Ein wenig mehr Geld

Tarifabschlusse Zeitschriftenverlage und Buchhandel

Für die Angestellten der Zeitschriftenverlage in Niedersachsen wird nach dem jüngsten Tarifabschluss der Gehaltstarifvertrag rückwirkend zum 1. Juni 2011 wieder in Kraft gesetzt. Im Dezember 2011 gibt es eine Einmalzahlung von 200 Euro. Ab Oktober 2012 werden die Gehälter um 2% erhöht. Im Oktober 2013 folgt eine weitere Einmalzahlung von 200 Euro. Die Laufzeit des Tarifvertrags endet am 30.6.2014. Der Manteltarifvertrag wird im ungekündigten Zustand ohne Änderungen verlängert bis zum 31.12.2015. Gleiches gilt für den Altersteilzeit-TV, der weiter bis zum 31.12.2016 läuft.
Auch für die Zeitschriftenverlage in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurde eine Tarifeinigung erreicht. Mit dem Dezembergehalt 2011 und noch einmal im November 2013 erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 200 Euro. Im November 2012 werden die Gehälter und Ausbildungsvergütungen um 2% erhöht. Der Manteltarifvertag wird um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2013 verlängert. Der Gehaltstarifvertrag ist erstmals kündbar zum 31. August 2014.
Die Gehälter der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im herstellenden Buchhandel in Baden-Württemberg werden zum 1. Januar 2012 um 2,5 Prozent steigen. Zuvor gibt es für alle Beschäftigten eine Einmalzahlung in Höhe von 180 Euro (für Auszubildende 90 Euro; für Teilzeitbeschäftigte anteilig). Mit der linearen Erhöhung wurde die aktuelle Inflationsrate ausgeglichen. Der Entgelttarifvertrag kann erstmals zum 31. Dezember 2012 gekündigt werden. Damit ist das Tarifjahr 2011 abgeschlossen. Im nächsten Jahr liegt es an allen Kolleginnen und Kollegen, sich für einen neuen Tarifvertrag einzusetzen.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Streik in vier großen ARD-Anstalten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht deutlich den Druck auf mehrere große ARD-Sender in den laufenden Tarifverhandlungen. Bereits seit Mittwochmorgen finden Streiks im WDR und im SWR statt, von Donnerstag (18. Juni 2026) an auch im BR und im NDR.
mehr »

Warnstreik beim SWR

In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR ruft ver.di am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. Juni) zu einem zweiten Warnstreik auf.
mehr »

48-Stunden-Streik beim WDR

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di NRW) ruft die Beschäftigten des Westdeutschen Rundfunks (WDR) und des Beitragsservices zu einem 48-stündigen Warnstreik auf. Der Ausstand beginnt am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 02:00 Uhr und endet am Freitag, 19. Juni 2026, um 02:00 Uhr.
mehr »

Neue Aufgaben im Community-Management

In der plattformdominierten Öffentlichkeit sind neue Berufsfelder entstanden – wie das Community-Management, das zwischen Redaktion und Publikum vermitteln soll. Obwohl diese Aufgabe in journalistische Ausbildungspläne integriert ist, prägen mangelnde Wertschätzung und prekäre Arbeitsbedingungen die Praxis in den Medien.
mehr »