Funke in Hamburg auf Einkaufstour

Nach dem Deal mit Springer, bei dem die Funke Mediengruppe unter anderem das Hamburger Abendblatt erworben hat, geht die Einkaufstour am Standort Hamburg weiter.

„Die größte Zeitung der Metropolregion (das Hamburger Abendblatt, d. Red.) übernimmt die Lokalmagazine Hamburger Klönschnack und Pinnwand und geht eine weitreichende Kooperation mit Der Hamburger ein”, teilte die Funke Mediengruppe am 12. Juni mit. Alle drei Stadtmagazine seien in ihren Märkten bei Lesern und Werbekunden etabliert. Die Kooperation mit Der Hamburger in Redaktion und Anzeigenvermarktung soll zunächst über Jahr laufen. Hamburger Klönschnack erscheint seit über 30 Jahren mit 61.000 Exemplaren in den Elbvororten. Das Magazin Pinnwand wird für Pinneberg veröffentlicht und hat eine Auflage von 28.000.

   wen

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Bürgermedienplattform vor dem Aus

Die Bürgermedienplattform NRWision an der Technischen Universität (TU) Dortmund steht vor einer ungewissen Zukunft. Die nordrhein-westfälische Medienanstalt stellt Ende 2026 die finanzielle Förderung ein – nach dann fast 18 Jahren. Die Verantwortlichen versuchen, für eine Fortführung andere Geldgeber zu finden.
mehr »

Thüringen unterstützt Privatradios

Für kommerzielle Hörfunksender wird es immer schwieriger, sich über Werbung zu refinanzieren. Hier sinken die Erlöse. Hinzu kommt: Google, Amazon, Meta und inzwischen auch TikTok schöpfen immer mehr vom gesamten hiesigen Werbekuchen ab. Das spüren in Thüringen auch die beiden großen landesweiten konkurrierenden Privatradios.
mehr »

Neue Aufgaben im Community-Management

In der plattformdominierten Öffentlichkeit sind neue Berufsfelder entstanden – wie das Community-Management, das zwischen Redaktion und Publikum vermitteln soll. Obwohl diese Aufgabe in journalistische Ausbildungspläne integriert ist, prägen mangelnde Wertschätzung und prekäre Arbeitsbedingungen die Praxis in den Medien.
mehr »

Pressefreiheit ist keine Weltmeisterschaft

Deutschland ist in der weltweiten Rangliste der Pressefreiheit einige Plätze abgestiegen und rangiert 2026 nur noch auf Platz 14. „Na und?“, werden einige jetzt sagen, „Das ist doch immer noch nicht schlecht!“ Doch, das ist es.
mehr »