Cornelsen Verlag: Start zum Personalabbau

Auf einer Betriebsversammlung am 6. März wurden den ca. 120 Beschäftigten der Franz Cornelsen Corporate Services GmbH (FCCS) in Berlin 25 Entlassungen (20 Prozent der Belegschaft) angekündigt. Die FCCS erbringt die IT-Dienstleistungen für die Franz Cornelsen Bildungsgruppe und den Einkauf der IT.

Grund, so die Arbeitgeber, sei eine Veränderung der Unternehmensstrategie und demzufolge ein Wegfall von Aufgaben. „Diese Kündigungen sind nicht alternativlos. Die Geschäftsführung hat es bisher versäumt, gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaft nach Alternativen zu suchen“, ist Jörg Reichel überzeugt. Jedoch geht der ver.di-Gewerkschaftsekretär auch davon aus, dass dies der Auftakt für eine Kündigungswelle innerhalb des Cornelsen Verlages ist. ver.di rechne für die Cornelsen Schulverlage GmbH mit weiteren Kündigungen im dreistelligen Bereich im Laufe des 1. Halbjahres 2013. „Nach Marktbereinigung durch Zukäufe kommt jetzt der Personalabbau“, so Reichel.

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UCI: Fünf Prozent mehr

Nach den fast zehnmonatigen Tarifverhandlungen mit UCI konnte am 25. November ein Abschluss erreicht werden. Demnach erhalten die Beschäftigten des Kinokonzerns mindestens 5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit des Tarifvertrages bis Ende 2022. Dabei gelang es, für langjährig Beschäftigte drei neue, höhere Lohngruppen einzuführen, die ein deutliches Plus von bis zu 8 Prozent in der Spitze bedeuten. Auch eine Erhöhung der Jahressonderzahlung konnte für 2022 erreicht werden.
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Mit Förderung überleben

Während in Deutschland das traditionelle Finanzierungskonzept der Presse über Anzeigen und Abos angesichts der Digitalisierung mehr denn je auf dem Prüfstand steht, unterstützt man im benachbarten Luxemburg die heimischen Zeitungen schon lange mit staatlichen Hilfen. Derzeit wird das Fördergesetz an das digitale Zeitalter angepasst.
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Zwischen Repression und Toleranz

Vor dem Hintergrund regierungskritischer Proteste hat sich die Lage der unabhängigen Medien auf Kuba zugespitzt. Mit Härte reagierten die kubanischen Behörden Mitte November auf Aktionen der Bürgerrechtsbewegung. Der spanischen Nachrichtenagentur EFE wurde kurzfristig die Akkreditierung entzogen. Reporter ohne Grenzen (RSF) sieht die Reste der Pressefreiheit auf Kuba gefährdet.
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Aktion für Mansour Atti, Libyen

Am 3. Juni 2021 wurde Mansour Atti das letzte Mal gesehen. An diesem Tag stoppten gegen 19 Uhr drei Fahrzeuge neben dem Journalisten und Blogger. Bewaffnete Männer sprangen hinaus, ergriffen Atti und verschleppten ihn. Die Entführung fand in der Nähe seiner Arbeitsstelle statt. Atti ist auch Leiter des Roten Halbmonds in Ajdabiya, einer Stadt im Nordosten Libyens.
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