RTL: Ein Prozent mehr Gehalt

Ausweitung des Geltungsbereichs

ver.di hat sich mit RTL Television (Köln) und die Regionalfenster im Norden, in Hessen und NRW auf eine garantierte Anhebung der Tarifentgelte von 1,0 Prozent ab Januar 2004 mit einer Laufzeit von zwölf Monaten geeinigt. Erfolgsabhängig sind weitere 1,5 Prozent in 2004 möglich.

Rückwirkend für das Jahr 2003 sind eine tabellenwirksame Nachtragszahlung von 0,4 Prozent sowie eine freiwilligen Einmalzahlung von 1 Prozent auf die Jahresbruttotarifgehälter (Auszahlung Januar 2004) hinzuzurechnen. Der Geltungsbereich des RTL-Tarifvertrages wurde erstmals auch auf die Unternehmen RTL Hessen und Tele West ausgeweitet. Um der wirtschaftlichen als auch medienrechtlichen Situation dieser Regionalfenster Rechnung zu tragen wurde vereinbart, in die Tariftabelle eine „Juniorgruppe“ einzuarbeiten. Hier können die Sender sowie RTL Nord befristet bis maximal zwei Jahre Neueinstellungen eine Tarifstufe unter der nach dem Entgelt-Haustarifvertrag vorgesehenen Mindestbedingungen eingruppieren. Die Tarifparteien werden dieses System in zwölf Monaten neu bewerten.

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Drei freie Tage für Redakteure zusätzlich

Die Tarifkommission der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat dem erneuerten Beschäftigungssicherungs-Tarifvertrag für Tageszeitungen zugestimmt. Danach erhalten Redakteurinnen und Redakteure drei zusätzliche freie Tage bis März 2022. Für Freie wurde erneut ein Ausgleichshonorar in Höhe eines durchschnittlichen Monatshonorars aus 2019 vereinbart. Spätestens im November sollen die Tarifverhandlungen über Tariferhöhungen starten.
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Die „Kieler Nachrichten“ wollen ein neues Honorarsystem für ihre freien Mitarbeiter*innen einführen. Danach sollen die Freien künftig nach einem „Baukasten-System“ entlohnt werden. Im Vergleich zu bisherigen Regelungen bedeute das für die Freien generell eine Reduzierung ihrer Honorare, schätzen die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di und der DJV Schleswig-Holstein diese kritikwürdigen Pläne ein.
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SZ bezieht Onliner in Tarifbindung ein

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Auch intern unbequem

„Panorama“ ist nicht das erste, aber das älteste Politikmagazin im deutschen Fernsehen. Und es hatte eine schwere Geburt. Was da am 4. Juni 1961 auf dem Bildschirm in Schwarz-Weiß Premiere feierte, war ein ziemlich unverdaulicher Kessel Buntes aus aktueller Politik, Auslandsreportage und Unterhaltung. Doch schon bald hatte „Panorama“ seine erste Sternstunde.
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