Gunter Becker

Vom Zuschauerraum in den Alltag „gebeamt“

„Glaube, Liebe, Hoffnung, Angst“. Der deutsche Regisseur Dani Levy drehte in Jerusalem in 360-Grad-Technik vier Kurzfilme. Sie sollen dem Publikum einen Rundumblick ins Leben der geteilten Stadt vermitteln. Zugleich transportieren sie die Perspektive der beiden Konfliktparteien. Zwei Geschichten sind aus dem Blickwinkel israelischer und zwei aus der Sicht palästinensischer Protagonisten erzählt. Die Filme werden ab Mai in der großen Jerusalem-Ausstellung des Jüdischen Museums in Berlin zu sehen sein. Zur Berlinale wird es eine Voraufführung geben.
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Malen nach van Gogh in der Filmfabrik

Am 28. Dezember startet in den deutschen Kinos die britisch-polnische Koproduktion „Loving Vincent“. Der Film ist inzwischen als bester europäischer Animationsfilm ausgezeichnet worden. Bei der Produktion wurde nach dem Dreh jedes einzelne Filmbild in Öl und im Stil Vincent van Goghs in eigens eingerichteten Ateliers übermalt. Über ihre Arbeitserfahrungen in der Großproduktion berichtet die in Berlin lebende polnische Malerin und Illustratorin Iga Igson Oliwiak im M-Interview.
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Es geht nicht um mehr, sondern um Anderes

Wie könnte der angeblichen Fixierung auf „bad news“ in der aktuellen Berichterstattung eine konstruktivere, lösungsorientierte Berichterstattung entgegengesetzt werden? Während in Deutschland erste „konstruktive“ Formate, wie das Nachrichtenportal Perspective Daily oder das neue ZDF-Magazin plan b, online gegangen sind, arbeiten dänische Initiatoren der Bewegung um Ulrik Haagerup an der Vernetzung und Institutionalisierung des konstruktiven Journalismus.
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