Cision-Mitarbeiter für Erhalt des Tarifvertrages

KORNWESTHEIM. Bereits zweimal haben Ende November mehr als 60 Mitarbeiter der Cision Deutschland GmbH in Kornwestheim für den Erhalt ihres Haustarifvertrages demonstriert.

Ursprünglich sollten bei den angesetzten Tarifgesprächen nur Gehaltsfragen verhandelt werden. Cision, nach eigener Aussage Marktführer in Deutschland im Bereich professioneller Medienbeobachtung, plant derzeit jedoch eine Umstrukturierung. Sie würde zum Verlust der Tarifbindung für den größten Teil der Mitarbeiter führen. Forderung der ver.di-Tarifkommission ist daher, dass der Entgelt- und Haustarifvertrag für alle Cision-Unternehmen deutschlandweit gelten soll. Die Verhandlungen wurden ohne Vereinbarung eines neuen Termins unterbrochen, da die Arbeitgeberseite keine Zusage zum Abschluss und Fortbestand des Haustarifvertrages über das Jahr 2008 hinaus machen wollte.
Zeitgleich versammelten sich auch die ver.di-Mitglieder bei Cision in Baden-Baden zu einer Kundgebung, um die Forderungen der Tarifkommission zu unterstützen.

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Tariflicher Zuschlag gehört obendrauf

Onlinezuschläge können laut tarifvertraglichen Regelungen beim Bayerischen Rundfunk nicht in Tagessätze für die Honorierung von TV-und Hörfunkbeiträge eingepreist werden, sondern sind zusätzlich zu zahlen. Das besagt ein Urteil des Arbeitsgerichts München, mit dem ein arbeitnehmerähnlicher Freier vom Sender jetzt mit ver.di-Rechtsschutz eine Nachzahlung für zwei Jahre erstritt.
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VG Wort: Ausschüttung Anfang Juli 2021

209,94 Millionen Euro hat die Verwertungsgesellschaft Wort 2020 aus Urheberrechten eingenommen. Im Vorjahr waren es 156,12 Millionen Euro. Das liegt an einer Nachzahlung in Höhe von rund 60 Millionen Euro für die Vorjahre, gab Rainer Just, geschäftsführender Vorstand, auf einer rein virtuellen Mitgliederversammlung der VG Wort am 20. März 2021 bekannt. „Die Hauptausschüttung für 2020 findet Anfang Juli 2021 statt“, sagte Just.
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Die dju – ein Angebot zur Mitgestaltung

Mit dem neuen Jahrtausend kam auch für die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di einiges an Neuem. Noch bevor sie ihren 50. Geburtstag feierte, knackte sie im Jahr 2000 die 20.000-Mitglieder-Marke. 2001 kam ver.di und die dju feierte ihr halbes Jahrhundert im Retro-Look im Kölner Gürzenich. Zur 60-Jahr-Feier waren die Kolleginnen und Kollegen von Rundfunk, Fernsehen und audiovisuellen Medien in der neuen Fachgruppe Medien mit dabei. Und nun, zum 70. Geburtstag, steht der dju in ver.di wieder etwas Neues ins Haus: Ein Feiertag in Pandemiezeiten.
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Aus für Freelancer in Presse und Kultur

Clasificador Nacional de Actividades Económicas (CNAE), Register für ökonomische Aktivitäten, heißt die Liste mit 2110 Tätigkeiten, die in Kuba seit dem 5. Februar für die freiberufliche Arbeit erlaubt sind. Eine Reform mit revolutionärem Potenzial, denn bislang durften nur 127 Berufe selbständig ausgeübt werden. Auf der vier Tage später erschienenen Verbotsliste sind jedoch jedwede freiberufliche Presse-Arbeit sowie etliche Berufe in der unabhängigen Kunstszene der Insel aufgeführt.
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