Der von der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zum vierten Mal ausgelobte Fair Festival Award ging am Montagabend (16. Februar 2026) an das Bundes.Festival.Film. Die Ehrung fand im Rahmen des Berlinale-Empfangs des Bundesverbandes Deutscher Kurzfilm (AG Kurzfilm) statt.
Das Bundes.Festival.Film präsentiert generationenübergreifende Filmproduktionen. Als Wanderfestival konzipiert, arbeitet es mit wechselnden lokalen Kooperationspartnern zusammen. 2027 feiert es sein 40-jähriges Jubiläum. „Das Bundes.Festival.Film wurde von seinen Mitarbeitenden außergewöhnlich gut bewertet. Nicht zuletzt die Tatsache, dass das Festival seine Beschäftigten nach Tarif bzw. Basishonoraren bezahlt, war sicher mit ausschlaggebend für den Preis.
Die Basishonorare hat ver.di in Anlehnung an tarifliche Gehälter entwickelt. Sie sind ein echtes Erfolgsmodell“, so Christoph Schmitz-Dethlefsen, ver.di-Vorstandsmitglied, zuständig für Kultur und Medien. „Der Fair Festival Award gibt Filmfestivals und ihren Beschäftigten Gelegenheit, über faire Arbeitsbedingungen, angemessene Löhne und Honorare sowie strukturelle Probleme zu diskutieren. Besonders freut uns deshalb, dass der Preis in der Branche zu einer begehrten Auszeichnung geworden und die Beteiligung an der Beschäftigtenumfrage zum Fair Festival Award deutlich gestiegen ist“, so Schmitz-Dethlefsen.
Sieben weitere Festivals wurden als „Faires Festival“ ausgezeichnet: abgedreht! – Hamburgs junger Film; Braunschweig International Film Festival; Duisburger Filmwoche / doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche; exground filmfest, Wiesbaden; Human Rights Film Festival Berlin; Kurzfilm Festival Hamburg sowie das NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL.
