In eigener Sache

Der Gesamtauflage beigefügt ist ein Informationsblatt mit Antrag für den neuen Presseausweis, der ab Januar 2000 gültig ist und ab Oktober in den Büros der Landesbezirke ausgestellt werden kann – vorher nicht, da die entsprechenden Vordrucke für die neuen Ausweise erst ab Oktober vorliegen.

Außerdem finden die Leserinnen und Leser aus Nordrhein-Westfalen wieder den „Freibrief“ beigeheftet, die Mitglieder der Fachgruppe Journalismus in Hessen und Baden-Württemberg die „Hessen-feder“ beziehungsweise den „Mediamaker“. Einzelexemplare gibt es auf Wunsch bei der Redaktion.

Ab 1. August wollen die Nachrichtenagenturen auf die neue Rechtschreibung umsteigen, mit ihnen die meisten Tageszeitungen und Zeitschriften, so sie nicht schon länger danach arbeiten, ohne daß es bisher zu großen Irritationen geführt hätte. Dennoch – ein gewisses Unbehagen und Unsicherheit verspürt auch die Redakteurin diese Zeitschrift und will deshalb die sommerliche Doppelnummer-Pause nutzen, sich seelisch und geistig und mit ihrem Rechtschreib-Programm … darauf einzustellen.

Die nächste Ausgabe von „M“ erscheint zum 1. Oktober. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine anregende Lektüre und eine gute Zeit.

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Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
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Aus für Freelancer in Presse und Kultur

Clasificador Nacional de Actividades Económicas (CNAE), Register für ökonomische Aktivitäten, heißt die Liste mit 2110 Tätigkeiten, die in Kuba seit dem 5. Februar für die freiberufliche Arbeit erlaubt sind. Eine Reform mit revolutionärem Potenzial, denn bislang durften nur 127 Berufe selbständig ausgeübt werden. Auf der vier Tage später erschienenen Verbotsliste sind jedoch jedwede freiberufliche Presse-Arbeit sowie etliche Berufe in der unabhängigen Kunstszene der Insel aufgeführt.
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Schon entdeckt? Qamar

Es sei „höchst an der Zeit mit, statt über Muslim*innen zu reden“, findet Muhamed Beganović. Die übliche Medienberichterstattung sei „reißerisch und eng fokussiert auf Themen wie Terror, Ehrenmord, Clan-Kriminalität oder die Kopftuch-Debatte“. Er hat mit Qamar (arabisch: Mond) deshalb ein neues, ästhetisch ansprechendes Gesellschafts- und Kulturmagazin von Muslim*innen für Muslim*innen gegründet. Es richtet sich an junge Leser*innen zwischen 15 und 35 Jahre im deutschsprachigen Raum und soll vor allem eines: Inspirieren.
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Aktion für Sherwan Sherwani, Nordirak

Am 7. Oktober 2020 kamen gleich sechs Polizeifahrzeuge zum Haus des Journalisten Sherwan Sherwani in Erbil. Die kurdischen Sicherheitskräfte durchsuchten das Haus, stellten den Laptop des Reporters, eine Kamera, sein Telefon und einige Dokumente sicher. Dann zerrten sie ihn in Handschellen und mit vorgehaltener Pistole aus dem Haus.
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