Weitere Personalräte gewählt

WDR | Bei der PR-Wahl im WDR hat ver.di zulegen können und knapp 60 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten. 13 von 21 Sitzen gingen an ver.di. Die Wahlbeteiligung konnte gegenüber der letzten Wahl auf 52,5 Prozent gesteigert werden. Zum Vorsitzenden wurde Heri Stratmann (ver.di), als Stellvertreter/innen wurden Arnim Behrens und Rosi Schulte gewählt.

DeutschlandRadio Berlin | Vorsitzender des örtlichen Personalrates des DLR in Berlin wurde Peter Wand (ver.di). Seine Stellvertreter/innen sind Waltraud Tschirner und Rainer Clute (beide ver.di) Bei einer Rekordwahlbeteiligung von 76,8 % erhielt ver.di acht Sitze, ein Sitz ging an den DJV.

DeutschlandRadio Köln | In Köln ist ver.di nur mit vier Kollegen vertreten, der DJV mit fünf. Vorsitzende ist Nicola Balkenhol (Liste: DJV und Freunde), Stellvertreter/innen sind Axel Wende (ver.di) und Irene Groh (Liste: DJV und Freunde). Im Gesamtpersonalrat konnte ver.di sieben Sitze für sich verbuchen, vier gingen an den DJV. Vorsitzender ist auch hier Peter Wand. Als Stellvertreter/innen wurden Jörg Sucker (ver.di), Nicola Balkenhol (DJV) und Thomas Valder (ver.di) gewählt.

GEZ | Der neue 13köpfige Personalrat bei der GEZ in Köln setzt sich aus acht ver.di-Vertretern, zwei von der Liste „Mit uns“ und drei vom Verband VRFF zusammen. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,88%. Zum Vorsitzenden wurden Ralf Leffler, als Stellvertreter/innen wurden Michael Grunwald und Marianne Hönerbach (alle drei ver.di) gewählt.

Wahlergebnisse Teil in in M 5/2008

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

ZDF textet nur noch in Ausnahmefällen

Seit Dezember 2025 gilt der Reformstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Damit haben die Bundesländer die Vorgaben für die Sender verschärft, ihre Online-Angebote nicht presseähnlich zu gestalten. Eine Textberichterstattung erfordert seitdem, mit wenigen Ausnahmen, einen aktuellen Sendungsbezug. Das ZDF reagierte auf den erhöhten Bewegtbild-Bedarf mit strukturellen Änderungen.
mehr »

Spanien: Strafe für Berichterstattung?

Die spanische Datenschutzbehörde will Zeitungen bestrafen, weil sie illegal in soziale Bewegungen eingeschleuste Polizisten enttarnt oder darüber berichtet hatten. Bislang sind Gerichte nicht tätig. Die Vorgänge drohen zu einem Präzedenzfall zu werden, warnen die betroffenen Medien und Menschenrechtsorganisationen.
mehr »

Kahlschlag bei DuMont in Köln

Die dju in ver.di kritisiert den Kahlschlag der Regionalredaktionen von Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau. Zum 30. September endet die Tätigkeit der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft (RRG). 57 tarifgebundene Vollzeitstellen entfallen. Die betroffenen Beschäftigten müssen sich jedoch auf neu zugeschnittene Stellen bewerben. Eine Übernahmegarantie gibt es nicht.
mehr »

AI Act legt KI-Kennzeichnung fest

Petra Schwegler fasst für die Webseite der Medientage München die seit dem 2. August 2026 geltenden Bestimmungen zur KI-Kennzeichnung zusammen. Der AI Act gilt: Wer KI-generierte oder -manipulierte Inhalte veröffentlicht, muss das kennzeichnen. Die Regel gilt für Chatbots, für Deepfakes, für Werbespots, für alles künstlich Generierte.
mehr »