Tarifrunde für Filmschaffende

ver.di fordert für die rund 25.000 Film- und Fernsehschaffenden, die für die Dauer von einzelnen Produktionen von Fernseh-/Kinofilmen und Serien angestellt werden, deutliche Verbesserungen bei Gagen und Arbeitszeiten. Zur ersten Tarifverhandlung zwischen der Produzentenallianz und der ver.di FilmUnion am 27. November in Berlin wurden die Forderungen vorgelegt. Dazu zählen unter anderem eine Erhöhung der Wochengagen um 50 Euro. Bei mittleren Gagen von rund 1.000 Euro entspricht das einer Steigerung von fünf Prozent, bei niedrigeren Gagen fällt die prozentuale Steigerung entsprechend höher aus. Künftig sollen zudem Beschäftigte der Beleuchtungs- und Kamerabühnen-Abteilung in die Gagentabelle aufgenommen werden. Für ver.di steht zudem das Thema Arbeitszeit im Fokus. So soll unter anderem die tägliche Arbeitszeit auf zwölf Stunden begrenzt werden. Die Verhandlungen werden am 21. Januar 2016 in München fortgesetzt.

ver.di FilmUnion: https://filmunion.verdi.de/und-action/nachrichten/++co++f90df480-4fe3-11e5-ad3f-52540059119e

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