Die Katholische Nachrichtenagentur KNA hat Christof Bock nach Frankfurt geschickt. Damit hat die Agentur ihren Standort dort wiedereröffnet. Medienredakteur Bock soll den Frankfurter Finanzplatz unter ethischen Gesichtspunkten unter die Lupe nehmen. Er freue sich als „Sozialreporter“ Geschichten mitten aus der deutschen Gesellschaft zu schreiben. Christof Bock kommt von der Nachrichtenagentur dpa in Berlin, wo er zuletzt für Neue Medien und Fernsehen zuständig war.
Gesine Braun folgt beim Harvard Business manager im April auf Chefredakteurin Antonia Götsch, die nach sechs Jahren ausscheidet. Braun ist seit Februar 2023 stellvertretende Chefredakteurin des crossmedialen Angebots für praxisnahe Führungsthemen, das als erweiterte deutsche Ausgabe der renommierten Harvard Business Review erscheint. Die bisherige Chefredakteurin Antonia Götsch verlasse das Magazin auf eigenen Wunsch, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen.
Nach zwei Jahren beim Spiegel zieht es den Investigativ-Journalisten Jörg Diehl zur Süddeutschen Zeitung. Diehl war viele Jahre bei Spiegel Online als Redakteur, NRW-Korrespondent, Chefreporter, Leiter des Teams Hintergrund und Recherche. 2019 wurde er Spiegel-Ressortleiter Deutschland/Panorama, anschließend Koordinator Investigativ. 2024 wurde er Ressortleiter Deutschland, zuständig für Innere Sicherheit und Investigation. Nun ist Jörg Diehl Leiter der Recherchekooperation von Norddeutschem Rundfunk, Westdeutschem Rundfunk und Süddeutscher Zeitung.
Die frühere Fernsehjournalistin Katharina Freundorfer folgt bei den Schlütersche-Handwerksmedien auf Marco Weiß und übernimmt die Chefredaktion. Freundorfer hat die redaktionelle Gesamtleitung für die Titel Norddeutsches Handwerk, genau und handwerk.com übernommen. Marco Weiß, Chief Content Officer der Schlüterschen Mediengruppe, hatte die Chefredaktion zuletzt interimistisch geführt.
Heye Jensen ist neu im DB-Kommunikation-Team, das sich neu aufgestellt wurde. Oberste Ziele seien laut Kommunikationschef Jens-Oliver Voß klare Zuständigkeiten, mehr Performance und weniger Bürokratie. Mit Katharina Junge, Michael Brinkmann und Martell Beck habe er ein starkes Team an seiner Seite. Sie verantworten seit 1. Februar 2026 die interne Kommunikation, die externe Kommunikation und das Marketing. Bei 30.000 Presseanfragen im Jahr, 220.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einer Marke, die überall in Deutschland präsent ist, brauche es „entscheidungsstarkes, hoch professionelles, anpackendes Unternehmertum.“ Jensen war in den letzten Jahren bei DB Regio tätig, nun kann er aus der Vogelperspektive auf den Konzern blicken.
Das Angebot CEO.Table der Table.Briefings erweitert seine Inhalte und erscheint künftig zweimal pro Woche, jeweils mittwochs und samstags. Dafür wurde das Team mit Nina Anika Klotz verstärkt. Die erfahrene Redakteurin war zuvor leitende Redakteurin bei Gründerszene/Business Insider.
Die „Was wäre, wenn …?“-Kolumne von brand eins-Autor Christoph Koch endet nach fast 100 Folgen. Rund acht Jahre hatte er über Themen wie Erbschaftssteuer, den öffentlichen Nahverkehr oder die deutsche Wiedervereinigung geschrieben. Die Ideen sind Koch nicht ausgegangen, er würde den Diskurs gern anderswo fortsetzen, er hätte „noch Stoff für 100 weitere Folgen“. brand eins bleibt Koch als Autor für „normale“ Geschichten erhalten.
Die Landeszeitung Lüneburg trauert um ihren Chefredakteur Werner Kolbe. Er ist im Alter von 62 Jahren verstorben. Seit 1993 war Werner Kolbe Mitglied der LZ-Redaktion. 18 Jahre war er dabei verantwortlich für überregionale Politik und Wirtschaft sowie wissenschaftliche Themen. Seit 2018 war er Chef vom Dienst, im August 2024 wurde er Chefredakteur der Landeszeitung für die Lüneburger Heide, des Winsener Anzeigers und der Landeszeitung für die Nordheide – seit Oktober bildete er mit Manuel Becker ein Chefredakteursteam.
Der Berliner Tagesspiegel erkennt Nachholbedarf in Sachen Geld. „Finanzbildung wird im Bildungssystem bis heute wenig behandelt“, sagt die stellvertretende Chefredakteurin Anke Myrrhe und antwortet mit „Tagesspiegel Young Finance“: Bei diesem Bildungsprojekt, das sich an junge Erwachsene zwischen 16 und 30 Jahren wendet, kooperiert die Zeitung mit den BörsenXperts vom Verein Börsenplatz Berlin. Seit Ende Januar erfahren die Mitwirkenden via E-Learning, wie die Finanzwelt funktioniert und erhalten Einblicke in Börse, Handelssaal und Trading App.
Christian Rickens tritt nach mehr als viereinhalb Jahren als Autor des werktäglichen Newsletters Handelsblatt-„Morning-Briefing“ ab. In einer Sonderfolge zog er gemeinsam mit Teresa Stiens Bilanz. Gemeinsam blickten sie darin auf prägende Momente zurück – vom russischen Angriff auf die Ukraine bis zu nächtlichen Einordnungen, die zeigen, wie schnell sich eine Nachrichtenlage am nächsten Morgen durch neue Fakten verändert haben kann.
Matthias Rutkowski, Audio-Redakteur und Moderator beim Handelsblatt hat ein neues Aufgabengebiet. Nach einer Restrukturierung der Solutions by Handelsblatt Media Group änderten sich für Rutkowski die Betriebszugehörigkeit und die Jobtitelbeschreibung. Er arbeitet nun als „Senior Product & Content Manager Podcast & Video“. Damit verantwortet er die audiovisuelle Kommunikation der Premiumveranstaltungen von Handelsblatt und WirtschaftsWoche. Rutkowski moderiert On-Stage, Off-Stage sowie Podcasts und ist inhaltlich für die audiovisuelle Content-Kreation, -Realisation und das -Publishing zuständig.
t-online-Redakteur David Schafbuch ist über den Atlantik gewechselt. Bislang war er bei der Nachrichtenplattform für Politik und Wirtschaft zuständig. t-online ist mit diesem Wechsel in einer dritten amerikanischen Stadt vertreten – neben Washington und Los Angeles. David Schafbuch arbeitet seit April 2021 bei t-online, zuletzt als stellvertretender Ressortleiter Politik & Wirtschaft. Zuvor hatte Schafbuch für die Welt und die Frankfurter Rundschau geschrieben.
