Gehaltserhöhung bei dpa gefordert

Quelle: dpa

Für die Nachrichtenagentur dpa, ihre Landesbüros und die dpa-Tochterunternehmen im zentralen Newsroom in Berlin haben die Tarifverhandlungen am 15. Januar begonnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert in den zusammen mit dem DJV aufgenommen Verhandlungen eine einheitliche Erhöhung aller Gehälter um einen Festbetrag von 350 Euro im Monat.

In der dpa, dem deutschen Branchenführer unter den Nachrichtenagenturen, sind von der Tarifverhandlung etwa 800 Beschäftigte betroffen, die für die unterschiedlichen Dienste für Print, Rundfunk und Digitalmedien tätig sind.

„Die dpa ist für deutsche Medienunternehmen eine fast unverzichtbarer Quelle für Informationen, journalistische Beiträge, Bilder, Audio- und Videobeiträge. Viele Presseverlage und Sender verdanken neben ihrer eigenen redaktionellen Arbeit einen wesentlichen Teil ihrer Ausgaben und Sendungen der Zuverlässigkeit und Qualität von dpa-Material. Wir erwarten für die Kolleginnen und Kollegen, die täglich in allen Arbeitsbereichen unter Hochdruck mit absoluter Sorgfalt arbeiten, auch eine außergewöhnliche Anerkennung, natürlich auch durch überdurchschnittliche Tariferhöhungen,“ erklärte ver.di Verhandlungsführer Matthias von Fintel.

Nach Berechnungen von ver.di würden die Tariferhöhungen für die meisten Beschäftigten Erhöhungen zwischen fünf bis 9,5 Prozent ausmachen. In der ersten Verhandlungsrunde hat die Geschäftsführung der dpa dagegen kein eigenes Angebot vorgelegt.


Fortgesetzt werden die Verhandlungen am 5. Februar 2026 erneut in Berlin.

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