Gehaltserhöhung vereinbart

MANNHEIM. Für die Unternehmen des privaten Rundfunks haben der DJV und ver.di am 2. Februar 2005 in Mannheim eine Erhöhung der Tarifgehälter um linear 1,5 Prozent ab dem 1. April 2005 vereinbart.

Der neue Entgelt-Tarifvertrag mit dem Tarifverband Privater Rundfunk (TPR) tritt rückwirkend zum 1. Januar 2005 in Kraft und hat eine Laufzeit bis Ende 2005. Der Manteltarifvertrag kann frühestens zum 31. Dezember 2006 gekündigt werden. Darüber hinaus soll keine Anrechung der Tariferhöhungen auf bisherige übertarifliche Entgeltbestandteile stattfinden. Im TPR sind landesweite Hörfunksender und zwei Kirchenfunk-Redaktionen mit bundesweit über 600 Beschäftigten vertreten. „Mit diesem Tarifabschluss werden derzeit übliche Angriffe auf Tarifregelungen zu Arbeitszeit, Urlaubsdauer und zusätzlichen Tarifleistungen für zwei Jahre verhindert.“ Vor diesem Hintergrund sei das Ergebnis akzeptabel. Von diesem Tarifabschluss gehe ein positives Signal in die Medienwirtschaft, erklärten Michael Klehm (DJV) und Matthias von Fintel (ver.di).

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Streik in vier großen ARD-Anstalten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht deutlich den Druck auf mehrere große ARD-Sender in den laufenden Tarifverhandlungen. Bereits seit Mittwochmorgen finden Streiks im WDR und im SWR statt, von Donnerstag (18. Juni 2026) an auch im BR und im NDR.
mehr »

Warnstreik beim SWR

In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR ruft ver.di am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. Juni) zu einem zweiten Warnstreik auf.
mehr »

48-Stunden-Streik beim WDR

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) ruft die Beschäftigten des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und des Beitragsservices zu einem 48-stündigen Warnstreik auf. Der Ausstand beginnt am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 02:00 Uhr und endet am Freitag, 19. Juni 2026, um 02:00 Uhr.
mehr »

Neue Aufgaben im Community-Management

In der plattformdominierten Öffentlichkeit sind neue Berufsfelder entstanden – wie das Community-Management, das zwischen Redaktion und Publikum vermitteln soll. Obwohl diese Aufgabe in journalistische Ausbildungspläne integriert ist, prägen mangelnde Wertschätzung und prekäre Arbeitsbedingungen die Praxis in den Medien.
mehr »