UCI gibt im Tarifkonflikt nach

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foto: ver.di

Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen haben sich die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die United Cinemas International (UCI) im Tarifkonflikt in der dritten Verhandlungsrunde auf ein umfassendes Tarifergebnis verständigt. „Damit sind weitere Streiks in den UCI-Kinos vorerst abgewendet“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn.

Rückwirkend zum 1. Januar 2026 steigen die Gehälter der Beschäftigten in vier Stufen um insgesamt 6,8 Prozent. Für Mitarbeitende, die bislang lediglich den gesetzlichen Mindestlohn erhalten haben, bedeutet dies eine spürbare Verbesserung sowie entsprechende Nachzahlungen.

Darüber hinaus wird die Jahressonderzahlung in zwei Stufen auf 1.000 Euro angehoben. Auch die Zuschläge werden erhöht und damit die Arbeitsbedingungen insgesamt weiter verbessert. Der Tarifvertag hat eine Laufzeit von 24 Monate.

Köhn lobte die konstruktiven Gespräche: „Bei allen unterschiedlichen Interessen waren es jederzeit respektvolle Verhandlungen.“ UCI habe – trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten – die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Kinos wertgeschätzt. „Eine wesentliche Rolle für den erfolgreichen Abschluss spielte auch die hohe Streikbereitschaft unter den Beschäftigten, die den Verhandlungen zusätzlichen Nachdruck verliehen hat“, betonte der Gewerkschafter.


Beide Tarifparteien haben eine Erklärungsfrist von einer Woche vereinbart.

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