Filmgeschichte im ver.di Haus

„Blick zurück nach vorn“ war das Motto einer Filmausstellung anlässlich der diesjährigen Berlinale im Haus des ver.di-Bundesvorstandes am Potsdamer Platz.

Zu sehen waren Plakate und Requisiten der Filmgeschichte vor allem aus den dreißiger, fünfziger und sechziger Jahren. Originalkostüme von Marlene Dietrich bezauberten ebenso wie Meister Yoga aus star wars oder der fliegende Glücksdrache Fuchur und die Steinbeißerfamilie aus Michael Endes Unendlicher Geschichte. Die imposante Schau wurde vom Filmverband Berlin-Brandenburg in ver.di unterstützt von der Studiotour Babelsberg und dem HVB-Projekt gestaltet.

„Für jeden guten Film braucht man nicht nur Regisseur und Produzentin, sondern viele Kreative und auch andere qualifizierte Fachleute“, sagte Frank Werneke, Bundesvorstandsmitglied von ver.di zur Eröffnung. Voraussetzungen dafür seien eine qualifizierte Ausbildung und gute Arbeitsbedingungen.

An dem Erfolg eines Films beim Publikum und damit an den Kinokassen sollen Werneke zufolge auch die Urheber verschiedenster Provenienz beteiligt sein. Mit dem neuen Urhebervertragsrecht seien verbesserte Voraussetzungen gegeben, wenn es auch nicht in vollem Umfang das gebracht habe, was notwendig wäre. „Aber es ist ein wichtiger Schritt nach vorn“, so Frank Werneke.

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