Blende offen … und hoffen

Was für ein Start, aber ich hatte Glück…. Das Fazit einer Weltreise, in deren Verlauf sich der Autor entschließt, künftig als Freier in seinem Beruf als Kameramann fürs Fernsehen zu arbeiten, könnte auch als Motto über dem ganzen Bändchen stehen. Lockere Geschichten, viel Abenteuer, Phantasie und Improvisationsgenie neben ermüdendem, aber auch planbarem Alltag und dazu das sichere Fährwasser beruflicher Routine – der Autor, von den Kollegen freundschaftlich Lusches genannt – erzählt spontan, amüsant und immer noch animiert von seinem Beruf. Aber auch nachdenklich: Was machen wir da eigentlich? Wohin geht die Reise, woher kommt die Kraft – was entsteht aus dem, was wir zeigen und tun?
Unvermutet und wie beiläufig rührt an die Grundfragen, was als nettes Kollegengespräch am Tresen zu beginnen schien.


Blende offenLudger Bußmann-Wigger

Blende offen… und hoffen.

Fernsehgeschichten
Münster 2011,
Edition Octopus im Verlagshaus Monsenstein und Vannendar OHG Münster.
8,50 Euro

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In Deutschland angekommen

Auch sie kamen in den Jahren 2014 oder 2015 in erheblicher Zahl nach Deutschland: Arabische Medienmacher*innen. Ich traf im Herbst 2015 vor allem syrische Journalist*innen und portraitierte sie für verschiedene Medien und ein eigenes Buch. Mit vielen von ihnen und ihren deutschen Unterstützer*innen blieb ich seitdem in Kontakt. Für „Menschen Machen Medien“ traf ich sie jetzt in Berlin und Frankfurt wieder und fragte, wie es  ihnen seitdem beruflich und persönlich in Deutschland ergangen ist.
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Corona-Debatte in einer Schieflage

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Wenn Bildredaktionen und Kompetenz fehlen

Abseits der bekannten Medien-Institutionen existiert eine Szene von NGOs, die unterschiedliche journalistische Aspekte bearbeiten. Eine davon ist n-ost mit einem Fokus auf Cross-Border-Journalismus und Osteuropa. Ihr vorrangiges Ziel war lange Zeit, deutsche Redaktionen mit Texten und Bildern aus Osteuropa zu versorgen. Inzwischen will man Auslandsjournalismus neu denken. Felix Koltermann sprach mit Stefan Günther, dem Bildredakteur der NGO, auch über bildredaktionelle Praxis von Medien allgemein.
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Kinogeschichte(n) aus Bielefeld

Wenn es um eine „Filmstadt“ geht, denkt man an Berlin, München, Hamburg, vielleicht noch Köln. Aber Bielefeld? Jene Stadt, die Berühmtheit erlangte, weil es sie angeblich gar nicht gibt? Eine Sonderausstellung im Historischen Museum der ostwestfälischen Metropole hält nun diesbezüglich unter dem Titel „Die große Illusion“ bis zum 25. April 2021 einige Überraschungen bereit.
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