Fotojournalisten: arm aber zufrieden

Fotojournalisten sind durchaus zufrieden mit ihrem Beruf. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universitäten Stirling und Oxford und der World Press Photo Foundation, an der über 1.500 Fotojournalisten aus mehr als 100 Ländern teilgenommen haben, 85 Prozent davon männlich. Alle befragten Fotografen hatten Beiträge zum World Press Photo Award eingereicht. Sie machten Angaben zu ihren Arbeitsbedingungen, zu ihrer Arbeitsweise, zur Nutzung von Technologien und zur Ethik von Fotojournalismus. Als „überraschend, in mancher Hinsicht sogar schockierend” beschreibt Studienleiter Adrian Hadland (Universität Stirling) die Ergebnisse. Schockierend wohl vor allem, weil 92 Prozent der Befragten angaben, in ihrem Beruf körperlichen Risiken ausgesetzt zu sein. Wenig überraschend hingegen die Befunde zu den Arbeitsbedingungen: Die unerlaubte Nutzung von Fotos ohne Bezahlung ist verbreitet und drei Viertel der Fotojournalisten verdienen weniger als 40.000 USD pro Jahr mit Fotos, ein Drittel sogar weniger als 10.000. Die meisten können deshalb vom Fotojournalismus allein nicht leben.

asa

Link zur Studie: http://www.worldpressphoto.org/activities/research/state-of-news-photograph

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