Blende offen … und hoffen

Was für ein Start, aber ich hatte Glück…. Das Fazit einer Weltreise, in deren Verlauf sich der Autor entschließt, künftig als Freier in seinem Beruf als Kameramann fürs Fernsehen zu arbeiten, könnte auch als Motto über dem ganzen Bändchen stehen. Lockere Geschichten, viel Abenteuer, Phantasie und Improvisationsgenie neben ermüdendem, aber auch planbarem Alltag und dazu das sichere Fährwasser beruflicher Routine – der Autor, von den Kollegen freundschaftlich Lusches genannt – erzählt spontan, amüsant und immer noch animiert von seinem Beruf. Aber auch nachdenklich: Was machen wir da eigentlich? Wohin geht die Reise, woher kommt die Kraft – was entsteht aus dem, was wir zeigen und tun?
Unvermutet und wie beiläufig rührt an die Grundfragen, was als nettes Kollegengespräch am Tresen zu beginnen schien.


Blende offenLudger Bußmann-Wigger

Blende offen… und hoffen.

Fernsehgeschichten
Münster 2011,
Edition Octopus im Verlagshaus Monsenstein und Vannendar OHG Münster.
8,50 Euro

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Vogelperspektive für mehr Nachhaltigkeit

„Mir fehlt die Hubschrauberperspektive im Journalismus“, so Dietrich Krauß, Redakteur der ZDF-Sendung „Die Anstalt“, jüngst beim Forum Weitblick in Berlin. In engagierten Diskussionen wurden innovative Ansätze für die Berichterstattung über Nachhaltigkeit ausgelotet – angefangen bei konstruktivem Journalismus, der Lösungen zum Problem bietet, bis zu grundsätzlicher Kritik an ökonomischen Rahmungen der Berichte, die das neoliberale System stützen.
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DGB-Filmpreis in Emden verliehen

Standing Ovations für einen zerbrechlichen 97 Jahre alten Mann bei der ausverkauften Emder Uraufführung von „Der letze Jolly Boy“ von Hans Erich Viet. Das Publikum honorierte den Film über den Ausschwitz Überlebenden Leon Schwarzbaum beim 29. Internationalen Filmfest Emden-Norderney mit dem diesjährigen DGB Filmpreis, der mit 7000 Euro dotiert ist. Regisseur Viet – ein echter Ostfriese – hat zusammen mit Filmregisseur und Schauspieler Detlev Buck an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin studiert und mit ihm seine ersten Kurzfilme gemacht. Er war 2009 schon einmal DGB-Preisträger mit „Deutschland nervt“.
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Neugierig auf dem Weg in den Journalismus

Bei schönem Wetter fuhr sie ans Meer, zu Geburtstagen reiste sie quer durch Deutschland, zum Studieren stieg sie in Tübingen aus der Bahn: Die Zugnomadin Leonie Müller tauschte 2015 für zwölf Monate ihre Wohnung gegen eine Bahncard 100. Ihr 40-Liter-Rucksack war immer dabei. Auch zur „Fuß Fassen im Journalismus“ – Sondertour von Jugendpresse Hessen und dju in ver.di in Bad Vilbel reiste Leonie Müller mit Rucksack an.
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Mut zur Kontroverse

In seiner Autobiografie „Mehr Haltung, bitte“ zieht UFA-Chef und Erfolgsproduzent Nico Hofmann eine Bilanz seines bisherigen Berufslebens und fordert die Gesellschaft auf, angesichts des aktuellen Rechtspopulismus weniger nach dem kleinen Konsens zu suchen, sondern Mut zur Kontroverse zu zeigen.
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