So geht Fernsehen

Erfolgreicher Videojournalismus braucht technisches Basiswissen.

„So geht fernsehen“ Peter Vinzens, Schüren Verlag, 262 Seiten, 34,00 Euro ISBN 978-3-89472-915-8

Dieser „Leitfaden für Profis und die, die es werden wollen“ schlägt die Brücke zwischen dem „Handwerk“ der Journalisten und dem „Handwerk“ von Kameraleuten, Technikern und Cuttern. Die theoretischen Hintergründe der Film- und Fernsehgestaltung werden erläutert und der Autor führt auf dieser Grundlage Technik und inhaltliche Vorhaben zusammen.
Peter Vinzens zeigt mit seiner langjährigen Erfahrung, wie ein Fernsehvorhaben – sei es ein kurzer Magazinbeitrag oder eine lange Dokumentation – organisiert und zu einem fertigen Produkt geführt werden kann. Er gibt Antworten auf die Fragen: Wie kann ein Film aussehen? Wie wird er kalkuliert? Wie kann die Kameraarbeit verstanden werden? Was ist wichtig in der Teamarbeit? Welche Schnitttechniken helfen dem Filmemacher? Wie kann das Vorhaben realisiert werden und welche Möglichkeiten gibt es für den Verkauf des Films?

 

nach oben

weiterlesen

Buchtipp: DT64-Erhalt als soziale Bewegung

Morgenrock, Hitglobus, Parocktikum oder Schlafstörung – so hießen Sendungen von DT64. Aus dem Programm für junge Leute, in einem Sonderstudio des DDR-Rundfunks zum Deutschlandtreffen der Jugend 1964 gestartet, wurde erst 1986 ein eigenständiger Sender. In der Wendezeit Kult, sammelte sich um das Radio Anfang der 1990er Jahre breiter Protest für den Erhalt. Der Rückblick eines damaligen Aktivisten, der die Bewegung auch theoretisch einordnet, wurde jetzt publiziert.
mehr »

Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
mehr »

Aus für Freelancer in Presse und Kultur

Clasificador Nacional de Actividades Económicas (CNAE), Register für ökonomische Aktivitäten, heißt die Liste mit 2110 Tätigkeiten, die in Kuba seit dem 5. Februar für die freiberufliche Arbeit erlaubt sind. Eine Reform mit revolutionärem Potenzial, denn bislang durften nur 127 Berufe selbständig ausgeübt werden. Auf der vier Tage später erschienenen Verbotsliste sind jedoch jedwede freiberufliche Presse-Arbeit sowie etliche Berufe in der unabhängigen Kunstszene der Insel aufgeführt.
mehr »

Schon entdeckt? Qamar

Es sei „höchst an der Zeit mit, statt über Muslim*innen zu reden“, findet Muhamed Beganović. Die übliche Medienberichterstattung sei „reißerisch und eng fokussiert auf Themen wie Terror, Ehrenmord, Clan-Kriminalität oder die Kopftuch-Debatte“. Er hat mit Qamar (arabisch: Mond) deshalb ein neues, ästhetisch ansprechendes Gesellschafts- und Kulturmagazin von Muslim*innen für Muslim*innen gegründet. Es richtet sich an junge Leser*innen zwischen 15 und 35 Jahre im deutschsprachigen Raum und soll vor allem eines: Inspirieren.
mehr »