Altersteilzeit verlängert

Die Gewerkschaften ver.di, sjv und vrff und die Geschäftsleitung des Saarländischen Rundfunks haben sich am 6. Oktober in Saarbrücken auf eine neue Altersteilzeitregelung geeinigt.

Danach muss die Altersteilzeit wie bisher im Blockmodell genommen werden. Der Tarifvertrag gilt nur für die Kolleginnen und Kollegen, die vor dem 1. Januar 2010 mit der aktiven Altersteilzeit beginnen und das 55. Lebensjahr vollendet haben, d.h. für die Jahrgänge bis einschließlich 1954.
Kollegen in Altersteilzeit erhalten in der aktiven Phase 90 Prozent ihres letzten Nettolohns, in der passiven Phase 80 Prozent. Der Beitrag zur Rentenversicherung wird vom Arbeitgeber während der kompletten Altersteilzeit auf 90 Prozent der bisherigen Höhe aufgestockt.
Kollegen, die in Altersteilzeit gehen wollen, müssen ihr Interesse bis zum 31. Oktober 2009 anmelden. Verhandlungen über eine Altersteilzeitregelung für jüngere Jahrgänge im SR werden im November aufgenommen.

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Drei freie Tage für Redakteure zusätzlich

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat dem erneuerten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag für Tageszeitungen zugestimmt. Danach erhalten Redakteurinnen und Redakteure drei zusätzliche freie Tage bis März 2022. Für Freie wurde erneut ein Ausgleichshonorar in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars aus 2019 vereinbart. Spätestens im November sollen die Tarifverhandlungen über Tariferhöhungen starten.
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Kieler Nachrichten reduzieren Honorare

Die „Kieler Nachrichten“ wollen ein neues Honorarsystem für ihre freien Mitarbeiter*innen einführen. Danach sollen die Freien künftig nach einem „Baukasten-System“ entlohnt werden. Im Vergleich zu bisherigen Regelungen bedeute das für die Freien generell eine Reduzierung ihrer Honorare, schätzen die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der DJV Schleswig-Holstein diese kritikwürdigen Pläne ein.
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SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein

Die „Süddeutsche Zeitung“ wird künftig den Flächentarifvertrag im Zuge der Zusammenführung von „SZ Print“ und „SZ Digitale Medien“ (SZDM) auch auf die weit über 100 Beschäftigten der Online-Redaktion ausweiten. ver.di begrüßt die Entscheidung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Das sei „das richtige Signal der Wertschätzung, wenn künftig auch die Onlinerinnen und Onliner von den tariflichen Standards profitieren sollen“, erklärte das für Medien zuständige ver.di-Bundesvorstandsmitglied Christoph Schmitz.
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Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
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