RTL: Ein Prozent mehr Gehalt

Ausweitung des Geltungsbereichs

ver.di hat sich mit RTL Television (Köln) und die Regionalfenster im Norden, in Hessen und NRW auf eine garantierte Anhebung der Tarifentgelte von 1,0 Prozent ab Januar 2004 mit einer Laufzeit von zwölf Monaten geeinigt. Erfolgsabhängig sind weitere 1,5 Prozent in 2004 möglich.

Rückwirkend für das Jahr 2003 sind eine tabellenwirksame Nachtragszahlung von 0,4 Prozent sowie eine freiwilligen Einmalzahlung von 1 Prozent auf die Jahresbruttotarifgehälter (Auszahlung Januar 2004) hinzuzurechnen. Der Geltungsbereich des RTL-Tarifvertrages wurde erstmals auch auf die Unternehmen RTL Hessen und Tele West ausgeweitet. Um der wirtschaftlichen als auch medienrechtlichen Situation dieser Regionalfenster Rechnung zu tragen wurde vereinbart, in die Tariftabelle eine „Juniorgruppe“ einzuarbeiten. Hier können die Sender sowie RTL Nord befristet bis maximal zwei Jahre Neueinstellungen eine Tarifstufe unter der nach dem Entgelt-Haustarifvertrag vorgesehenen Mindestbedingungen eingruppieren. Die Tarifparteien werden dieses System in zwölf Monaten neu bewerten.

nach oben

Weitere aktuelle Beiträge

Kino-Streiks zur Berlinale wirken 

Die Streiks während der Internationalen Filmfestspielen Berlin (Berlinale) haben Bewegung in die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und dem Kinobetreiber CineStar gebracht. „Die Verhandlungen heute fanden in einer spürbar konstruktiveren Atmosphäre statt als beim letzten Mal“, so ver.di-Verhandlungsführer Andreas Köhn bei der soeben beendeten zweiten Tarifverhandlungsrunde in Berlin.
mehr »

ver.di will Anhebung der Niedriglöhne im Kino

Kein Lohn unter 16 Euro, so lautet die zentrale Forderung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in der aktuellen Tarifauseinandersetzung der Kinobranche. Ziel ist es, für die rund 2.500 Kinobeschäftigten sozial gerechte und existenzsichernde Einkommen zu erreichen, deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn.
mehr »

Gehaltserhöhung bei dpa gefordert

Für die Nachrichtenagentur dpa, ihre Landesbüros und die dpa-Tochterunternehmen im zentralen Newsroom in Berlin haben die Tarifverhandlungen am 15. Januar begonnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert in den zusammen mit dem DJV aufgenommen Verhandlungen eine einheitliche Erhöhung aller Gehälter um einen Festbetrag von 350 Euro im Monat.
mehr »

Shorts sind keine Hosen

Ein Video-Clip zeigt, wie die Entsorgungsbetriebe einer großen Ruhrgebietsstadt Sperrmüll aufladen und entsorgen. Ein anderer befasst sich mit einem Fußballspiel des Regionalligisten Rot-Weiss-Essen. Und dann noch ein Clip, indem eine junge Redakteurin ihren Arbeitsalltag bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Funke Mediengruppe) in Bochum beschreibt.
mehr »