Umfrage zu aktuellen Bildhonoraren

Foto: Hermann Haubrich

Die Verschiebung von Print- zu vielfältigen Online-Bildnutzungen verlangt eine Überarbeitung der traditionell gewachsenen printorientierten Darstellung in den Bildhonoraren der Mittelstandsgemeinschaft Fotomarketing (mfm). Vor diesem Hintergrund wurde jetzt die diesjährige Umfrage zu den aktuell marktüblichen Fotohonoraren gestartet, die auch von der dju in ver.di unterstützt wird. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die Honorarempfehlungen der mfm des nächsten Jahres.  

Alle professionellen Bildurheber und Rechteinhaber an visuellem Content sind aufgerufen, sich an der Online-Befragung zu beteiligen, um der mfm ein ausgewogenes und vollständiges Bild über die aktuelle Marktsituation zu ermöglichen.

Zur Vorbereitung der Umfrage hatte die mfm Mitte September in Berlin Vertreter von Fotoverbänden und branchenrelevante Unternehmen zu einem Erfahrungsaustausch eingeladen.  Das im Juni dieses Jahres gewählte Führungsteam der Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm), LL.M Medienrecht Sabine Pallaske und Architekturfotograf Soenne, stellte dabei das neue Konzept zur Restrukturierung der Referenzbroschüre „Bildhonorare“ vor. Vertreter aller eingeladenen Verbände nahmen teil: Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA), Freelens, Allianz deutscher Designer (AGD), Deutscher Journalisten-Verband (DJV), dju/ver.di, Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. (BFF), Centralverband Deutscher Berufsfotografen – Bundesinnungsverband (CV), Professional Image Creators (PIC) und Deutsche Architekturfotografen – ein Zeichen der allgemeinen Zustimmung an einer Neuausrichtung der mfm. Einigkeit bestand darüber, das Cross-Media-Nutzungen, eine veränderte Marktsituation und neu hinzugekommene Anforderungen an Bildverwendungen die neue Darstellungsform der mfm-Publikation „Bildhonorare 2018“ prägen sollen.

Zur Umfrage


Über die mfm

Die Mittelstandsgemeinschaft Foto-Marketing (mfm) ermittelt jährlich die aktuellen Honorare für Fotonutzungen in Deutschland und gibt diese unter dem Titel Bildhonorare als Broschüre heraus. Diese Publikation dient seit vielen Jahren Bildlieferanten und Bildnutzern als wichtiges Informations- und Planungsinstrument. Die mfm ist ein Arbeitskreis des Bundesverbandes professioneller Bildanbieter e.V. (BVPA). Im Arbeitskreis sind neben Bildagenturen und Fotografen auch die Organisationen der Fotojournalisten (DJV, dju/ver.di, Freelens) vertreten.


Über den Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA)

Der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA) wurde 1970 in Berlin als Interessenvertretung für deutsche Pressebild-Agenturen und Bildarchive gegründet. Heute ist der BVPA führende Instanz in Deutschland und dem europäischen Raum für alle Fragen rund um visuelle Inhalte und vertritt – immer noch von Berlin aus – kleine und große Bildanbieter in ganz Europa. Der Verband repräsentiert außerdem die Interessen von Unternehmen, die bildagenturnahe Services anbieten, z.B. technische und juristische Dienstleistungen wie Keywording, Rechteverfolgung und Vertrieb. Derzeit hat der BVPA über 80 Mitglieder.

nach oben

weiterlesen

Entscheidung über Rundfunkbeitrag

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat der Verfassungsbeschwerde der öffentlich-rechtlichen Sender gegen die Blockade der Erhöhung des Rundfunkbeitrags durch Sachsen-Anhalt stattgegeben. Den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stehe ein grundrechtlicher Finanzierungsanspruch zu. Die Erhöhung des Monatsbeitrags von 17,50 Euro auf 18,36 Euro tritt mit Wirkung vom 20. Juli 2021 an rückwirkend in Kraft. ver.di begrüßt die Entscheidung.
mehr »

Gegen Einschüchterung vor Gericht mit SLAPPs

Ein Bündnis aus Medienorganisationen und NGOs, darunter die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, hat sich in einem Brief an die medien- und rechtspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Parteien im Bundestag gewandt, um auf die wachsende Bedrohung durch sogenannte SLAPPs aufmerksam zu machen. Die „Strategic Lawsuits Against Public Participation“ (strategische Klagen gegen die Beteiligung der Öffentlichkeit) sollen Kritiker*innen einschüchtern und verdrängen.
mehr »

China in der westlichen Öffentlichkeit

„Gemeinsam gegen China!“ Das vermeldeten einige deutsche Pressekommentare zum neu belebten transatlantischen Verhältnis unter US-Präsident Joe Biden. In der Gewissheit, dass die USA „Alliierte im Ringen um die globale Vorherrschaft“ braucht, ermunterten auch deutsche Jornalist*innen die Politik dazu, sich der neuen Großmachtkonkurrenz zu stellen. Gemeinsam wollen die G-7-Staaten den wachsenden Einfluss Pekings in der Welt bremsen.
mehr »

Vertrauen ist gut – Kontrolle doch besser?

Soloselbstständige und Freiberufler*innen, die in der Pandemie Corona-Hilfen der Länder und des Bundes in Anspruch genommen haben, bekommen vermehrt Post von Landesbanken oder Behörden, Nachweise zu liefern bzw. unberechtigt Erhaltenes zurückzuzahlen. Vielfach sorgt das für Verunsicherung und Frust. Das ver.di-Referat Selbstständige und der ver.di-Kulturbereich tragen per Mitgliederinformation zur Versachlichung bei. Unmut bleibt.
mehr »