Handbuch des Fotojournalismus

Mit diesem Handbuch schließt der dpunkt Verlag eine wichtige Lücke auf dem Buchmarkt.

Lars Bauernschmitt / Michael Ebert Handbuch des Fotojournalismus. Geschichte, Ausdrucksformen, Einsatzgebiete und Praxis dpunkt Verlag, Heidelberg 2015 448 Seiten, 39,90 Euro ISBN: 978-3-89864-834-9

Der Band liefert einen spannenden Einblick in die alltägliche Praxis des zeitgenössischen Fotojournalismus. Über Interviews und Porträts werden Fotografen verschiedener Ressorts und ihre Arbeitsweisen vorgestellt. Die Entstehungsgeschichten einzelner Bilder veranschaulichen Herausforderungen und Problemstellungen fotojournalistischer Praxis. Dabei wird der Bogen von der Reportage-, über die Lokal- und Kriegs-, bis hin zur Stockfotografie gespannt. Abgerundet wird der Band durch Gespräche mit Bildredakteuren, Verbandsfunktionären und Hochschullehrern. Die beiden Autoren Lars Bauernschmitt und Michael Ebert unterrichten an der Hochschule Hannover angehende Fotojournalisten und waren selbst lange Jahre in der Praxis tätig.

 

 

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#ausnahmslos: Kampagne gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus

Auf die sexuellen Übergriffe in der Kölner Silvesternacht reagierten 22 feministische Aktivistinnen am 11. Januar mit dem #ausnahmslos – Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. M sprach mit einer der Initiatorinnen, der Autorin und Beraterin für digitale Medien Anne Wizorek, die 2013 mit ihrem #aufschrei bekannt wurde.
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Buchtipp: Wirtschaftsjournalismus als unkritisches Anhängsel

Der „Club of Rome“ stellte erneut eine Studie vor, die auf die verheerenden Folgen unseres gegenwärtigen Wirtschaftssystems hinweist. Der erste dieser Berichte sorgte 1972 für Aufsehen und prägte mit seinem Titel einen bis heute zentralen Begriff: „Die Grenzen des Wachstums“. Die gesellschaftspolitischen Forderungen des neuen Werks sind unkonventionell und haben dementsprechende Kritik provoziert. Aber damals wie heute lautet die zentrale Aussage: Hört auf mit eurem Wirtschaftswachstumswahn! Ähnliches ruft auch Ferdinand Knauß nun in seinem kürzlich erschienenen Buch „Wachstum über Alles? Wie der Journalismus zum Sprachrohr der Ökonomen wurde“ seiner Zunft zu.
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Durchbruch für DAB+?

Wird in naher Zukunft DAB+ den Radioempfang über UKW endgültig ablösen? Wie können kleine lokale und regionale Sender den teuren Umstieg stemmen? Diese und andere Fragen diskutierten Betroffene und Wissenschaftler auf dem Digitalradiotag der Medienanstalten auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung (IFA) Anfang September in Berlin.
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Buchtipp: „Datenjournalismus ist gekommen um zu bleiben“

„2016 wird das vorerst beste Jahr für den Datenjournalismus in Deutschland werden.“ Davon zeigte sich Lorenz Matzat auf „datenjournalist.de“ überzeugt. 2016 zumindest hat er, der seit 2009 als Journalist, Blogger und Softwareunternehmer mit Open Data und Datenjournalismus arbeitet, das Jahr genutzt, um in der UVK-Reihe „Praktischer Journalismus“ den Band 101 zum „Datenjournalismus – Methode einer digitalen Welt“ zu verfassen. Das Interesse an dieser journalistischen Arbeitsweise teilen die Journalist_innen in ver.di, deshalb ist Datenjournalismus Thema des 30. Journalistentags am 21. Januar 2017 im Berliner ver.di-Haus: „Hashtag, Hightech, Hackmac“.
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