Leute 03 – 2026

Der Newsletter der WirtschaftsWoche ist zurück. Schreiben werden ihn Benedikt Becker und seine Kolleg*innen von der WiWo“. Beim thematischen Anfang schrieb Becker über die Liberalen, die intern zerstritten und den meisten Deutschen inzwischen völlig egal seien. Becker sieht darin die Chance für ein liberales Comeback. Den Newsletter erhalten die Abonnenten zweimal in der Woche mit einem aktuellen Kommentar aus der WiWo-Redaktion, ein Update zur Lage an den Märkten und weiteren Themen, die in der Redaktion für Diskussionen gesorgt haben.

Monika Bolliger, Produzentin und Redakteurin beim SRF-Format Echo der Zeit, leitet ab April das neue Ressort Global des Schweizer Onlinemagazins Republik. Zuvor arbeitete sie im Auslandsressort des Spiegels.

Seit Februar ist Tanja Brandes stellvertretende Leiterin des Kulturressorts der Rheinischen Post. Sie war zuletzt Newsmanagerin in der Zentralredaktion der Zeitung, bei der sie seit 2021 arbeitet. Brandes arbeitete zuvor unter anderem beim Bonner General-Anzeiger und bei der Berliner Zeitung. Bei der Rheinischen Post folgt sie auf Philipp Holstein, der die Ressortleitung übernimmt.

Das Handelsblatt und der Tagesspiegel legen gemeinsam ein neues Angebot auf, in dem es um Sicherheit und Verteidigung geht. Nana Brink leitet den neuen Background, der Entscheider*innen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ein tägliches Lagebild, Einordnung sowie exklusive Analysen zu zentralen Fragen von Verteidigungsfähigkeit, Rüstungsindustrie, Cybersecurity, Resilienz und geopolitischen Risiken liefern soll. Der Background wird von einem Team getragen, das noch bekannt gegeben wird. Nana Brink arbeitet seit 30 Jahren freiberuflich für das Deutschlandradio und ist Autorin bei TableBriefings.

Umbau in der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung: Zum 1. April wurde Roman Deininger zum stellvertretenden Chefredakteur befördert. Er verstärkt das Führungsteam um Chefredakteurin Judith Wittwer, deren Stellvertreter bisher Ulrich Schäfer war. Deininger ist seit 19 Jahren bei der Süddeutschen Zeitung, seit 2021 ist er Chefreporter der Zeitung. Deininger absolvierte auch von 2007 bis 2009 sein Volontariat dort. Zu seinen Spezialthemen zählt die CSU. Wolfgang Krach hat die Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung hingegen verlassen. Er kam 2003 vom Spiegel zur SZ. Seit 2007 war er erst stellvertretender Chefredakteur, ab 2015 Chefredakteur. Seit 2020 leitete er die Redaktion zusammen mit Judith Wittwer. Er war maßgeblich an investigativen Recherchen beteiligt, zum Beispiel zu den Panama Papers.

Zum 1. April endet bei der DIY-Marke Selbst ist der Mann des Bauer Verlags die Männerdominanz an der Print-Redaktionsspitze: Katja Fischborn wird neue Chefredakteurin. Sie folgt auf Nils Staehler, der nach mehr als 25 Jahren an der Spitze des Titels in den Ruhestand geht. Fischborn kennt die Marke schon lange, sie ist bereits seit 2011 in unterschiedlichen Funktionen für „Selbst ist der Mann“ im Einsatz. Zuletzt verantwortete sie die Digitalmarke selbst.de sowie die Social-Media-Kanäle und war an der strategischen Weiterentwicklung des Angebots beteiligt.

Bernadette Frech beleuchtet künftig in der Karrierekolumne des Focus als neue „Starke Stimme“ wirtschaftliches Wissen aus einem anderen Blickwinkel. Georg Meck hat sie zur Verstärkung aus Österreich geholt. Frech verbindet Gesundheits- und Wirtschaftswissen. In ihrem ersten Beitrag widmet sie sich der „Epidemie der einsamen Männer“, einer Befindlichkeit der High-Performer, auch Erfolgswölfe genannt. Sie ist unter anderem Startup-Beauftragte des Wirtschaftsministeriums in Österreich.

Der Wirtschaftsjournalist Lars Frensch hat umgesattelt und ist nun Redakteur bei der Immobilien Zeitung und mit Friedhelm Feldhaus für das Nord-Ressort (nord@iz.de) zuständig. Die Informationen sind zunächst online und dann auch mit mehr Platz für den Norden in der gedruckten Immobilien Zeitung. Lars Frensch war Wirtschaftsredakteur beim Kölner Stadtanzeiger und Immobilienredakteur beim Handelsblatt.

Seit 1. März 2026 ist Bertram Gugel neuer Leiter von ARD Online und des Geschäftsfelds Plattformen der ARD-Tech-Unit. Die Intendant*innen der ARD-Landesrundfunkanstalten haben einem entsprechenden Vorschlag des SWR bei ihrer Sitzung in Saarbrücken am 24. und 25. Februar zugestimmt. Gugel folgt auf Benjamin Fischer, der bereits zum 1. Oktober 2025 die Leitung von ARTE Deutschland übernommen hat. Zuletzt war Gugel Head of Product bei ARD Online.

Dr. Christian Heise wird zum Sommer Chief Strategy and Technology Officer (CSTO) der SPIEGEL-Gruppe. Der Medien- und Technologieexperte ist derzeit Präsident und Geschäftsführer der Hamburg Media School. Mit seiner Berufung wird die Geschäftsführungs-Runde der SPIEGEL-Gruppe vervollständigt. Ihr gehören neben Heise auch Thomas Hass (Geschäftsführung), Martina Hoyer (CFO), Jennifer Lachman (COO) und Christoph Zimmer (CPO) an. Gemeinsam verantwortet die Geschäftsführungsrunde die strategische und operative Steuerung der SPIEGEL-Gruppe. In seiner Funktion wird Christian Heise insbesondere die Verzahnung von Strategie und Technologie vorantreiben und zentrale Impulse für die weitere Transformation setzen. Darüber hinaus wird er mit Martina Hoyer die Geschäftsführung der zukünftigen SPIEGEL TV Magazin GmbH übernehmen.

Beim Klassik Radio übernimmt Stefan Ibelshäuser die Rolle des Programmdirektors. Der bisherige stellvertretende Leiter wird damit die inhaltliche Ausrichtung und Weiterentwicklung des Programms federführend verantworten. Ibelshäuser soll insbesondere die Strategie für neue Programmformate, digitale Inhalte und internationale Hörermärkte vorantreiben.

Der Wirtschaftsredakteur Dominik Jäger mit Schwerpunkt Unternehmensberichterstattung ist vom Handelsblatt zur FAZ gewechselt. Der Volkswirt ist dort als Wirtschaftsredakteur im Unternehmensressort eingestiegen. Er lernte das journalistische Handwerk an der Kölner Journalistenschule.

Das Angebot CEO.Table von Table.Briefings erweitert seine Inhalte und erscheint nun zweimal pro Woche – jeweils mittwochs und samstags. Angeheuert wurde dafür Nina Anika Klotz, die zuvor leitende Redakteurin bei „Gründerszene/Business Insider“ war. Während die Samstags-Ausgabe des CEO.Table mit Hintergründen, Analysen und Standpunkten einen Schwerpunkt auf strategische Inhalte setzt, bietet das Briefing am Mittwoch eine operative Perspektive. Deutschlands größter Briefing-Publisher reagiert damit auf die Nachfrage, nach gut einem Jahr hat CEO.Table bereits über 300.000 Subscriptionen.

Seit Jahresbeginn ist Lena Köpsell Reporterin im Bereich Innenpolitik bei Correctiv. Sie kommt vom Evangelischen Pressedienst (epd), wo sie als Korrespondentin aus Berlin berichtete. Bei Correctiv wird sie die Berichterstattung über die AfD und ein mögliches Verbotsverfahren verantworten.

Gerhard Maier hat zu Beginn des Jahres die Chefredaktion der Fachmedien amz und Gummibereifung der Schlüterschen Mediengruppe übernommen. Die neue Struktur zielt auf die übergreifende Zusammenarbeit der Redaktionen.

Die Redaktion von BR Puls, das junge Content-Netzwerk des Bayerischen Rundfunks, hat in Florian Meyer-Hawranek einen neuen Leiter. Bis 2025 verantwortete er die Zusammenarbeit zwischen dem BR und Funk. Zuvor arbeitete Meyer-Hawranek als Reporter und Autor für verschiedene Redaktionen, unter anderem für den Deutschlandfunk und die Süddeutsche Zeitung.

Bei der Augsburger Allgemeinen aus der Mediengruppe Pressedruck verlässt Roland Mitterbauer, stellvertretender Chefredakteur und Head of Digital, das Haus im zweiten Halbjahr „auf eigenen Wunsch“. Mitterbauer war seit September 2023 Teil der Chefredaktion und verantwortete zentrale Projekte der digitalen Weiterentwicklung. Zuletzt leitete Mitterbauer seit Oktober 2024 im Rahmen eines konzernweiten Transformationsprogramms das Projekt „Content & Produkte“. Mit Mitterbauers Abschied werden die Aufgaben in der Chefredaktion neu verteilt. Neben Chefredakteurin Andrea Kümpfbeck und Peter Müller bleibt Lena Jakat stellvertretende Chefredakteurin und übernimmt gemeinsam mit dem Führungsteam die bisherigen Zuständigkeiten Mitterbauers.

Zum 1. August übernimmt Digitalexpertin Charlotte Morré die Position der Chefredakteurin bei Tagesspiegel Background. In dieser Funktion wird sie die redaktionelle Leitung der digitalen B2B-Fachdienste verantworten und die strategische Weiterentwicklung von Background vorantreiben. Morré ist seit Oktober 2021 Head of Digital und Mitglied der Chefredaktion beim Handelsblatt. Dort verantwortet sie die redaktionelle Digital- und KI-Strategie und die Bereiche Podcast, Video, Live, Social-Media, Newsletter und Datenjournalismus. Unter der Marke  Tagesspiegel Background erscheinen bisher acht Briefings und vier Monitorings zu Themenfeldern aus Wissenschaft, Politik und Regulierung.

Correctiv holt mit Martin Murphy einen profilierten Investigativjournalisten in sein Team. Murphy wird Senior Editor bei dem gemeinnützigen Medienhaus und verstärkt die Redaktion mit seiner Expertise in Wirtschaft, Sicherheit, Rüstung und internationalen Recherchen. Murphy kommt von der Bild-Zeitung, wo er seit März 2025 das Investigativressort leitete und internationale Recherchen koordinierte. Murphy arbeitete außerdem für die Financial Times Deutschland, die Nachrichtenagentur dpa-AF und das Handelsblatt. Zu seinen langjährigen Recherchen zählen die Aufdeckung schwerer Verfehlungen bei Thyssenkrupp und im VW-Skandal, für die er mit dem Wächterpreis der deutschen Tagespresse ausgezeichnet wurde.

Stefan Niggemeier verstärkt das SZ-Ressort Feuilleton/Medien als Autor. Er gründete 2004 das Bildblog mit und 2016 das Onlinemagazin Übermedien. Schon in der Vergangenheit war Niggemeier bereits Autor bei der SZ.

Teil der Chefredaktion von The Pioneer wird Luisa Nuhr. Sie folgt auf Stefan Rupp, der die Chefredaktion verlässt und in die Audiosparte wechselt. Nuhr arbeitet seit 2022 in der Redaktion von The Pioneer. Sie war zuletzt Chefin vom Dienst und Ressortleiterin Newsdesk für das Content- und Newsmanagement.

Der Politico-Chef Gordon Repinski gibt die Moderation der Freitags-Ausgabe des Podcasts Berlin Playbook an Rixa Fürsen ab, die Head of Podcast ist. Stattdessen moderiert er nun eine neue Samstagsausgabe.

Georg Restle übernimmt zum 1. Juni 2026 die Leitung des crossmedialen ARD-Studios Nairobi. Er folgt auf Antje Diekhans, die seit August 2025 gemeinsam mit Juliane Fliegenschmidt die WDR-Auslandsabteilung in Köln leitet. Seit 2012 ist Georg Restle Redaktionsleiter und Moderator des ARD-Politmagazins „Monitor“. Am 26. März 2026 moderierte er die Sendung zum letzten Mal. Restle war schon in der Vergangenheit als Auslandskorrespondent tätig. Nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges im Jahr 2022 berichtete er mehrfach aus der Ukraine. Von 2010 bis 2012 war er zudem fester Korrespondent für das ARD-Studio Moskau.

Das Fachbriefing zur Digitalpolitik bei SZ Dossier wird künftig von Gabriel Rinaldi operativ geleitet. Mit Matthias Punz, der das Team von SZ Dossier leitet, wird er die inhaltliche und strategische Ausrichtung der Digitalwende weiterentwickeln. Seit September 2025 war Rinaldi stellvertretender Teamleiter.

Neue Aufgaben in der ARD übernimmt Jörg Schönenborn: Auf Bitte der ARD-Intendant*innen wird er seine publizistische Tätigkeit für den Senderverbund deutlich ausweiten: Ab Mitte des Jahres verstärkt Schönenborn das Moderationsteam der ARD Tagesthemen. Er wird zudem über die digitalen Angebote des Senderverbundes den Austausch mit den Menschen ausbauen, um über die journalistische Arbeit der ARD zu diskutieren und sie zu erklären.

Julia Schutz wird Medienkompetenz-Managerin beim WDR. Mit dieser neu geschaffenen Stelle möchte der WDR die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen fördern. Schutz wird entsprechende Angebote des WDR weiterentwickeln und koordinieren. Sie war zuletzt Geschäftsführerin bei Antenne NRW und bringt Expertise im digitalen Marketing und der Entwicklung von Kommunikationsstrategien mit.

Ab April wird Susanne Schwarzbach Chefredakteurin des Deutschlandfunks. Sie folgt auf Birgit Wentzien, die in den Ruhestand geht. Schwarzbach kommt vom WDR, wo sie unter anderem den Newsdesk und die Abteilung Audio Aktuell leitete. Zuletzt war sie stellvertretende Chefredakteurin des crossmedialen Newsrooms.

Sebastian Späth ist neuer Chefredakteur des Robb Report im Jahreszeiten Verlag. Die bisherige Chefredakteurin Gloria von Bronewski geht in Elternzeit. Späth war zuletzt Chefredakteur von Falstaff und Falstaff Travel.

Die Leitung des ARD-Studios in Neu-Delhi für Südasien hat Markus Spieker übernommen. Er ist seit 1999 beim MDR und leitete das Auslandsstudio Südasien bereits von 2015 bis 2018. Er folgt auf Andreas Franz, der das Studio seit 2023 führte.

Der RBB und Marketingchefin Pia Stein gehen getrennte Wege. Sie verlässt den Sender zum 1. April nach 38 Jahren. Stein kam 1989 zur Wendezeit in die Pressestelle des Vorgängers SFB. 1993 wechselte sie als persönliche Referentin des damaligen Hörfunkdirektors zum neugegründeten Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg. 2003 betreute sie die Kommunikation der Fusion von SFB und ORB zum RBB und leitet seitdem PR und Marketing.

Das Hamburger Abendblatt trauert um Daniela Stürmlinger. Die einstige Wirtschaftsjournalistin des Abendblatts ist mit 67 Jahren verstorben.  Stürmlinger war von 1989 bis zu ihrer Pensionierung beim Abendblatt als Wirtschaftsredakteurin angestellt. Die Volkswirtin kam vom Badischen Tagblatt, wo sie von 1979 bis 1989 Redakteurin war. Studiert hatte sie in Hamburg.

Mit Dorothee Tschampa ist eine versierte Nachrichtenagentur-Journalistin zur Börsen-Zeitung hinzugestoßen, die vor allem in der Auto- und Software-Branche vernetzt ist. Sie hat beim US-Dienst Bloomberg, bei dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten und Dow Jones Newswires gearbeitet. Ihre journalistischen Grundlagen legte sie vor mehr als 25 Jahren in der Produktberichterstattung beim Motor-Informations-Dienst in Düsseldorf. In den vergangenen Jahren arbeitete Dorothee Tschampa auf Unternehmensseite, zuletzt beim Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care in der Kommunikation für den Finanzvorstand.

Ursula Welter leitet die Abteilung Aktuelles im Deutschlandfunk. Friedbert Meurer geht in den Ruhestand. Welter war zuvor Redakteurin und Korrespondentin und leitet weiterhin die Abteilung Hintergrund.

Nach mehr als sieben Jahren hat Alexandra Zykunov die Brigitte-Redaktion verlassen und ist neue Spiegel-Kolumnistin. Zykunov war seit 2018 in verschiedenen Positionen für die Brigitte-Hefte von Gruner+Jahr tätig.

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