Gehaltserhöhung vereinbart

MANNHEIM. Für die Unternehmen des privaten Rundfunks haben der DJV und ver.di am 2. Februar 2005 in Mannheim eine Erhöhung der Tarifgehälter um linear 1,5 Prozent ab dem 1. April 2005 vereinbart.

Der neue Entgelt-Tarifvertrag mit dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) tritt rückwirkend zum 1. Januar 2005 in Kraft und hat eine Laufzeit bis Ende 2005. Der Manteltarifvertrag kann frühestens zum 31. Dezember 2006 gekündigt werden. Darüber hinaus soll keine Anrechung der Tariferhöhungen auf bisherige übertarifliche Entgeltbestandteile stattfinden. Im TPR sind landesweite Hörfunksender und zwei Kirchenfunk-Redaktionen mit bundesweit über 600 Beschäftigten vertreten. „Mit diesem Tarifabschluss werden derzeit übliche Angriffe auf Tarifregelungen zu Arbeitszeit, Urlaubsdauer und zusätzlichen Tarifleistungen für zwei Jahre verhindert.“ Vor diesem Hintergrund sei das Ergebnis akzeptabel. Von diesem Tarifabschluss gehe ein positives Signal in die Medienwirtschaft, erklärten Michael Klehm (DJV) und Matthias von Fintel (ver.di).

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Gehaltserhöhung bei dpa gefordert

Für die Nachrichtenagentur dpa, ihre Landesbüros und die dpa-Tochterunternehmen im zentralen Newsroom in Berlin haben die Tarifverhandlungen am 15. Januar begonnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert in den zusammen mit dem DJV aufgenommen Verhandlungen eine einheitliche Erhöhung aller Gehälter um einen Festbetrag von 350 Euro im Monat.
mehr »

Shorts sind keine Hosen

Ein Video-Clip zeigt, wie die Entsorgungsbetriebe einer großen Ruhrgebietsstadt Sperrmüll aufladen und entsorgen. Ein anderer befasst sich mit einem Fußballspiel des Regionalligisten Rot-Weiss-Essen. Und dann noch ein Clip, indem eine junge Redakteurin ihren Arbeitsalltag bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Funke Mediengruppe) in Bochum beschreibt.
mehr »

Das Netz hat ein SLOP-Problem

Künstliche Intelligenz verändert das Internet wie wir es kannten. KI dient als Beschleuniger von immer neuen Inhalten. Nicht immer entstehen auf diese Weise sinnvolle Inhalte. AI Slop, also digitaler Müll, flutet das Netz. Und KI geht nicht mehr weg. Denn KI-Modelle, finden sich inzwischen an allen möglichen und unmöglichen Stellen des privaten und beruflichen Lebens.
mehr »

Big Tech verändert TV und Streaming

Bei den Video-Streaming-Plattformen verteidigte YouTube im Jahr 2025 erfolgreich seine Führungsposition und erreicht 72 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerke von ARD, ZDF, Arte und 3sat kommen auf über 60 Prozent, dicht gefolgt von Netflix und Amazon Prime Video. Doch auch die Sender des ÖRR nutzen YouTube als Ausspielweg ihrer Inhalte. 
mehr »