Fotojournalisten fordern faire Bedingungen

Faire Bedingungen für die festen freien Fotojournalistinnen und -journalisten der Deutschen Presse-Agentur fordern der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di) in der laufenden Tarifrunde.

Das sind unter anderem eine Anhebung der seit mehreren Jahren unveränderten Vergütungssätze für Fotoaufträge, klare Regelungen zum Urlaubsentgelt sowie zur Übernahme von Auslagen wie Fahrtkosten und Datenkommunikation.
„Es kann nicht sein, dass engagierte Kolleginnen und Kollegen seit Jahren vertröstet werden, die dpa werde sich ihrer Anliegen annehmen. Das Einfrieren von Vergütungen können wir nicht akzeptieren“, kritisierten DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken und dju-Bundesgeschäftsführerin Cornelia Haß. Der von der dpa-Geschäftsführung ins Spiel gebrachte „Bonustopf“ für Sondernutzungen ihrer Bilder durch die Agentur sei kein angemessener Ausgleich dafür. Die Kriterien für Ausschüttungen seien intransparent und führten zu ungerechten Ergebnissen. Konken und Haß riefen die angestellten Redakteure sowie auch andere Freie dazu auf, Solidarität mit den Fotojournalisten zu zeigen. Die Fotografen machten mit einer Streik-Aktion am 1. Juni in Berlin auf ihre Lage aufmerksam.

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