Erfolgreiche Verhandlungen für UCI-Beschäftigte

Am 6. Oktober fand in Bochum die zweite Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen zwischen ver.di und UCI statt. Nachdem beim Start, trotz einiger Annäherungen, die beiderseitigen Vorstellungen noch sehr weit auseinander lagen, konnte nun ein Tarifergebnis erreicht werden.

Es wurden 3 Entgeltklassen mit unterschiedlichen Regelungen vereinbart. Den jeweiligen Klassen (A, B, C) werden die einzelnen UCI-Filmtheater zugeordnet. In der ersten Erhöhungsstufe steigen am 1. Februar 2015 die Stundenentgelte durchschnittlich über alle Entgeltgruppen und -klassen um 4,3 Prozent. Darüber hinaus wurde für die Betriebe in der Klasse A vereinbart, dass die Entgelte zum 1. Juli 2016 um weitere 3,2 Prozent steigen.

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Umfragestart zum Fair Festival Award

Zum dritten Mal startet ver.di eine Umfrage unter Mitarbeiter*innen von Filmfestivals, um den Fair Festival Award und das Label „Faires Festival“ zu vergeben. Festival-Beschäftigte können dazu bis zum 25. Februar 2024 die Fairness ihres Filmfestivals bewerten. Ausgelobt wird der Preis von den Festivalarbeiter*innen in ver.di, um das Thema „gerechte Arbeitsbedingungen und faire Vergütung“ bei Festivalarbeiter*innen, Festivals und Förderinstitutionen nachhaltig ins Bewusstsein zu rücken.
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Hart verhandelt: Kein Film ohne uns

In der fünften Tarifverhandlungsrunde für die rund 25.000 Filmschaffenden zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), der Schauspielgewerkschaft BFFS und der Produzentenallianz wurden erste Weichen gestellt. Dabei geht es neben den Löhnen auch um den Einsatz generativer KI, eine Vier-Tage-Woche und die Frage der Pensionskassen. Die Filmschaffenden erwarten auch einen Ausgleich für die Reallohnverluste in Zeiten hoher Inflationsraten.
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