Journalismus von Polohemden

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Menschen aus einkommensschwachen oder bildungsfernen Familien gelingt es in Deutschland immer noch zu selten, Journalist*in zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt der Medienwissenschaftler Björn Staschen in seiner Studie. Neben Herkunft spielt auch immer noch das Geschlecht eine Rolle bei den Chancen im Beruf zu landen. Im M-Medienpodcast spricht er mit Danilo Höpfner über den Wert von Diversität im Journalismus, ein verfehltes Recruiting und was sich in den Redaktionen ändern muss, damit auch die Berichterstattung diverser wird.

Staschens Report , der von Publix, dem Haus für Journalismus und Öffentlichkeit in Berlin, veröffentlicht wurde, basiert auf Interviews mit 18 Journalist*innen, die entweder nicht studiert haben oder aus Haushalten mit niedrigem Einkommen stammen, darunter auch Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderung.

Die Journalistin Linda Zervakis beschreibt beispielsweise im Vorwort wie sie selbst nach dem Abitur im Berufsinformationszentrum den Rat bekam Optikerin zu werden.

Staschen zeigt, wie sehr die soziale Herkunft die Einstiegschancen in den Journalismus bestimmt: Er berichtet über große Nachteile und Erschwernisse auf dem Weg in den Journalismus. Zudem weist die Untersuchung darauf hin, dass die Hürden nicht an der Redaktionstür enden: Diskussionskultur und Arbeitsweisen in vielen Redaktionen machen es den Befragten schwer, sich langfristig zu etablieren.

„Wir müssen die Kultur in den Redaktionen verändern“, sagt Staschen im M-Medienpodcast.

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Der  Report „Dafür musst Du mit ’nem Polohemd aufgewachsen sein“. Soziale Herkunft im Journalismus – Handlungsoptionen für neue Zugänge zum Journalismus


Mehr zum Thema Diversität in den Redaktionen

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