Ratgeber für Volontäre

Tipps für den Berufseinstieg

Das Volontariat ist für viele der Einstieg in den Journalismus. Aber wo gibt es ein solches? Was macht ein gutes Volontariat aus? Welche Voraussetzungen muss ich für eine Bewerbung mitbringen? Wen kann ich fragen? Die letzte dieser Fragen ist schnell beantwortet: Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di ist der kompetente Ansprechpartner!

Mit dem neuen „Volo-Ratgeber“ der dju ist jeder gut gerüstet, der diesen Weg einschlagen möchte. Er zeigt übersichtlich die verschiedenen Möglichkeiten eines Volontariats in Rundfunk, Verlagen und Agenturen auf. Konkrete Beispiele aus Medienbetrieben veranschaulichen das Ganze. Zudem werden Journalistenschulen und entsprechende Studiengänge vorgestellt. Die Leser_innen erfahren die Knackpunkte für ein gutes Volontariat, welche Qualitätsstandards gesetzt sind und welche entscheidende Rolle dabei Tarifverträge spielen.

In zahlreichen Interviews berichten Kolleg_innen von ihren Erfahrungen in der Medienarbeit. Sie skizzieren die neuen Anforderungen an den journalistischen Beruf aufgrund der Digitalisierung und damit an die Ausbildung in Zeiten crossmedialer Herstellung von Medieninhalten. Der Ratgeber wartet zudem mit wichtigen rechtlichen Hinweisen auf. Ob Presserecht, Informations- oder Urheberrecht – sie gehören zum Grundwissen von Journalist_innen. Und natürlich finden sich auch einschlägige Informationen zur sozialen Absicherung von Medienschaffenden in der 90seitigen Broschüre von ver.di. Mit ihrer „AG Junge dju“ wird zudem jederzeit Unterstützung angeboten.

Volo-Ratgeber kann bestellt werden per Mail: journal@verdi.de

 

 

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DGB-Filmpreis in Emden verliehen

Standing Ovations für einen zerbrechlichen 97 Jahre alten Mann bei der ausverkauften Emder Uraufführung von „Der letze Jolly Boy“ von Hans Erich Viet. Das Publikum honorierte den Film über den Ausschwitz Überlebenden Leon Schwarzbaum beim 29. Internationalen Filmfest Emden-Norderney mit dem diesjährigen DGB Filmpreis, der mit 7000 Euro dotiert ist. Regisseur Viet – ein echter Ostfriese – hat zusammen mit Filmregisseur und Schauspieler Detlev Buck an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin studiert und mit ihm seine ersten Kurzfilme gemacht. Er war 2009 schon einmal DGB-Preisträger mit „Deutschland nervt“.
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Neugierig auf dem Weg in den Journalismus

Bei schönem Wetter fuhr sie ans Meer, zu Geburtstagen reiste sie quer durch Deutschland, zum Studieren stieg sie in Tübingen aus der Bahn: Die Zugnomadin Leonie Müller tauschte 2015 für zwölf Monate ihre Wohnung gegen eine Bahncard 100. Ihr 40-Liter-Rucksack war immer dabei. Auch zur „Fuß Fassen im Journalismus“ – Sondertour von Jugendpresse Hessen und dju in ver.di in Bad Vilbel reiste Leonie Müller mit Rucksack an.
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Mut zur Kontroverse

In seiner Autobiografie „Mehr Haltung, bitte“ zieht UFA-Chef und Erfolgsproduzent Nico Hofmann eine Bilanz seines bisherigen Berufslebens und fordert die Gesellschaft auf, angesichts des aktuellen Rechtspopulismus weniger nach dem kleinen Konsens zu suchen, sondern Mut zur Kontroverse zu zeigen.
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Angriff der Trolle

Im Netz sind Journalist_innen gefragt, die innovative neue Ideen einfach mal schnell umsetzen. Sie sind auf allen Kanälen unterwegs. Einige dieser Selbstvermarkter haben es zu einer beachtlichen Bekanntheit gebracht. Doch damit werden sie Zielobjekt von Trollen, sollten ihre Berichte denen in die Quere kommen. Und die bestehenden Gesetze verschärfen die Lage zum Teil noch. Es besteht Handlungsbedarf.
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