Internationale Politik auch am Kiosk

BERLIN. Die Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) IP – Internationale Politik wird in diesem Jahr 60. Sie erscheint zum Jubiläum in neuer Form und mit überarbeitetem Layout.

Bisher war das Blatt nur einem Fachpublikum zugänglich. Seit Januar ist es auch am Kiosk zu haben. IP widmet sich in jeder Ausgabe einem außenpolitischen Schwerpunktthema. Analysen, Essays, Kommentare, Interviews, Porträts und Reportagen beschäftigen sich mit weiteren Themen der internationalen Politik. Vier regelmäßige Kolumnen richten den Blick auf die deutsche Innenpolitik. IP erscheint in einer monatlichen deutschen, einer zweimonatlichen russischen und einer vierteljährlichen englischen Ausgabe. Noch im Frühjahr soll eine chinesische und später eine arabische Edition folgen.

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Spanien: Strafe für Berichterstattung?

Die spanische Datenschutzbehörde will Zeitungen bestrafen, weil sie illegal in soziale Bewegungen eingeschleuste Polizisten enttarnt oder darüber berichtet hatten. Bislang sind Gerichte nicht tätig. Die Vorgänge drohen zu einem Präzedenzfall zu werden, warnen die betroffenen Medien und Menschenrechtsorganisationen.
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AI Act legt KI-Kennzeichnung fest

Petra Schwegler fasst für die Webseite der Medientage München die seit dem 2. August 2026 geltenden Bestimmungen zur KI-Kennzeichnung zusammen. Der AI Act gilt: Wer KI-generierte oder -manipulierte Inhalte veröffentlicht, muss das kennzeichnen. Die Regel gilt für Chatbots, für Deepfakes, für Werbespots, für alles künstlich Generierte.
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Journalist weiter in syrischer Haft

Zivilgesellschaftliche Gruppen rufen dazu auf, sich weiter für die Freilassung des kurdischen Journalisten Ahmet Polad einzusetzen. Er war im Januar gemeinsam mit seiner deutschen Kollegin Eva Maria Michelmann  in der nordsyrischen Stadt Raqqa verschwunden. Seit dem 19. Juni 2026 ist Michelmann wieder in Köln. Polad ist weiter in Haft.
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US-Regierung schränkt Journalistenvisa ein

Die US- Regierung hat vor, die Gültigkeitsdauer von Visa für ausländische Journalist*innen in den USA von mehreren Jahren auf 240 Tage zu verkürzen. Für chinesische Journalist*innen soll die Gültigkeit auf  90 Tage  beschränkt werden. Der Europäische Journalistenverband (EFJ) verurteilt diese drastische Einschränkung aufs Schärfste.
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