RBB-Tarifrunde Schlichtung angestrebt

Die Tarifrunde um Gehälter und Honorare beim RBB ist festgefahren. Nach acht Verhandlungsrunden sind Gewerkschaften und RBB von einem Kompromiss weit entfernt. ver.di und DJV halten es für aussichtslos, mit weiteren Verhandlungsterminen zu einer Einigung zu kommen. Sie streben nun ein Schlichtungsverfahren an. Der Entwurf einer entsprechenden Vereinbarung, in der die Details dieses Verfahrens geregelt sind, liegt dem RBB seit einigen Tagen vor. Bis zum 13. Juni gab es noch keine Antwort. Die Gewerkschaften fordern jedoch eine schnelle Einigung auf eine Schlichterin oder einen Schlichter, damit keine weitere Zeit verloren geht. Mehr auf rundfunk.verdi.de 

 

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

SWR: Mehr Geld für Beschäftigte

In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR haben ver.di, DJV und unisono in fünfter Runde ein Verhandlungsergebnis erreicht. Es setzt sich aus linearen Gehalts- und Honorar-Steigerungen von insgesamt 5,73 Prozent plus weiteren Komponenten zusammen. In der Summe entspricht das einer durchschnittlichen Erhöhung von über 5,8 Prozent.
mehr »

WDR: Weitere Tarifverhandlungen

Der Tarifstreit beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) erreichte Mitte Juni eine neue Eskalationsstufe. Ein zweitägiger Warnstreik der Gewerkschaften ver.di, DJV und Unisono legte Teile des Programms lahm. Indes hatte der WDR sich in der vorangegangenen Verhandlungsrunde mit der VRFF (Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden) auf einen Abschluss geeinigt – ohne die drei Gewerkschaften einzubeziehen. Heute gehen die Verhandlungen mit den Gewerkschaften weiter.
mehr »

Streik in vier großen ARD-Anstalten

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) erhöht deutlich den Druck auf mehrere große ARD-Sender in den laufenden Tarifverhandlungen. Bereits seit Mittwochmorgen finden Streiks im WDR und im SWR statt, von Donnerstag (18. Juni 2026) an auch im BR und im NDR.
mehr »

Warnstreik beim SWR

In der Gehaltstarifrunde für die rund 3.500 festangestellten Beschäftigten und über 1.000 freien Mitarbeiter*innen des SWR ruft ver.di am Mittwoch und Donnerstag (17. und 18. Juni) zu einem zweiten Warnstreik auf.
mehr »