Kino-Streiks zur Berlinale wirken 

Warnstreik bei CineStar und UCI am Berlinale-Wochenende, Streikkundgebung vor dem Cubix-Filmpalast am Alexanderplatz, ver.di fordert mindestens 16 Euro pro Stunde. Foto: Christian v. Polenz

Die Streiks während der Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) haben Bewegung in die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Kinobetreiber CineStar gebracht. „Die Verhandlungen heute fanden in einer spürbar konstruktiveren Atmosphäre statt als beim letzten Mal“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn bei der soeben beendeten zweiten Tarifverhandlungsrunde in Berlin.

Beide Seiten liegen inhaltlich aber weiterhin deutlich auseinander. Nachdem die erste Tarifrunde ohne Angebot seitens CineStar endete, legte das Unternehmen nun erstmals ein konkretes Angebot vor: einen Einstiegslohn von 13,95 Euro pro Stunde – und damit lediglich 5 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn. ver.di fordert hingegen einen Einstiegslohn von 16 Euro pro Stunde sowie substanzielle Verbesserungen bei den langjährigen Beschäftigten und bei der Jahressonderleistung. In diesen Punkten konnte keine Einigung erzielt werden.

Köhn bezeichnete das vorgelegte Angebot als „vollkommen unzureichend“. Die Streiks während der Berlinale hätten deutlich gemacht, dass die Beschäftigten in der Kinobranche eine spürbare Wertschätzung durch ihre Arbeitgeber erwarten. „Das aktuelle Angebot wird diesem Anspruch in keiner Weise gerecht“, so Köhn.

Angesichts der weiterhin großen Differenzen sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen. Neben den laufenden Verhandlungen mit CineStar betrifft dies auch die Tarifverhandlungen mit dem Kinobetreiber UCI. Der nächste Verhandlungstermin mit UCI findet am 3. März 2026 in Bochum statt. Die Gespräche mit CineStar werden am 31. März 2026 in Hamburg fortgesetzt.

ver.di fordert bei Tarifverhandlungen deutlich verbessertes Angebot von CineStar

Die Streiks während der Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) haben Bewegung in die Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und dem Kinobetreiber CineStar gebracht. „Die Verhandlungen heute fanden in einer spürbar konstruktiveren Atmosphäre statt als beim letzten Mal“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn bei der soeben beendeten zweiten Tarifverhandlungsrunde in Berlin.

Beide Seiten liegen inhaltlich aber weiterhin deutlich auseinander. Nachdem die erste Tarifrunde ohne Angebot seitens CineStar endete, legte das Unternehmen nun erstmals ein konkretes Angebot vor: einen Einstiegslohn von 13,95 Euro pro Stunde – und damit lediglich 5 Cent über dem gesetzlichen Mindestlohn. ver.di fordert hingegen einen Einstiegslohn von 16 Euro pro Stunde sowie substanzielle Verbesserungen bei den langjährigen Beschäftigten und bei der Jahressonderleistung. In diesen Punkten konnte keine Einigung erzielt werden.

Köhn bezeichnete das vorgelegte Angebot als „vollkommen unzureichend“. Die Streiks während der Berlinale hätten deutlich gemacht, dass die Beschäftigten in der Kinobranche eine spürbare Wertschätzung durch ihre Arbeitgeber erwarten. „Das aktuelle Angebot wird diesem Anspruch in keiner Weise gerecht“, so Köhn.

Angesichts der weiterhin großen Differenzen sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen. Neben den laufenden Verhandlungen mit CineStar betrifft dies auch die Tarifverhandlungen mit dem Kinobetreiber UCI.


Der nächste Verhandlungstermin mit UCI findet am 3. März 2026 in Bochum statt. Die Gespräche mit CineStar werden am 31. März 2026 in Hamburg fortgesetzt.

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