Droege übernimmt Weltbild

Der insolvente Weltbild-Konzern wird von dem Düsseldorfer Investor Walter Droege übernommen. Der Kaufvertrag sei abgeschlossen worden, teilte Weltbild-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz Anfang August mit. Der Übernahme müssen nun noch das Kartellamt, der Weltbild-Gläubigerausschuss und der Droege-Aufsichtsrat zustimmen.


Für die Sanierung der Verlagsgruppe wurde ein Joint Venture gegründet. Droege bringt 20 Millionen Euro dafür ein und übernimmt in dem Gemeinschaftsunternehmen die Führung, Geiwitz bleibt als Vertreter der Gläubiger zunächst Minderheitsgesellschafter des früheren Kirchenunternehmens. Das neue Besitzverhältnis wird etwa 60 zu 40 Prozent sein. Später sollen auch die restlichen Minderheitsanteile an Droege verkauft werden. Im Rahmen der Insolvenz waren etwa 950 Jobs gestrichen worden. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft ver.di hatten sich positiv zum Verkauf an Droege geäußert.

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