalistenstipendium

Das Marion Gräfin Dönhoff Programm der IJP entstand 2001. Damals war Russland ein halbwegs freies Land, suchte die Modernisierungspartnerschaft mit dem Westen, respektierte die Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine und anderer Nachbarstaaten. Die IJP förderten den Austausch von Journalistinnen und Journalisten zwischen Deutschland und den Staaten, die früher zur Sowjetunion gehörten. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 hat sich dies geändert. Aus Sicherheitsgründen kann die IJP keine deutschen Journalist*innen nach Russland, in die Ukraine oder nach Belarus schicken, auch wenn weiterhin aus diesen Ländern Stipendiat*innen nach Deutschland eingeladen werden. Die IJP verlagert seitdem die Zusammenarbeit mit osteuropäischen Redaktionen in Länder, in denen Frieden herrscht und deutsche Journalist*innen sich frei bewegen können und akkreditiert werden, etwa nach Georgien, Armenien oder Moldowa. Vereinzelt kommt es zu Kooperationen mit Usbekistan und Kasachstan sowie russischsprachigen Redaktionen in den baltischen Ländern. Ob Kooperationen mit Medien in Zentralasien ausgebaut werden können, hängt von der politischen Entwicklung in diesen Ländern ab. Grundsätzlich eröffnet das Stipendium 10-12 jungen Journalist*innen aus Deutschland und Osteuropa die Möglichkeit, einen persönlichen Eindruck von den aktuellen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen Entwicklungen und Hintergründen zu gewinnen und gleichzeitig Erfahrungen in einem fremden journalistischen Arbeitsumfeld zu sammeln.

Deutsch-Polnisches Austauschprogramm der IJP

Das IJP-Stipendium des Deutsch-Polnischen Programms bietet Journalist*innen aus Polen und aus Deutschland die Chance, ihre bestehenden Kenntnisse zu vertiefen und neue Erfahrungen im jeweiligen Gastland sammeln: Zum einen als Kurzzeit-Korrespondent*innen für ihre Heimatredaktionen, zum anderen als Gastredakteur*innen eines Mediums in Deutschland bzw. Polen. Während ihres zweimonatigen Arbeitsaufenthalts sollen sie aktuelle Entwicklungen im Land verfolgen, aber auch einen Eindruck vom Journalismus im Gastland gewinnen. Die Förderung des länderübergreifenden Austauschs und der Zusammenarbeit zwischen den Fellows ist ein wichtiger Aspekt des Stipendiums. Durch den Dialog und die Kooperation mit anderen Stipendiat*innen entstehen Synergien und neue Perspektiven, die zur Weiterentwicklung der deutsch-polnischen Berichterstattung beitragen können. Die Stipendiat*innen haben die Chance, ihr Netzwerk zu erweitern und langfristige Verbindungen aufzubauen.

Ernst Cramer & Teddy Kollek Journalistenstipendium

Das Ernst Cramer & Teddy Kollek Programm wurde im Jahr 2004 nach einer Reihe von Alumnireisen nach Israel und in den Libanon ins Leben gerufen. Es ist nach dem deutschen Publizisten Ernst Cramer (1913 – 2010) und dem früheren Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek (1911 – 2007) benannt. Beide hatten sich mit großer Leidenschaft für eine Aussöhnung zwischen Israel und Deutschland eingesetzt. Im Rahmen des Stipendienprogramms wollen die IJP zu einem intensiven Dialog der Medien in einer besonders konfliktreichen Region beitragen und zugleich Journalist*innen aus dem Nahen Osten zum Austausch mit deutschen Kolleg*innen einladen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen, Stiftungen und Sponsoren in Deutschland und Israel. Das Stipendium wird zeitgleich für Journalist*innen in Israel ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Aufenthalt in Deutschland bewerben können. Seit 2005 sind über das Nahost-Programm der Libanon, Syrien und die Palästinensischen Gebiete in den Austausch einbezogen, mit 2006 auch Jordanien und Ägypten. Derzeit werden jährlich bis zu fünf Journalist*innen aus diesen Ländern nach Deutschland eingeladen; ebenso viele deutsche Medienschaffende werden in den Nahen Osten entsandt.

Nahost-Austauschprogramm der IJP

Im Rahmen des 2005 gegründeten Nahost-Programms wollen die IJP zu einem intensiven Dialog der Medien in einer besonders konfliktreichen Region beitragen und zugleich Journalist*innen aus dem Libanon, Palästina, Jordanien und Ägypten zum Austausch mit ihren deutschen Kolleg:innen einladen. Fünf Journalist*innen aus Deutschland erhalten die Chance auf ein zweimonatiges Reise- und Arbeitsstipendium für den Nahen Osten (Ägypten, Jordanien, Libanon, Palästinensische Gebiete und Israel). Dies geschieht in Zusammenarbeit mit staatlichen Einrichtungen, Stiftungen und Sponsoren in Deutschland und dem Nahen Osten. Zeitgleich wird dieses Stipendium für Journalist*innen der Region ausgeschrieben, die sich für einen zweimonatigen Aufenthalt in Deutschland bewerben können. Mit Hilfe dieses Stipendiums sollen sich jüngere Journalist*innen mit den politischen Themen des Nahen Ostens frühzeitig vertraut machen. Auf diese Weise werden zukünftige Multiplikator*innen für Fragen der deutsch-arabischen wie deutsch-israelischen Beziehungen sensibilisiert und erhalten einen persönlichen Einblick in Mentalität, Kultur und Alltagsleben der Region des Nahen Ostens.

George Weidenfeld Journalistenstipendium – Deutsch-Britisches Programm der IJP

Das Deutsch-Britische Programm der IJP wurde 1995 gegründet. Ihm kommt eine besondere Bedeutung zu, weil kaum ein anderes bilaterales Verhältnis in Europa derart von – mitunter bizarren – Darstellungen in den Medien geprägt ist wie das deutsch-britische. Der Brexit hat dieses Phänomen weiter verstärkt und somit eine journalistische Einordnung in Großbritannien und Deutschland noch wichtiger gemacht. Das Stipendium ermöglicht britischen und deutschen Journalist*innen einen Arbeitsaufenthalt im jeweils anderen Land. Die Stipendiat*innen arbeiten in britischen beziehungsweise deutschen Redaktionen ihrer Wahl und berichten gleichzeitig für ihre Heimatmedien. Auf diese Weise sollen die Teilnehmer*innen die Arbeitsweisen der Medien im Gastland besser kennenlernen und einen unmittelbaren Eindruck von Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in Großbritannien oder Deutschland gewinnen.

Deutsch-Nordeuropäisches Austauschprogramm der IJP

Das Deutsch-Nordeuropäische Programm versteht sich als Forum für den Dialog der fünf nordischen und drei baltischen Staaten mit Deutschland. Es wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, zunächst mit den fünf nordischen Staaten Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden. Seit 2015 wurde der Austausch um die baltischen Länder Estland, Lettland und Litauen erweitert. Insgesamt umfasst das Programm bis zu 22 Arbeitsstipendien. Während die Teilnehmer*innen aus den nordischen und baltischen Staaten eine deutsche Redaktion besuchen, reisen elf deutsche Stipendiat*innen in je eines der acht nordischen und baltischen Länder. Eine Einführungskonferenz in einer der Hauptstädte bringt die Teilnehmer*innen des Programms zusammen. In Gesprächen mit führenden Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft können sich die Journalist*innen über aktuelle Themen sowie über die deutsch-nordeuropäisch-baltische Zusammenarbeit informieren. Zum Ende des Programms kommen die Fellows in Berlin zu einer intensiven Abschlussveranstaltung zusammen, um sich auszutauschen.

Medienpreis HIV/AIDS

Was bedeutet die Infektionskrankheit HIV/AIDS heute für betroffene Menschen? Und ist HIV/AIDS überhaupt noch ein Thema? Die Deutsche AIDS-Stiftung sagt: Ja. HIV ist und muss noch ein Thema sein. Es bleibt aktuell und erfährt gleichzeitig eine große Wandlung. Themen der Zukunft sind zum Beispiel HIV im Alter/Pflege, sich wandelnde Begleiterkrankungen, zu späte Testung und deren Folgen. Auch die internationalen Herausforderungen bleiben. Sie sollten weiter thematisiert werden. Sachliche und kompetente Medienarbeit, die an den Menschen orientiert ist, zeichnet die Stiftung schon seit 38 Jahren aus: Der Medienpreis HIV/AIDS gehört zur Stiftung seit ihrer Geburtsstunde im Jahr 1987. Der Medienpreis HIV/AIDS ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.
Informationen und Anmeldung

https://medienpreis-hiv.de/

Veranstaltungen

European Publishing Congress (17.06. – 18.06.2026)

Der European Publishing Congress bringt Medienprofis aus ganz Europa in Wien zusammen. Chefredakteure und Medienmanager diskutieren über die Zukunft ihrer Branche. Dazu präsentieren außergewöhnliche Medienmacher ihre Print und Online-Projekte zu Themen aus den Bereichen Content, Strategie und Design. Im Rahmen des Kongresses werden die European Publishing Awards für Europas beste Tageszeitungen, Magazine, Digitalprojekte und Corporate Media vergeben. Auftakt der Konferenz ist das Get-together am 17. Juni 2026.
Informationen und Anmeldung

https://www.publishing-congress.com/

Berlin: Tagesseminar „Selbstvermarktung freier journalistischer Arbeit“

Das Seminar soll größere Sicherheit bei der Erschließung des Medienmarktes und der Vermarktung journalistischer Leistungen vermitteln sowie in der Praxis anwendbare Beispiele für die Selbstvermarktung zur Diskussion stellen. Das Seminar wendet sich vor allem an Journalist*innen, die den Einstieg in den Markt als Freie frisch vollzogen haben oder noch vollziehen wollen, aber auch an Kolleg*innen, die sich ein neues, bisher nicht genutztes Medium erschließen wollen.
Informationen und Anmeldung

Tagesseminar Selbstvermarktung