Haft für Journalistin von Al-Dschasira

KAIRO. Ein Kairoer Gericht hat Anfang Mai eine Journalistin des arabischen Nachrichtensenders Al-Dschasira in Abwesenheit zu sechs Monaten Haft und einer Geldstrafe verurteilt, weil sie einen Dokumentarfilm über Folter in ägyptischen Polizeistationen gedreht hat.

Der Film von Howaida Taha, die sich nach Angaben von Prozessbeobachtern derzeit im Ausland aufhält, hatte in Ägypten viel Aufsehen erregt. Dem Urteil zufolge hat sie «den Interessen des Landes geschadet». Taha war zunächst festgenommen, dann aber gegen Kaution freigelassen worden, worauf sie zum Hauptsitz von Al-Dschasira nach Katar reiste.

dpa 
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BBC verliert weiter zahlende Kunden

Die British Broadcasting Corporation (BBC) in Großbritannien kämpft weiter mit ungewissen Zukunftsaussichten. Dabei geht es für den traditionsreichen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter in erster Linie um die ständig unter Beschuss stehende finanzielle Ausstattung. Die Einnahmen durch die Rundfunkgebühren sind eingebrochen. Gleichzeitig wird die BBC von rechtspopulistischer Konkurrenz eingekreist, während die Regierung weitere Einsparungen plant.
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