In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR ruft ver.di am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. Juni) zu einem zweiten Warnstreik auf.
Im SWR gibt es bisher ein „völlig unzureichendes“ Angebot, das für 2026 keine Erhöhung vorsieht und für 2027 und 2028 lediglich 1,5 Prozent pro Jahr. Weitere 0,5 Prozent pro Jahr in 2027 und 2028 soll es nur bei positiven Entwicklungen beim Beitrag geben.
Maximilian Heß, ver.di Verhandlungsführer: „Die Uhr tickt für den vom Sender angestrebten Abschluss vor der Sommerpause. Wir erwarten am 30. Juni in der inzwischen fünften Runde echte Fortschritte statt weiteren Verzögerungen.“
ver.di, DJV und unisono fordern eine Erhöhung der Monatsgehälter und Honorare um sieben Prozent, mindestens aber um 300 Euro pro Monat, sowie eine Erhöhung der Vergütung für Lernende (Auszubildende, DH-Studierende, Volontär*innen) um 200 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
Die nächste Verhandlungsrunde ist am 30. Juni.

