Leserbrief: Zweckpessimismus

M 8 / 2012 „Rette sich, wer kann!

Der „Zweckpessimismus“ des Zukunftsforschers Sven Gábor Jánszky kann nicht überzeugen. Denn auch wenn es stimmt, dass sich die gesamte Medienwelt in einem gewaltigen Veränderungsprozess befindet, …

… der für die beteiligten Akteure einschneidende Reformen erfordert, sollte man das gedruckte Wort nicht zu vorschnell abschreiben. Da erstens jenes bei vielen Menschen weiterhin eine deutlich höhere Glaubwürdigkeit als Online-Content besitzt und zweitens die demographische Entwicklung den digitalen Siegeszug schon sehr bald spürbar verlangsamen dürfte. Zumal nicht wenige neue Geräte, wie etwa E-Books, ebenfalls gravierende Nachteile beinhalten, da sich hierbei das Leseverhalten bis ins kleinste Detail aufzeichnen lässt. Weswegen sich noch sehr viel ändern kann und man die künftige Mediennutzung nicht zu einseitig vorhersagen sollte!

Rasmus Ph. Helt, www.visitrasmus.com

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