Personalwechsel und Verabschiedungen

Der Presserat hat neue Mitglieder in seinen Reihen.

Johannes Endres, Chefredakteur des Computermagazins c´t, vertritt den Verband Deutscher Zeitschriftenverleger im Beschwerdeausschuss 3 (Redaktionsdatenschutz). Peter Höver, Redakteur beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag, wird für den Deutschen Journalisten-Verband (DJV) stellvertretendes Mitglied im Beschwerdeausschuss1. An der Spitze des Beschwerdeausschuss 1 gab es zudem einen Personalwechsel: Sigrun Müller-Gerbes, Redakteurin der Neuen Westfälischen, übernimmt den Vorsitz von Manfred Protze. Beide sind Vertreter der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju).
Nach langjähriger Mitarbeit hat das Plenum drei Mitglieder aus seinen Reihen verabschiedet:
Ulrike Maercks-Franzen (dju) war seit 2002 im Trägerverein des Presserats aktiv. Georg Wallraf (VDZ) wirkte seit 1994 im Plenum des Presserats und im Redaktionsdatenschutz-Ausschuss mit. Dr. Ilka Desgranges (DJV) engagierte sich seit 1995 im Plenum sowie im Beschwerdeausschuss 1. Von 2004 bis 2006 war die Journalistin zudem Sprecherin des Presserats.

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Der KiKa müsste neue Formate entwickeln

Am 7. März wird die „Sendung mit der Maus“ fünfzig Jahre alt. Armin Maiwald ist einer der „Väter“ des Klassikers im Kinderfernsehen, der Kindern mit Lach- und Sachgeschichten seit 1971 im „Ersten“ die Welt erklärt. Der Maus-Miterfinder ist für die Sachgeschichten zuständig. Sie werden, wie er zum Jubiläum eröffnete, vor der Ausstrahlung keinem einzigen Kind gezeigt. Doch will Maiwald mehr Aufmerksamkeit für ein Fernsehen, das sich wirklich um die Bedürfnisse der Kinder kümmert.
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Beschwerde-Rekord beim Deutschen Presserat

Der Deutsche Presserat hatte im vergangenen Jahr ordentlich zu tun: 2020 sind so viele Beschwerden eingegangen wie noch nie. Das lag nicht zuletzt an Massenbeschwerden zu einzelnen Artikeln, die in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert wurden. Auch die Zahl der Rügen ist deutlich gestiegen. Insgesamt 53 Mal verhängte die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse ihre schärfste Sanktion.
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Gibbet Fisch, oder gibbet kein Fisch?

Der Spruch stammt von meinem Musiker-Kollegen, mit dem ich als Autor in den 90iger Jahren, also in den guten analogen Zeiten, auf Lesereise war. Ein paar Bier, ein Abendessen und das Eintrittsgeld waren immer drin, und selbst wenn am Ende der Lesung der Hut rumging, kam ein nettes Sümmchen zusammen. Zeiten, von denen man heute nur noch träumen kann.
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Hanau: Betroffenen mehr Raum geben

Zum Jahrestag des rassisch motivierten Anschlags in Hanau hatten Interkultureller Mediendialog und dju in ver.di Hessen eingeladen, über Diskursverschiebungen in der Berichterstattung zu diskutieren. Es gebe zwar mehr Sensibilität, aber „in bestimmten Redaktionen ist der Groschen noch nicht gefallen, weil es sie nicht betrifft“, konstatierte Hadija Haruna-Oelker vom Hessischen Rundfunk.  Veränderungen habe es vor allem durch den Druck von Angehörigeninitiativen der neun Opfer gegeben, so Gregor Haschnik von der „Frankfurter Rundschau“.
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