Pensionskasse Rundfunk in Berlin ausgezeichnet

Die Pensionskasse Rundfunk wurde in Berlin mit dem Award des Finanzmagazins „portfolio institutionell“ in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“ ausgezeichnet. Die bedeutendste Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland wird in insgesamt 13 Kategorien von einer unabhängigen Experten-Jury aus Forschung und Praxis vergeben.

Nach Ansicht der Fachjury, die in ihrer Arbeit von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird, hat die Pensionskasse Rundfunk gleich in mehrfacher Hinsicht von ihrem Risikomanagement-Ansatz überzeugt. Die Darstellung der Ganzheitlichkeit wurde lobend erwähnt. Die Prozesse seien nicht bloß formaler Akt, sondern würden von der Pensionskasse gelebt. Das gelte auch für die Risikophilosophie.

Gemeinsam nahmen die beiden Vorstände – Frank Weidenbusch, verantwortlicher Vorstand für den Bereich Risikocontrolling und Martin Schrader, Vorstandsvorsitzender – den Preis für die Kasse entgegen und kommentierten die Würdigung der Jury: „Der Award bestätigt das große Vertrauen, das unsere Mitglieder – Freie aus Film, Funk und Fernsehen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und über 300 Produktionsunternehmen – uns seit über 40 Jahren schenken. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie zeigt, dass die Pensionskasse Rundfunk ein Risikomanagement-System etabliert hat, das im Branchenvergleich als State of the Art anzusehen ist – in immer volatiler werdenden Kapitalmärkten eine absolute Notwendigkeit.“

Die Pensionskasse Rundfunk nahm in diesem Jahr erstmalig am „Wettbewerb“ um den angesehenen „portfolio institutionell Award“ teil. Die Auszeichnungen werden seit 2006 bereits zum elften Mal verliehen. Idee der Awards ist es, die Transparenz in der deutschen Kapitalanlage sowie den fachlichen Austausch zwischen Investoren, Finanzexperten und Finanzwissenschaftlern nachhaltig zu fördern.


 

Die Pensionskasse Rundfunk wurde 1971 von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und der Rundfunk-Fernseh-Film Union (heute Fachgruppe Medien in ver.di) gegründet. Sie hat rund 18.000 Mitglieder und verwaltet eine Kapitalanlagesumme von über 1,6 Milliarden Euro. Gespeist wird die kapitalgedeckte Altersversorgung aus Eigen- und Anstaltsanteilen der Mitglieder. Von jedem Honorar oder Gehalt freier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen vier oder sieben Prozent an die Pensionskasse Rundfunk; alle öffentlich-rechtlichen Sender und über 300 Produktionsunternehmen geben ihre Anstaltsbeiträge in gleicher Höhe dazu.

Ordentliches Mitglied können Film- und Fernsehschaffende werden, als freie Mitarbeiter, feste Freie sowie befristet Angestellte und Teilzeitbeschäftigte, die für Anstaltsmitglieder tätig sind.

 Weitere Informationen: http://www.pkr.de/

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Auch Faktenchecker streichen Stellen 

Correctiv ist spätestens seit der Enthüllung zu einem Geheimtreffen von rechtsextremen Akteuren im November 2023 in Potsdam deutschlandweit bekannt. Die Faktenchecker aus Essen und Berlin haben in Folge der Berichterstattung über einen „geheimen Masterplan“, auch „zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern“, gegen die es Unterlassungsklagen und Gerichtsurteile gibt, Massenproteste gegen die AfD, Ausgrenzung und Rassismus ausgelöst.
mehr »

ZDF: Mehr Barrierefreiheit dank KI

„Ein ZDF für alle“ – so lautet seit 2022 das Zielbild des öffentlich-rechtlichen Senders. Damit will das ZDF unter anderem auf die veränderte Mediennutzung, die digitale Transformation und eine zunehmend fragmentierte Öffentlichkeit reagieren. Dazu gehört auch, bis 2028 barrierefreie Angebote auszubauen. Dabei will das ZDF nun stärker auf KI setzen.
mehr »

Programmreform im DLF: Freie wehren sich

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert den Umgang mit freien Programmschaffenden im Zuge der Programmreform im Deutschlandfunk, die ab Dezember 2026 das Sendeschema des bundesweiten Radiokanals grundlegend verändern wird. In einem ver.di vorliegenden, von mehr als 550 Mitarbeitenden des Deutschlandfunks namentlich unterzeichneten Offenen Brief wehren sich die Freien.
mehr »

Schrittmacher für den Lokaljournalismus

„Im Lokalen schlägt das Herz des Journalismus, hier ist er für die Menschen besonders gut erlebbar.“ So Netzwerk Recherche, das Lokaljournalist*innen mit einem Fellowship Lokale Recherche und einem Support Desk unterstützt, da sie unter wachsendem Druck Demokratie und mediale Glaubwürdigkeit verteidigen müssen.
mehr »