Medien-Ombudsleute vereint

Die Idee wurde auf dem IQ-Herbstforum am 10. Oktober 2011 in Berlin geboren. Nun wurde die Vereinigung der Medien-Ombudsleute gegründet von Kerstin Dolde (Frankenpost, Hof), Reinhard Oldeweme (Freie Presse, Chemnitz), Jörg Tuschhoff (Westfälische Rundschau, Dortmund), Hans-Joachim Wölk (Medienhaus Wetzlar) und Anton Sahlender (Main-Post, Würzburg), der zugleich als Sprecher der Vereinigung nominiert wurde. Die weiteren bekannten Ombudsleute (Jochen Kampmann, Rhein-Zeitung, Dr. Heinrich Kintzi/Hans-Peter Lohse, Braunschweiger Zeitung, Helga Lange, WAZ, Karin Stemmler, Berliner Zeitung und Astrid Volk, Neue Presse Coburg) sind eingeladen, sich der Vereinigung anzuschließen, in deren Rahmen die Ombudsleute sich vor allem gegenseitig unterstützen und austauschen möchten. Das nächste Treffen findet am 21. Mai beim Deutschen Presserat in Berlin statt.
Ombudsleute wurden vor allem von IQ mit dem Ziel der Qualitätssicherung in den Medien propagiert. Die neue Vereinigung wird mit IQ und dem IQ-Partner Presserat kooperieren.

www.initiative-qualitaet.de

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

The Good, The Bad, The Journ@list 

Unter dem Titel „The Good, The Bad, The Journ@list – zwischen Creator Economy, News Fatigue und berufsethischen Standards” findet am 31. Januar 2026 der 38. Journalismustag der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di in Berlin mit rund 200 teilenehmenden Medienschaffenden aus allen Mediengattungen im ver.di-Haus statt.
mehr »

Dialogprojekt: Leben ohne Lokalzeitung?

Was passiert, wenn sich die Lokalzeitung aus dem ländlichen Raum zurückzieht? Wenn es keine Papierzeitung mehr zum Frühstück gibt? Thomas Schnedler und Malte Werner haben im Rahmen eines Dialogprojekts in Thüringen nachgefragt, was das für die Menschen in der Region bedeuten würde.
mehr »

Die SPD will eine Digitalsteuer

Digitale Plattformen sollen zahlen. Das fordert nun auch die SPD. Das Präsidium der Partei beschloss am Montag eine medienpolitische Grundsatzvorlage, die die Einführung einer Digitalsteuer vorsieht. Der Beschluss trifft bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di auf Zustimmung. Die Gewerkschaft erwartet von der SPD, dass die Initiative bald zum Gesetz wird.
mehr »

Meta ignoriert Transparenzvorgaben

Leicht wahrnehmbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar: So müssen etwa Social-Media-Plattformen offenlegen, nach welchen Kriterien sie Inhalte auswählen, anzeigen und sortieren. Auch der Einsatz von Algorithmen muss verständlich erklärt werden. Das schreibt der Medienstaatsvertrag vor. Weil Facebook sich nicht daran hielt, griff die Medienaufsicht ein. Doch gegen die Beanstandung klagt der Meta-Konzern. Vor Gericht geht es um grundsätzliche Rechtsfragen.
mehr »